The coolest little capital in the world

Glueckwunsch,
der australische Verlag Lonely Planet Publications hat unsere windige, wackelige aber doch irgendwie liebenswerte Hauptstadt zur
„coolsten kleinen Hauptstadt der Welt“ gekuert.
Viel Spass mit dem Video!

[flv:http://www.wagners-nz.com/wp-content/myfotos/frei/Wellington-Lonely_Planet_Travel_Video.flv 500 400]

Fuer alle Enthusiasten und hardcore Fans hier die ganze nackte Wahrheit zu dieser Stadt:
Die ganze Wahrheit

Liebe Gruesse

Strandgekugel

Hurra! Ich hab sie beruehrt! 8)
Seit ich mein erstes Buch ueber Neuseeland gelesen hatte, wollte ich diese ‚Dinger‘ mal besuchen.
Bin am Mittwoch beruflich nach Timaru geflogen. War das schonmal sehr aufregend, denn in einem 16-Sitzer Flugzeug zu reisen ist wie der Pilot sagte ‚a bit more bumpy‘  .
Nach einem schoenen Tag und einer Nacht bin ich von dort ca. 200km ins suedlicher gelegene Dunedin gefahren. Und auf der Strecke lagen Sie dann, diese seltsamen Gesellen.
Wiki schreibt ueber die Moeraki-Bolders

Die Moeraki Boulders sind Felsblöcke, die 40 Kilometer südlich von Oamaru in der Nähe des kleinen Ortes Moeraki verteilt an der Küste der Südinsel von Neuseeland liegen.
Es sind Konkretionen, oder genauer Septarien, die sich vor ungefähr 65 Millionen Jahren gebildet haben. Ihre runde Form ist außergewöhnlich, sie wurde nicht von Wind und Meer geformt, sondern durch einen Kristallisierungsprozess von Calcium und Karbonaten. Es ist ein ähnlicher Prozess wie der, bei dem Perlen in Muscheln entstehen. Dieser findet um geladene Partikel in schlammigen Unterwassersedimenten statt. Kalziumoxidmineralien haben sich dann mit der Zeit um den Kern, der häufig aus einem Fossil oder Knochen gebildet wurde, angesammelt und nach ungefähr vier Millionen Jahren entstand so die Form, die die Felsblöcke heute haben. Sie sind eingebettet in Tonstein, der vor 15 Millionen Jahren an die Meeresoberfläche gehoben wurde. Erosion hat die erosionsresistenten Felsblöcke freigelegt.
Einer Legende der Māori nach entstanden die runden Felsblöcke jedoch auf ganz andere Weise. Sie sagen, es seien Flaschenkürbisse – eine traditionelle Speise der Māori. Diese sollen von dem großen Reisekanu Areiteuru gefallen sein, als das Kanu vor etwa 1000 Jahren Schiffbruch erlitt.

Bedauerlicherweise war das Wetter eher maessig, was widerum sein Gutes hatte, sonst haette ich dort nicht mehr weg gewollt.
Und ich sollte ja schliesslich arbeiten und nicht rumkugeln.

Liebe Gruesse,
Martin

PS: Hier noch ein paar Bilder vom Sueden:

Metzgerei Wagner – Weil’s einfach Wurscht is!

Hallo Ihr Lieben!

Die Grillsaison hat angefangen (oder hoert in Kiwiland eh irgendwie nicht auf…), aber die Wuerschtl, die hier landesueblich zu erwerben sind, sind entweder so unglaublich verdaechtig billig und in verschiedenen ‚Geschmackrichtungen‘ erhaeltlich, oder teuer und dafuer in fuer unsere Geschmacksnerven schwer gewoehnungsbeduerftigen Varianten wie Schwein mit Fenchel, Lamm mit Rosmarin und Honig oder Rind mit Sweet Chili… hm. 8)
So haben wir uns heute endlich die Zeit genommen uns ein Bratwurstrezept aus den Weiten des Internets zu suchen, die Kitchenaid anzuwerfen und mit Hilfe der Gedaerme, die wir im letzten Jahr schon im Metzgergrosshandel kaeuflich erworben und im Gefrierfach zwischengelagert hatten, eigene Bratwuerstl zu fabrizieren!
Und das klappte ganz ausgezeichnet! Und es war im Grunde genommen auch nicht wirklich schwieriger als Fleischpflanzerl machen, nur etwas aufwendiger in Form zu bringen… 😉
Und leeeeeeeecker.
Und wie der KungFu Panda haben natuerlich auch wir eine Geheimzutat drin… 8)

Integrationsstrategie

deshammadawartnkinna!

oder, fuer die Nordlichter: darauf konnten wir warten… naja, passt nicht ganz, aber so ungefaehr… 😉

Hallo Ihr Lieben!


Visa Residence APPROVED

YESSSSSS!

Vor ziemlich genau 2 Jahren haben wir nach unserer Reise kreuz und quer durch die Nordinsel unsere erste Wohnung bezogen – und heute kam eeeeendlich die Nachricht, dass wir die Permanent Residency bekommen werden! YAY! 😀
Nun nur nochmal ein bisserl warten und nochmal brav zahlen, dann werden wir den Stempel in den Reisepass bekommen – und dann duerfen wir hier theoretisch alles – sogar ein Wirtshaus eroeffnen! 8)
Denn was g’scheids zum Essen brauchen sie immer noch… 😉

Liebe Gruesse

Unser Weg zur Arbeit

Hallo Ihr Lieben!

Leider sind wir ja hier nicht auf Urlaub, wir muessen auch jeden Tag zur Arbeit fahren – aber dieser Weg zur Arbeit ist bestimmt der Schoenste, den wir je zu fahren hatten! 8)

Zum Geburtstag

Und wieder ein Jahr…
wir warten auf unsere permanente Aufenthaltserlaubnis, die sich eigentlich jeden Moment in unserem Briefkasten befinden koennte.
Die Immigrationsbehoerde hat sich sogar schon bei den  Arbeitgebern erkundigt ob denn alle Angaben korrekt seien, was auf einen guten Fortschritt schliessen laesst.

Am 26. August waren es genau 2 Jahre seit dem wir „festen“ Inselboden unter den Fuessen haben. 😉
Das haben wir natuerlich ein bisschen gefeiert.

Zu feiern gibts heute auch was…  😉  Anja hat Geburtstag!!!

Lieber Schatz, auch an dieser Stelle alles gute zum Geburtstag.
Ich hoffe noch viel Zeit mit dir verbringen zu koennen.

Martin

Umgezogen und wieder online!

Hallo Ihr Lieben!

Endlich hat der Umzug unserer Webseite auf unsere Seite der Erde geklappt und alles ist beim Alten… wahrscheinlich ist die Seite auf einem Containerschiff mitgefahren… 😀

Mittlerweile ist sooo viel passiert, man weiss gar nicht, wo man anfangen soll!
Wir haben schon seit 3 Wochen Fruehling, offiziell – passend dazu mussten am Sonntag in der Mitte der Nordinsel Strassen wegen der Schneemassen gesperrt werden, genaus so wie auf der Suedinsel Supermaerkte aus Sicherheitsgruenden geschlossen wurden, weil sich die Daecher durchbogen.
Bei uns war nix, hier blueht alles wie verrueckt!
Genauso sind wir auch dem riesigen Sturmtief entkommen, das weiter oben in Auckland Daecher abdeckte und Baeume entwurzelte. Aber das ist nur gerecht, schliesslich haben wir hier unten das ganze Jahr genug Wind… 😉

Und erst das Erdbeben in Christchurch!
Das ist ja nun ordentlich weit weg, aber wir wurden beide wach von dem Seegang im Wasserbettl! Wie muss es erst die Leute da unten durchgeschuettelt haben, brrr… zum Glueck wurde niemand getoetet.
Laut der Geonet webseite gab es bisher 310 Nachbeben und davon 13 ueber 5 auf der Richter-Skala.
Shaky Island halt… 8)

Aber genug vom Wetter und diversen Naturkatastrophen – wir haben ein neues Hobby!
Seit vielen Jahren wuensche ich mir eigentlich schon einen Smoker, einen Raeucherofen, und letzte Woche war der im Angebot: statt 299 NZD fuer 70 NZD, das ist doch mal ein Schnaeppchen! Und da es ja im Land der Erdbeben immer gut ist, wenn man eine alternative Kochmoeglichkeit hat (also ohne Strom aus der Steckdose…), haben wir uns den endlich gekauft!
Hurra!
Am Samstag fingen wir frueh mit den Vorbereitungen an: Holzspaene fuer den Rauch besorgt, Holzkohle fuer die Hitze und schliesslich Fisch fuer’s leibliche Wohl.
Der Fischhaendler unseres Vertrauen hat uns dann einen schoenen grossen Kahawai vorbereitet und uns mit vielen guten Ratschlaegen versehen an den Smoker geschickt. Einige Bierchen und einen beinahe-Sonnenbrand spaeter hatten wir aeusserst delikaten Fisch auf dem Teller, den wir fast komplett weggeputzt haben – wer braucht denn da noch einen Steckerlfisch? 😀
Am Sonntag gab’s dann schon die extended version: geraeucherte Greenlip-Muscheln und Makrelen, gestern dann nochmal geraeucherte Makrele.
Heut‘ hab ich mich irgendwie auf das Hendl zum Abendessen gefreut… 😀
Aber keine Sorge, weitere Experimente sind schon in Planung: Rinderbrust Memphis Style, oder Kaese, oder gesalzenes Schwein, oder oder oder… Dabei ist auch das Thema „selber Wurst machen“ wieder aufgetaucht…
Hachja, so viel zu tun, so wenig Zeit… 8)
Bis bald!

Wir ziehen um!

Hallo Ihr Lieben!

Also, nicht wir! 8) Wir bleiben in unserem muckelich warmen Haus… sondern diese Webseite zieht nun auch um nach Kiwiland!
Sowas ist ja nun nicht ganz leicht und ungefaehrlich, also kann es sein, dass diese unsere Webheimat fuer ein paar Tage verschwunden ist, aber:
Heute ist nicht alle Tage!
Wir kommen wieder, keine Frage!
😀

Viele liebe Gruesse!

Winter-Ausflug

Hallo Ihr Lieben!

Endlich!
Heute hatten wir erste Mal seit WOCHEN einen ganzen Tag Sonnenschein! Und das auch noch an einem Samstag!
Das haben wir natuerlich ausgenutzt und sind ganze 25km gefahren um an diesen Strand zu gelangen, gleich um die Ecke von Wellington. Wenn der Wind nicht gewesen waere, haette man direkt schon Fruehlingsgefuehle kriegen koennen… 8)

Liebe Gruesse!

Winterbilder

Hallo ihr Lieben,
und hier ein paar Winterbilder aus Miramar.
Viele liebe Gruesse!

Fan zu sein dagegen sehr…

Hach, Ihr Lieben…

Ihr wisst ja gar nicht, wie schwer es ist, Fan zu sein im fernen Kiwi-Land…   8)
Fuer das Spiel gegen Serbien mussten wir mal wieder morgens um halb 6 aus dem Bett in die Kaelte kriechen… und dann SOWAS!?
Naja, Haken dran…
Aber fuer das superschoene Spiel gegen England mussten wir tatsaechlich straff organisieren:
– Camper satteln, d.h. selbstaufblasende Luftmatratzen, Matratze drueber, Schlafsaecke, Kissen etc. einpacken
– um 9 ins Bett
– um 1 Uhr morgens (Montag!) aufstehen
– raus in die Kaelte und nach Wellington fahren
– in Sport-Kneipe Wahnsinns-Fussballspiel geniessen!
– Camper auf dem Parkplatz vor meinem Arbeitsplatz abstellen
– versuchen zu schlafen
– den Brotlieferanten verfluchen, der morgens um 5 ankommt und den Laster direkt neben uns laufen laesst…
– versuchen, den Tag zu ueberstehen…
Dabei geholfen hat allerdings, dass ich dauernd „High-Five“en musste… 😀

Kleine Anekdote am Rande:
Am Abend vor dem Spiel gegen Serbien wollte Martin mal wieder seine Haarpracht stutzen und setzte mit dem Kurzhaarschneider an. Leider hat sich der 6mm-Aufsatz kurzfristig verabschiedet.
Auf meinen Vorschlag, doch gleich ein altmodisches Fussball-Muster zu rasieren, wollte Martin aber irgendwie nicht einsteigen… Und dann waren die Haare halt ab. Also ganz ab. So’n halber Millimeter ist echt nicht viel…
Aber bloederweise haben wir grade nicht direkt die passende Jahreszeit fuer oben ohne.
Aber man ist ja nicht wirklich doof und so besann sich Martin lang vergessener Faehigkeiten (und youtube) und hat sich mal eben eine coole Kopfbedeckung gehaekelt – und das auch noch rasend schnell!
Den Beweis koennt Ihr unten bewundern… Und mittlerweile gibt’s sogar schon eine zweite Ausfuehrung, die erste hat die zarte Haupthaut gekratzt… 😉

Das Spiel gegen England war uebrigens auch in so fern ziemlich spannend, als wir in eine mit Englaendern vollgepackte Kneipe eingelaufen sind, die ganz offensichtlich NICHT brav vorgeschlafen sondern vor Ort sich schon mal vorgeglueht hatten.
Mir war schon bissl mulmig, denn viele von denen hatten das doch mittlerweile (dachte ich zumindest…) abgelutschte Weltkriegs-Thema ausgepackt und irgendwelche Armeejacken und Plastik-‚Stahl‘-Helme auf. Die Stimmung war dann auch schon ganz schoen aufgeheizt und ich wollte dann doch lieber in einer abgeschiedenen Ecke sitzen und gar nicht auffallen… :)
Aber so nach etwa 20 Minuten wurde es langsam ruhiger… 😀
Und am Ende taten sie mir dann doch fast leid.
Fast.
Und nun warten wir auf das naechste Spiel, das hier wieder um 2 Uhr morgens gezeigt wird, zum Glueck am Sonntag frueh..

Liebe Gruesse!

Deutschland, ein Wintermaerchen…

Hallo Ihr Lieben!

Waehrend Ihr gestern abend gemuetlich im warmen Fernsehsessel oder gar beim ‚public viewing‘ (schoenes Neudeutsch uebrigens… ;)) das wuenderbare Auftaktspiel der deutschen Elf geniessen konntet, mussten wir mitten in der Nacht aufstehen, in die eisgekuehlten Klamotten springen, die Autos von voellig vereisten Scheiben befreien (das war wohl die kaelteste Nacht seit Langem) und Richtung Wellington duesen, um dort im Backbencher gleich neben dem Regierungsgebaeude ab 6.30 Fussball zu gucken!

Als Martin und ich ankamen, war da nur gaehnende Leere und ein gaehnender Barkeeper.
Normalerweise gehoert zum Fussballgucken ja schon ein ordentliches Bierchen – aber Montag morgen um halb 7?
Neee… Wenigstens war der Kaffee schon fertig… 8)
So konnten wir uns den besten Platz direkt vor der riesigen Leinwand sichern und gemuetlich abwarten, wie es ruckzuck voll wurde. Und wie Ihr ja wisst, konnte schon sehr bald gefeiert werden – Deutsche waren in der Kneipe offensichtlich in der Ueberzahl… 😀

Wir sind ja total privilegiert, wir koennen schliesslich fuer zwei Teams fiebern – aber die NZ ‚All Whites‘ (die natuerlich wegen der ‚All Blacks‘, der ‚Welt Besten Rugby Mannschaft‘ so heissen) spielen jetzt nicht sooooo toll. So war’s ganz gut, dass Deutschland das erste Spiel gleich so schoen gewonnen hat… 8)
Aber da Deutschland die ‚heissgeliebten‘ Aussies so schwer geschlagen hat, ist ganz Kiwiland auf unserer Seite und freut sich mit uns!
Die ‚All Blacks‘ werden uebrigens das naechste Training in extra angefertigten, weissen Trikots absolvieren, um damit die ‚All Whites‘ mental zu unterstuetzen… und wir waeren ja nicht nicht in Kiwiland, wenn diese mit den Spielernamen versehen Schwitzhemden danach nicht fuer einen guten Zweck versteigert wuerden…

Im NZ Herald kann man seine Kommentare und guten Wuensche an die ‚All Whites‘  loswerden.
Der hier war bisher der Beste:
„If all else fails, pick it up and run with it. We’ll understand.“ – Wenn gar nichts mehr hilft, heb‘ ihn (den Ball) auf und renn‘ damit los. Wir verstehen das.
Der Schiedsrichter aber wahrscheinlich nicht…  😀

Oleee, ole, ole, oleeeeee!
(Liebe Gruesse!)

Denglish

Hallo Ihr Lieben!

Wir sind ja aus Deutschland eine Menge ‚Denglish“ gewohnt, so schoene Worte wie ‚Handy“, was in einem englisch sprechenden Land ja eigentlich praktisch und nuetzlich heisst, oder der ‚Beamer‘, den hier keiner kennt, der heisst Projektor! SMS heisst Text und neulich dachte ich, oh Mist, schon wieder reingefallen, als der Radiosprecher vom ‚Benutzen unerlaubter Medikamente‘ sprach anstatt von Doping (da habe ich aber nachgeschlagen, Doping gibt es auch im Englischen… puh… 😉 ).
Was ich aber nicht wusste, es gibt das Ganze auch andersrum!
Gestern fuhr ich hinter dem Van einer Fensterputzfirma her, die auch bei Hochhaeusern die Fenster reinigt, in dem die armen Mitarbeiter von oben irgendwie abgeseilt werden… Und diese Firma heisst somit folgerichtig ‚Abseiling‚! 😀
Koennte ja fast aus Deutschland stammen, das Wort…  😀
Aber nicht nur das: ein Kindergarten heisst auch hier Kindergarten – nur wissen die Wenigsten, was das Wort bedeutet, genausowenig wie bei den Kinder Ueberaschungseiern, den Kinder Surprise Eggs (auch hier haben Kinder offensichtlich gleich drei Wuensche auf einmal…)
Leider gibt es kein Hanuta. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte…  😉

Immer wieder fallen uns deutsche Worte auf, die in Kiwiland ganz selbstverstaendlich ausgesprochen werden, wie etwa Angst – und alle im richtigen Sinne des Wortes!
Es wird auch immer wieder ‚uber‚ (das ue klappt nicht so bei englisch Sprechenden…) benutzt: der Uber Rugby Spieler, uber cool oder uber sensitive…
Dann hoert man auch wunderbar, liest von einem Wunderkind… und fuehlt sich fast wie in good old Germany… 😀

Ansonsten ist es kalt. Winter halt.
Wir betreiben somit meistens extreme couching after extreme einheizing! 😀

Liebe Gruesse!

Oh, du froehliche…

Hallo Ihr Lieben!

Wir haben jetzt Winter. Seit heute.
Jaja, ich weiss das auch, dass der Winter offiziell am 21.06. anfaengt, doch, ja, Winter, nicht Sommer, wie bei Euch!
Schliesslich ist hier alles andersrum.
Aber hier wurde heute offiziell der Winter ausgerufen, und der kam dann auch gleich mit dem bisher kaeltestens Tag des Jahres an:
5 Grad hatte es heute frueh um sieben!
Was aber einen unserer Nachbar nicht daran hinderte, im kurzaermligen T-shirt an der Bushaltestelle zu stehen. Nur auf die FlipFlops hat er heute verzichtet.   8)

So gesehen ist ja fuer uns in 3 Wochen Weihnachten!
Kein Wunder, dass mir dauernd nach Gluehwein und Bratwurstsemmel waer’…  😀

Liebe Gruesse!

Sammelsurium

Hallo Ihr Lieben!

Jetzt wird’s aber schon mal wieder Zeit fuer ein Status-update, oder?  😉

Wo fang ich an…
1. Wir haben Land unter!
Martin musste gestern Abend nach der Arbeit unseren Gartenschuppen ausraeumen, weil es seit 2 Wochen ziemlich viel regnet und seit Sonntag mit wenigen Unterbrechnungen sogar durchgehend…  Und dabei geht es uns noch ziemlich gut hier: auf der Suedinsel denken sie grade ueber die Evakuierung diverser Doerfer nach… die Bewohner sollten auf jeden Fall schon mal Notfall-Gepaeck zusammenstellen… Und was machen die verueckten Kiwis da unten? Auf Hochwasser-Fluessen surfen…  😀
Es soll wohl heute Nacht etwas leichter werden mit den Ueberflutungen, weil der Regen etwas nachgelassen hat – dafuer soll es in Otago anfangen zu schneien…

2. Ich habe einen neuen JOB!
Ich arbeite schon die zweite Woche in einem Altenheim! Und seit dieser Woche bin ich schon alleine verantwortlich fuer 70 „residents“ und 1-2 mal die Woche zusaetzlich fuer die ‚Selbstversorger‘, die unabhaengig auf dem Gelaende in kleinen Haeusern oder Appartments wohnen. Es macht total Spass, wenn sich auch die Armen grade etwas an bayrische Kost gewoehnen muessen…
Aber da ich ja mittlerweile auch eine Menge ueber Kiwi-Kueche gelernt habe, werden wir schon einen Mittelweg finden:
Carrotcake (Karottenkuchen) statt Kaesesahne, Pumpkin-Soup (Kuerbissuppe) statt Leberspaetzle und Steak&Kidney-Pie (sowas wie ein Rindergoulasch mit Niere drin, mit aussenrum Blaetterteig…) statt … hmmm, gute Frage…  😀

3. Der Nachteil an der Sache ist, dass ich wegen eigentlich himmlischer Arbeitszeiten (Mo-Fr, 8.00 – 4.30) jetzt jeden Tag im Berufsverkehr feststecke… Man koennte fast meinen, dass Neuseelands grade mal 4.x Millionen Bewohner ALLESAMT in unserem Vierttel leben und um 8 Uhr morgens in Wellington sein muessen…  8)

4. Uuuuhuuuuuuund:
Wir haben endlich unseren PR-Krempel abgeben (also, den Antrag auf Erteilung der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung…)!
Das waren gut und gerne 3-4 Kilo Papier! Grade noch rechtzeitig sind mal wieder unsere Fuehrungszeugnisse als allerletztes angekommen und heute hat Martin den ganzen Sums im Immigration Office in Wellington in die Postbox geworfen.
So.
Nun heisst es warten.
Zum Glueck ist unser Workvisum ja noch bis Ende Januar 2011 gueltig…
Bitte drueckt uns mal wieder die Daumen!

Viele liebe Gruesse!

Strandstueck

Hallo Ihr Lieben!

Heute haben wir uns wieder mal ein bisschen mit Neuseeland versoehnt.
Warum? Na, wir haben das Zeitfenster von 3 Stunden Sonnenschein bestens fuer einen Strandspaziergang genutzt und haben das Meer, den leichten, warmen Wind, die Sonne und die Gegend genossen.
Achso, warum versoehnt?
Hmmm, schwer zu erklaeren. Momentan fuehlen wir uns ein bisschen ausgenommen und gemolken… Natuerlich dachte keiner von uns beiden, dass das Umziehen auf die andere Seite der Erde ein Zuckerschlecken und Kinderspiel werden wuerde.
Aber es ist definitiv was anderes, auf der schoensten Seite der Erde zu wohnen und zu arbeiten, als hier Urlaub zu machen.
Neulich hat mir die liebste Mutti von Allen eine eMail geschrieben:

„Hallo, schönen guten Morgen!
Wir haben eben einen langen Bericht über Neuseeland gesehen – faszinierend.
Am Schluss ging es um die großen Segelregatten…
Tolle Naturaufnahmen, auch von Kiwis, vom Haka in ellenlangen Ruderbooten und Inseln, die nahezu menschenleer sind, von Baracudas, von Haien und Seekühen…“

Und ich denk mir ganz spontan, Mensch, toll… da waer ich auch mal gern…
Haha.

Nun, wir wohnen hier, in diesem atemberaubend schoenen Land… Nun muessen wir es nur noch hinkriegen, genug zu verdienen, dass wir uns Urlaub im eigenen Land leisten koennen… Und die Zeit dazu fehlt auch. Urlaub bekommt man in der Regel ja erst, nachdem man ein Jahr beim Arbeitgeber gearbeitet hat (vorher muss der AG dir keinen Urlaub geben) und dann bekommt man 20 Tage fuers Jahr.
Der Verdienst hier liegt grob gerechnet netto bei ca. 60% von dem, was wir in Deutschland verdienen wuerden (Brutto interessiert ja da nicht wirklich, wir haben ziemlich wenig Steuerabzuege). Aber im Grunde sind Ausgaben wir Miete und Lebensmittel ziemlich aehnlich und sogar der Benzinpreis liegt schon seit Monaten bei 1.70 – 1.80 NZD.
Trotzdem verdienen wir fuer NZ-Verhaeltnisse ganz gut (es ist uns eh ein Raetsel, wie der Otto-Normal-Kiwi so um die Runden kommt…) und konnten uns auch immer ganz gut was weglegen, aber so ein Monat wie dieser bringt uns dann schon beinahe ans Hungertuch (und der ist grade mal halb rum, der Monat!):
560 NZD fuer Feuerholz (ohja, der Winter kommt bestimmt)
570 neue Windschutzscheibe fuer den Van
640 neue Reifen fuer den Van
640 ‚upper ball joints‘ – was immer es ist, ohne haetten wir keinen neuen WoF (warrant of fitness, der hiesige TUEV) bekommen
460 medicals und xray fuer uns beide (fuer die Permanent Residency: medizinische Untersuchung und Roentgen)
390 Bluttests fuer uns beide, auch fuer die PR
340 fuer Martins Englisch Test letzte Woche, auch fuer die PR
nun fehlen noch 1400 NZD, die werden faellig fuer die Immigrationsbehoerde, sobald wir den Antrag auf PR abgeben
Und dann nochmal eine Summe x pro Nase, wenn unsere Passe neu gestempelt werden – aber bis dahin haben wir wieder bissl Zeit zum Sparen…   8)
Und die koennen wir dann wenigstens an den Wochenenden geniessen, denn diese Strandfundstuecke haben wir grade mal ein paar Kilometer von zuhause weg, in Eastbourne, fotografiert…

Viele liebe Gruesse!

Polizei

Hallo Ihr Lieben!

Nun zieht hier echt der Herbst ein… Einige Laubbaeume werfen ihre Blaetter ab, aber zum Glueck nicht alle! Es ist zwar immer noch angenehm warm tagsueber, aber nun hat es das erste Mal seit langer, langer Zeit ueber mehrere Stunden geregnet! Aber so richtig! Nicht nur feinen Spruehnebel…
Morgens haengt der Nebel ueber den Huegeln und in den Baumfarnen und wir fuehlen uns wie im Regenwald… bloss nicht so warm.  😉

Momentan liegen wir ja in den letzten Zuegen mit der Abgabe unserer Dokumente fuer die Permanente Aufenthaltserlaubnis. Dafuer braucht man auch ein aktuelles Fuehrungszeugnis aus D, nicht aelter als ein halbes Jahr. Dazu druckt man sich das Antragsformular online (gibt’s zum Glueck auch in englisch) aus und geht damit am Guenstigsten zur naechsten Polizeistation. Guenstig deshalb, weil die deutsche Botschaft pro Dokument 15 Euro nimmt und auch nur nachsieht, ob die Daten, die du ausfuellst auch mit deinem Reisepass uebereinstimmen… Polizei kostet nix.
Nur Zeit.
Wir durften naemlich in der Polizeiwache lang und breit und bei offener Tuer einer Anhoerung lauschen und konnten uns die „Suender“ auch ganz genau ansehen…
Hier hat man es ja nicht so mit dem Datenschutz… also offiziell schon. Irgendwie.
Also wenn hier jemand betrunken einen Radfahrer uebern Haufen faehrt oder Hanf im Garten anbaut oder warum auch immer bei der Polizei und vor Gericht landet, dann gibt es nur in seltenen Faellen dauerhafte „name suppression“, der Name wird also nicht genannt. Aber das wird meistens bald aufgehoben und dann weiss jeder im Land wie der Hanfbauer heisst und wo er wohnt…
Neulich waren wir Einkaufen bei Moore Wilsons, das ist sowas wie ein Supermarkt fuer Jedermann, aber gleichzeitig auch ein Grossmarkt fuer die Gastronomie. Da gibts also so ziemlich alles. Auch die Ueberwachungsfotos von Ladendieben im Eingangsbereich: „Wer kennt diese Person?“.
Wo war ich?
Achja, die Polzeistation…
Der diensthabende Officer hat sich schliesslich die Formulare sehr genau angesehen, wollte wissen, wofuer wir das brauchen.
Na, fuer die PR, die permanent residency.
Aha. Germany, hm?
Yes.
Aha. Oh, they want a seal. I have no seal. Maybe seals in the ocean. (seal heisst beides: Stempel und Seeloewe… :D)
Nach ein bissel suchen hat er dann doch einen Stempel gefunden und alles unterschrieben.
Die Suender wurden inzwischen von einem anderen Beamten „weiterbetreut“… der hat dann auch die Tuer zugemacht.
Jetzt wissen wir gar nicht, wie die Geschichte ausgeht.
Na, wir werden morgen mal die Zeitung lesen…  :)

Liebe Gruesse, bis bald!

Party!

Hallo Ihr Lieben!

Freunde von uns veranstalten einen Tanztee im Mai.
Ihr seid natuerlich Alle herzlich eingeladen…  :)

KennZeichen

Wenn man auf NZ`s Strassen unterwegs ist, faellt einem schnell auf, dass manche Autos seltsame Nummernschilder haben,wie zum Beispiel SWEET AS oder MADDOG oder PARTY oder 2FAST4U oder BITCH oder LOTR (Lord of the Ring) oder FCUK oder, oder, oder… oder auch spassige Variationen wie B4ST4RD…

Hier in Kiwiland kann man sich naemlich seine eigenen Nummernschilder ausdenken und bestellen, sofern noch keiner damit rumfaehrt! Es ist immer ein lustiges Ratespiel auf der Strasse: ist es nun wirklich nur eine Autonummer oder soll das doch was sinvolles (?) bedeuten?
Ja, und MARTL waer noch frei…  8)
Aber 600 $ sind uns dann doch zuviel fuer den hoeheren Wiedererkennungswert…
Und so koennte das aussehen:

Wir sind wieder daaaaaa!

Hallo Ihr Lieben!

Nach langen, schweren und entbehrungsreichen WOCHEN! (beinahe VIER!) mit (nahezu) OHNE INTERNET sind wir seit heute, Sonntag, den 18. April, Ortszeit 19.30 (jahaa, da arbeitet die Telecom hier…) wieder online.
Das war echt knapp…
Beinahe haetten wir angefangen, das olle Scrabble rauszukramen…  😀

Wenn wir in Ruhe alles abgesurft haben, was wir uns vorgenommen haben, schreiben wir die wilde Geschichte von
„Muss hier wirklich erst Einer wegsterben, dass wir sein Internet kriegen koennen???“ – „Aaahm, yes, Ma’m….“
vielleicht noch auf…  8)

Bis bald,
liebe Gruesse!

…unter dieser Nummer…

Hallo Ihr Lieben!

Nein, wir haben immer noch kein Internet, jedenfalls kein eigenes…
Wir haben hier sehr nette Nachbarn in naeherer Umgebung, die uns mitsurfen lassen… inkognito… 8)
Wir nutzen das aber nicht zuuuu sehr aus, aber ein Eintrag fuer euch und ein paar Bilder muessen jetzt einfach sein, solange der nette Nachbar online ist!

Wir haben uns schon super eingelebt, unser neues Haus gefaellt uns sehr gut!
Und wir fahren nur knapp 10km zur Arbeit! Das spart Zeit, Sprit und vor Allem Nerven, wenn man nicht mehr im Stau stehen muss…
Der Holzofen im Haus heizt fast ZU gut und heizt offensichtlich gleichzeitig unser Warmwasser vor! Aus dem Gemuesegarten, den die Besitzer noch angelegt hatten, bevor sie ausgezogen (nach China!) sind, ernten wir jeden Tag Zucchini, Gurken und Tomaten und demnaechst ist der Mangold dran, der fuer eine ganze Mannschaft reichen wird…
Gestern haben wir mal die naehere Umgebung erkundet und sind den Huegel hoch und durch den Busch gewandert… als es nach geraumer Zeit wieder bergab ging, sind wir lieber umgedreht, wer weiss denn, wo man da raus kommt…?
Und als wir wieder beim Auto waren, stellten wir fest, dass wir den Rata Loop gegangen sind – und Loop heisst sowas wie Rundweg… 😀

Ansonsten nichts Aufregendes, wir wurschteln so vor uns hin… Naechste Woche bekommen wir Holz geliefert und dann kann der Winter kommen!
Ach, doch was Aufregendes! Martin durfte eine erste Erfahrung mit den hiesigen Huetern des Gesetzes machen:
Auf dem Weg zur Arbeit passieren wir Beide eine Kreuzung mit einem Stop-Schild. Da diese Kreuzung in der Naehe einer Schule ist, passt man da schon ziemlich auf und bleibt ordentlich stehen.
Aber wie wir jetzt wissen, gibt es Unterschiede zwischen stehen bleiben und stehen bleiben… Martins Version von stehen bleiben (anhalten, links und rechts schauen, sehr uebersichtlich, diese Kreuzung, losfahren) war offensichtlich nicht die Richtige und kostete nach kurzer Fahrt mit Blaulicht-Verfolgung (was’nlos? Der kann doch nicht mich meinen???) stolze 150 Dollar…

Hier muss dafuer ’ne alte Frau noch laenger stricken als bei Euch da drueben… ,)

Bis bald mal wieder, liebe Gruesse und frohe Ostern von uns hier drueben!

Kein Anschluss…

Hallo Ihr Lieben!

Wir sind letzten Samstag umgezogen.
Und weil das Allein noch nicht schlimm genug ist, haben wir kein Internet mehr.
Kein Mensch kann uns sagen, fuer wie lange.
Mitte April.
Vielleicht.

So haben wir grade fuer teuer Geld unseren mobilen Vodem-Stick reaktiviert.
Aber weil wir ja dazu lernen, sind wir trotzdem erst mal ins Internetcafe gegangen – am Ende klappt das dann nicht und wir haben immer noch nicht Bescheid gesagt, dass wir noch Leben.

Interessant ist, was man alles so treibt, wenn man kein Internet hat.
Das neue Haus ist fast schon fertig eingeraeumt… 😀

Bis hoffentlich bald,
liebe Gruesse aus der Diaspora…

P.S.: Auf Wiedersehen Titahi Bay…

WOMAD – World of Music and Dance

Hallo Ihr Lieben!

Von Freitag Mittag bis Sonntag Nacht waren wir unterwegs…
Nach New Plymouth/Taranaki sind es 340km und dafuer braucht man im Land der Kiwis allermindestens 4 Stunden, wenn man nur schnell tankt zwischendurch… Hier gibt es ja keine Autobahnen in dem Sinn, nur mehrspurige Highways in den dichter besiedelten Gebieten, also kann man sich die 340km wie auf normalen Bundesstrassen vorstellen, mit maximal 100km/h bergauf, bergab durch die Pampa und diverse Staedtchen und Doerfer…
Aber wenn man ein Ziel vor Augen hat ist das alles halb so wild!
Auf dem Hinweg war es das 3-Tages-Festival, auf dem Rueckweg war es das heimische Bettchen…  8)
Es war einfach soooo klasse!
Freitag kamen wir grade rechtzeitig zur Eroeffnung um kurz vor 6 abends an und wurden gut organisiert und stressfrei mit unseren ‚3-Tages-Ticket-Besitzer‘-Baendchen um die Handgelenke versehen und auf einen Camping-Stellplatz in der Mitte einer Pferderennbahn bugsiert! Und kurz darauf waren wir auch schon mittendrin und hatten einen supertollen Abend!

Im Detlef laesst es sich immer noch sehr gut schlafen, fast wie in ‚alten Zeiten‘, man haette direkt Reisefieber kriegen koennen… 😉
Samstag und Sonntag: perfektes Festival-Wetter, ab und zu mal ein paar Wolken, meistens Sonne, trotzdem nicht zu heiss, einfach ideal! Die Bands, die wir gesehen haben, waren super, und wenn es mal nicht so ‚gefunkt‘ hat, ist man halt zur naechsten Buehne weitergewandert, es gab ja immer mindestens 3 Konzerte gleichzeitig! Aber da alle Bands wenigstens 2 mal aufgetreten sind, haben wir auch nichts verpasst und Calexico sogar 3 mal gesehen!  😀
Es gab natuerlich die Festival-typischen Staende mit allerlei Schnickschnack und mit Essen und Trinken aus aller Herren Laender, aber der Preis fuer den ausgefallensten Stand wuerden wir jedenfalls an den Stand mit den Saergen vergeben – der zeigt mal wieder schoen den Kiwi-Sinn fuer Kurioses…  😉

Liebe Gruesse!

Schafe, Kiwis und … Geister.

Hallo Ihr Lieben!

Dass die Kiwis immer fuer Kuriositaeten zu haben sind, wusste wir ja schon, aber jetzt wird’s langsam echt schraeg!
Hat nicht einer bei Trade Me 2800 NZDollar fuer zwei in kleinen Flaeschchen gefangenen Geistern – GEISTERN! – bezahlt…

Die Verkaeuferin gab sogar eine ziemlich genaue Personenbeschreibung mit: ein harmloser, alter Mann, der wohl in ihrem Haus gestorben waere und ein kleines Madchen, dass sie ‚versehentlich‘ ins Haus geholt hat, als sie mit Ihrem Mann ein „Oujia Board“ ausprobiert hatte…
Das Maedchen trieb es dann wohl so bunt im Haus der Verkaeuferin (Licht an und aus, Teekessel kochte, sie soll sie sogar beruehrt haben… tststs…), dass ihr nichts anderes uebrig blieb, als einen Exorzisten zu rufen, der die Beiden dann in die zwei Flaeschchen mit heiligem Wasser verbannte.
Und seitdem ist Ruhe im Haus, auch dem Hund geht’s wieder gut.

Die Geister kann man uebrigens freilassen, in dem man sie in ein kleines Schaelchen schuettet und verdunsten laesst.
Da kratzt man sich doch echt am Kopf…

Viele liebe Gruesse!