s’herbst’lt…

Hallo Ihr Lieben!

Naja, es herbst’lt nicht immer, aber manchmal merkt man schon, dass es dem Ende des Sommers entgegengeht:
Morgens ist es ziemlich kalt und die Autoscheiben sind ganz nass.
Die Pfirsiche sind reif! Alle! Gleichzeitig! mjam.   😀
Die Tomaten auch!
Und im Radio hiess es am 1. Maerz sogar , dass jetzt offiziell der Herbst angefangen hat…
Dabei waren wir heute am Strand! Das Wasser war ziemlich warm, aber das aendert sich ja dauernd: vor Weihnachten war es super-warm, im Januar eiskalt… Und so war auch bissl was los am heimischen Beach, will doch jeder noch richtig Waerme tanken, bevor’s los geht…  😉

Ansonsten troedeln wir so rum, haben keine richtige Lust zum Kisten packen (wir ziehen doch in 2 Wochen um! Wobei ich fairerweise sagen muss, dass Martin ja letzten Sonntag mit einigen tatkraeftigen Freunden schon einen Teil-Umzug erledigt hat: unser Storage ist schon in der Naehe unseres kuenftigen Hauses eingelagert – ich musste leider zur Arbeit… 8) ).

Vorher freuen uns lieber ganz narrisch auf das naechste Wochenende, da sind wir naemlich 3 Tage auf einem Festival in New Plymouth/Taranaki:
bei WOMAD – world of music and dance! Am meisten freuen wir uns auf Calexico, die wir ja schon in Muenchen live gesehen hatten!
Da wird mal wieder unser Detlef gesattelt, will heissen, Matratze rein, Campingkocher, Not-Kuechenausstattung – und los geht’s!
In Taranaki ist ja auch der Campingplatz mit der schoenen Sauna! Wir haben aber einen Platz direkt am Festivalgelaende gebucht – sicher ist sicher, nicht dass wir nach 10 Stunden Festival noch weiss der Geier wohin fahren muesssen…  😉

Soviel fuer heute, viel Spass mit den Bildern und viele Gruesse!

Bootshaeuser - Boatsheds in Titahi Baybissl was los heute...Wenn man mal drin ist macht's Spass...  ;o)schoen...erlaubt ist, was gefaellt - die Autos sind nur allerdings nur auf einem Drittel des Strands erlaubt.Hier wird ein Schwiegermutterstuhl bewacht... :o)StrandblueherPorirua Inlet im Mondschein, gleich um die Ecke bei uns...

Hausadaybin?

Hallo Ihr Lieben!

da es leider nichts Neues zum Umzug gibt (ausser das wir bald wieder mal anfangen Kisten zu packen…), weil wir hier noch nicht raus und dort noch nicht rein koennen, erzaehl ich Euch einfach mal wieder ein paar Geschichten aus dem Leben bei den Kiwis…  8)

Es ist schon wieder ein paar Wochen her, aber der Typ wird sich sicher immer noch amuesieren:
Wir kauften uns mal wieder Verlaengerungskabel, um alle unsere Elektrogeraete auf Kiwistrom umzuruesten – ist echt nicht zu glauben, was man so alles an Strom anschliessen muss, kein Wunder, dass die Rechnung immer zu hoch ist…
Da steh ich nun an der Kasse und warte darauf bis der Kerl mit Scannen und Einpacken fertig ist, grinst er mich an und sagt: „Hausadaybin?“
Aehm, wie meinen? Hausadaybin?
Er dann, leicht irritiert, wieder „Hausadaybin???“
Hm. Keine Ahnung. Ich sehe Martin fragend an, der offensichtlich verstanden hat, was der „Kassenwart“ von mir will, weil er ueber’s ganze Gesicht grinst… „Er will wissen wie dein Tag war!“
ACHSOOO!!! How is your day been? Der fragt mich wie mein Tag war!
Meine Nerven, jetzt sind wir ja doch schon ein halbes Jahr hier und mir passiert sowas immer noch?! Jetzt fragt mich nicht, wie das die ersten Wochen war…  😀

Wenn man so auf Einkaufstour unterwegs ist, faellt einem wirklich ganz stark auf, dass viele Menschen, die in D maximal fuers Rote Kreuz selbstgehaekelte Topflappen verkaufen… viele Maenner und Frauen deutlich jenseits der 65 oder 70 arbeiten im Baumarkt, im Souvenierladen, im Supermarkt an der Kasse, eigentlich sieht man sie fast ueberall. Ich glaube nicht, dass das nur daran liegt, dass es hier eine niedrige staatliche Grundrente gibt und man fuer den Rest einfach selbst sorgen muss. Nein, hier kriegt man einfach in dem Alter auch noch Arbeit! Und da man auch nur wenige Tage im Jahr bei Krankheit weiterbezahlt wird, hat ein Arbeitgeber auch kein Risiko.  Hat eben alles seine Vor- und Nachteile.

Noch was ist uns aufgefallen:
Scheinbar liegt es daran, dass hier niemand stirbt, dass es mittlerweile schon knapp 5 Millionen Menschen in Neuseeland gibt – jedenfalls ist uns neulich aufgefallen, dass wir in der ganzen Zeit noch nie einen Leichenwagen gesehen haben…  8)

Achja, wer von Euch geht gern auf eine oeffentliche Toilette? Hm??
Wahrscheinlich keiner. Aber wir haben festgestellt, dass das hier wirklich problemlos ist – selbst das abgelegenste Wald- und Wiesenklo hat Papier und fliessend Wasser, riecht nicht wie ein Bahnhofsklo und wird offensichtlich regelmaessig geputzt! 😉 Und es gibt sie wirklich ueberall!

Ja, das war’s heute von uns,

Bis bald,
Anja & Martin

Alles weg!

Puha.
Was für eine Nacht und was für ein Tag!!!

Wir haben wohl den für alle Umzügler typischen Fehler gemacht und anfangs mal hier, mal dort, tralala, wir haben ja noch soooo viel Zeit… Kisten gepackt. Und am Anfang geht das Packen ja noch trügerisch schnell, man hat ja noch genug Zeug zum Ecken ausfüllen. Aber sobald der Krempel weniger wird, ist man wesentlich länger auf der Suche nach dem „ultimativen Lückenbüßer“!
Und auf der Suche nach dem Füllmaterial gibt es X³ Stellen im Haus, wo man entweder die Packlisten, den Edding, den Paketbandroller oder gleich die ganze Kiste verbummeln kann…
Spätestens nach dem vierten Tag verbringt man mehr Zeit beim Suchen als beim Packen!… Ich sag Euch was, da machst was mit…
Und nachdem gestern Abend, locker gegen halb 12, Martin wegen langsam knapper werdender Kisten versuchte, unsere heißgeliebte Putzmaschine etwas kleiner zu kriegen und dabei eine Schraube löste (welche offensichtlich akkurat DIE Schraube war, die die ganze Maschine zusammenhielt…) und wir nach etwa 3 Stunden dann doch entnervt aufgaben, sind wir heute völlig benebelt gegen 6 Uhr Morgens aus dem Bett, achwas, von der Gästematratze gekrochen. Gegen 8 Uhr sollte ja die Firma ITO kommen um unser Hab und Gut einzusammeln.
Lieblings-Schwiegervater musste grade zum gefühlten 10. mal ausrücken um Paketband nachzukaufen (50 Meter sind NIX!), als um 10 vor 8 das Telefon klingelte und die Firma ITO fröhlich vermeldete, dass sie wegen Stauerei etwa gegen 11 eintreffen wird.
HURRAAA!
2 Liter Kaffee und Frühstück rausgeschlagen!
Und nochmal Krempel für ca. 10 Kisten zum Packen gefunden…
Mannomann, welche Berge.
WIE GROSS ist ein 20-Fuß-Container? Etwa 6×2,4×2,4 Meter für 32m³.
Nicht besonders viel.
Die Jungs von ITO kommen, frohgelaunt, alles super, alles kein Problem!
Kurze Ortsbegehung: „Das sind mindestens 55m³!“ – Oh Elend!
Hektische Telefonate, ein neues Angebot, ein neuer Preis: „WIEVIEL??? Nicht wirklich, oder? Dafür kriegen wir das alles ja NEU!“
Nun haben wir 2×4 Esszimmerstühle, 1 Waschmaschine, einen großen Kühl-Gefrier-Kombi übrig… Aber allesallesallesalles!!! andere ist wirklich drin! jippiiiie!!!
Danke! Christo kann einpacken gegen Euch! (höhö, 5 Euro in die Wortspielkasse… 😀 )

Bei Bedarf: Ihr wisst ja, wo Ihr uns findet… noch. 8)

Bis bald!

PS: das DSL-Zeug haben wir auch noch! 😉

Container bestellt!

So, nun ist es endlich fix:
Wir haben den Container für den 19. Juni endgültig bestellt.
Zuerst wollten wir ja den 16., aber angesichts unseres Pack-„Fortschritts“ haben wir das gleich noch ein bisschen nach hinten korrigiert…

…der 19.06.08 ist soeben in Hamburg eingebucht worden. Unsere Leute kommen dann zwischen 08.00 und 09.00 Uhr morgens.
Na dann man tau!

…und ich geh mal wieder packen…
:)
Anja

Haben fertich!

Hallo alle zusammen!

Wir haben tatsächlich zu!
Der Gasthof ist geschlossen!
finito!
Obwohl täglich irgendeiner versucht, ob die Tür nicht doch offen ist (das merkt man daran, dass der Griff bissl hängt und dann unten bleibt… und ich den Griff jedesmal wieder hochdrücke.), was mich ja am Sonntag nicht weiter verwundert hat, aber Montag und Dienstag war doch sonst auch immer geschlossen… ? Anyway, mancher hat uns vielleicht einfach nicht geglaubt… 😉

Wir haben uns mittlerweile einigermaßen vom Abschiednehmen am Freitag und Samstag erholt (und dabei feststellen müssen, dass man ab 40 deutlich mehr Schlaf braucht als 9 Stunden in 3 Tagen… *gähn) und haben angefangen mit aufräumen und packen… und gleich den Abholtermin des Containers noch ein paar Tage nach hinten verschoben. Irgendwie weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.

In diesem Sinne:
isch geh packen. :)

Viele Grüße,
Anja

Tschutschu, die Eisenbahn…

naaaaguuuut,
fahren wir halt doch mit dem Zug nach Frankfurt.
Wir hatten doch mehrfach darauf hingewiesen, dass wir von MUC nach FFM fliegen wollen, hauptsächlich wegen des Gepäcks, 2x 20kg Koffer und 2x 7kg Handgepäck…
NIX IS…
Unser Reisebüro-ler hat uns heute wortreich und entschuldigungsarm erklärt, dass es am 18.08. nur vormittags einen Flug nach FFM gegeben hätte und dann hätten wir mehr als 8 Stunden auf den Weiterflug warten müssen und weil wir das ja ganz bestimmt nicht gewollt hätten, hätte er gleich für uns den Zug gebucht.
???
Muss man uns da nix sagen?
Oder sind wir wieder mal zu empfindlich?

…es dauert gut 3 Stunden von MUC nach FFM, mit einchecken etc. am Flughafen würde das vermutlich fast genauso lang dauern.
Dann ist es halt jetzt so wie´s ist – wenigstens können wir mit Taschentüchern aus dem Zugfenster winken..
😉

Bis bald!

PS:
Noch 24 bzw. 103 Tage.
Wir hatten heute das erste Mal zusätzlich Mittwoch geschlossen! Sooo fleissig waren wir und haben schon viele Kisten gepackt! :)
Wir hatten uns auch so Kunststofftaschen gekauft, mit denen man mit dem Staubsauger vakuum-verpacken kann – superpraktisch, weil darin alles schön trocken bleibt und Klamotten nur noch halb so viel Platz wegnehmen – jedenfalls so lange, bis sich der Kater darauf die Krallen wetzt… 😀

Wir warten auf´s Christkind

…noch 29 Tage bis „Türen zu“ und 108 bis Abflug.

Apropos Abflug:
mussten wir doch tatsächlich entsetzt feststellen, dass unser Reisebüro verpennt hat, unseren Flug von München nach Frankfurt zu buchen und uns statt dessen mit dem ZUG!!! nach FFM schicken wollte!
Wir haben den halben Hausstand im Handgepäck (der Container kommt ja erst später an…) und damit sollen wir mit dem Zug quer durch Deutschland gondeln??? Nienicht.
Jetzt warten wir auf die Antwort vom Reisebüro, wie sie das jetzt hinkriegen – schließlich wollen wir unser Gepäck in MUC einchecken und in Denpasar erst wieder in die Hand nehmen müssen…

Warten. Warten.
Ist irgendwie grade im Hintergrund unsere Hauptbeschäftigung – klar, wir haben jede Menge zu tun, das tägliche Geschäft läuft ja immer noch weiter. Mittagessen, Abendessen, Geburtstage, Seniorennachmittag, Bürgerversammlung, goldene Hochzeiten, Taufen, etc…
Aber das ist jetzt alles irgendwie lästig.
Wir wollen eigentlich nur noch packen, putzen und gehen.

PS:
Vielen Dank für die netten Kommentare!
Bis jetzt reichts ja noch nicht für eine umfassende Bettlektüre, aber wir sind ja auch noch nicht weg und der vermutlich spannendere Teil kommt noch. Also, nicht aufgeben! 😉

Die Zeit „rast“

real geöffnete Tage des Wirtshauses, 23 …..

Ein Gast fragte, ob wir denn genügend Aspirin für unsere Reise vorbereitet hätten….
Auf meine Frage, wozu denn dieses, sagte er : „Na, ihr seid dann auf der anderen Seite und da hängen die Köpfe nunmal nach unten, so dass Kopfschmerzen nicht ausgeschlossen sind“.

Was unser schönes Wirtshaus angeht, macht sich Wehmut, aber auch Erleichterung breit,
wird aber dann meist schnell durch „Aufbruchsundreiselustgänsehaut“ abgelöst.
Wenn irgendwo das Wort „Neuseeland“ zu vernehmen ist macht sich bei uns beiden ein breites
Grinsen breit.
Das Packen ist noch so ’ne kleine Hürde 😉
Habe bereits 5 Kisten gepackt- dat Zeuch wird aber nicht weniger. Ab Mai haben wir einen zusätzlichen „Ruhe“-Tag „extremekistenpacking“ eingeplant. Vielleicht hilft’s ja… sollte es jedenfalls dringend.

Heute erwarte wir eine Nachricht der Bands, die an unserem Abschiedsabend ein Konzert geben wollen,
ob und wer spielen wird.

Dann kommt zum „Kistenpacken“ auch noch „Werbetrommelklopfen“….
sprich Plakate pappen und Presse einweihen…

ufff
bis bald

P.S.: Ob und welche „Abschlußveranstaltungen“ stattfinden kann man unter www.Landgasthof-Schoenau.com
nachschau’n