Tatverdaechtig!

Hallo Ihr Lieben da draussen!

Nach 9 aufeinanderfolgenden, nie dagewesen heissen Super-Sommertagen (das Geruecht geht um, dass die 10-Tages-Wettervorschau als Desktop-Hintergrund und Bildschirmschoner benutzt wurde…) kam das beruechtigte Wellingtoner Wetter zurueck. Und das ordentlich.
Wenn es schuettet wie aus Kuebeln bei Boeen um die 80kmh ist man quasi schon nass bis auf die Knochen bevor man endlich die Haustuere aufkriegt… 😉
Und dabei war es immer noch sehr warm – klar, es war ja alles lang genug aufgeheizt worden, um sich wie bei einem tropischen Monsunregen zu fuehlen…
Bei diesen Konditionen haben wir gestern 200 Brezen fuer die deutsche Botschaft mit deutscher (ok, von deutschen Metzgern in NZ gemachter…) Wurst belegt und mussten alles weit aufreissen um nicht zu ‚erschwitzen‘ dabei.
Und von den ‚Resteln‘ hab ich Fleischsalat und damit Martin gluecklich gemacht. Wenn’s nur immer so einfach waere! 😀

Nach einem endlich geruhsamen Feierabend goennte man uns gerade mal gute 3 Stunden Tiefschlaf, dann klingelte mein Mobiltelefon.
Ich taumelte trantuetig aus dem Bett und suchte das verflixte Geraet, Martin murmelte irgendwas von Alarm, ich sagte, ich setz‘ uns doch keinen Alarm fuer 3 Uhr morgens, ausserdem ist das mein Klingelton… Martin sagte, neee, das kann nur die Monitoring-Firma sein, wir haben einen Alarm im Lokal!
Stimmt. Ich ruf die Company zurueck, keiner geht dran. Voicemail sagt, Alarm wurde an der Hintertuer ausgeloest… grrrr… also angezogen, ins Auto gesprintet (hatte ich schon den Monsun erwaehnt?) und die 5km halsbrecherisch ins Lokal geduest.
Dort angekommen, bruellt der Alarm immer noch (mittlerweile ist’s ja schon viertel nach 3 Uhr morgens…).
Endlich hebt einer bei Monitoring-Firma ab, er haette jetzt schon die Polizei verstaendigt. Die brauchen wir nicht, sag ich, da ist keiner drin und nun schalt endlich den Alarm aus! Kann er nicht, sagt er, er monitort ja nur… Ja, wie jetzt? Was sollen wir nu machen? Ja nix, meint er, warten, das sollte bald aufhoeren…
Man sollte vielleicht erwaehnen, dass unser Lokal mitten in einem Wohngebiet liegt…
Aber der Mann hatte Recht, der Alarm hoerte irgendwann auf und wr konnten reingehen.
Natuerlich war nix. Vermutlich hatte der irrsinnige Wind den Lampenschirm im Gang in Bewegung versetzt (hatten wir schonmal ueber zugige Haeuser in NZ berichtet? :D) und den Alarm ausgeloest.
Na gut. Koennen wir ja wieder heimfahren.

Auf halber Strecke hatten wir ploetzlich das Blaulicht hinter uns. Wir lachten schon, weil wir seit wir in NZ sind schon 14 Mal auf Alkohol kontrolliert wurden! Hier muss man irgendwelche Fragen beantworten und dabei in ein Geraet reinsprechen und nicht blasen. Martin machte das Ganze anfangs so nervoes, dass er die Fragen nicht richtig verstand oder automatisch die Frage vom letzten Mal beantwortete:
Polizist: Bitte sagen deinen vollen Namen
Martin: Martin
Polizist (grinsend): ein verdammt kurzer, voller Name…
Naechstes Mal:
Polizist: Zaehl bitte von 1-10
Martin: Martin Wagner
Polizist (verwirrt): errrmm, danke, alles ok, gute Fahrt.
😀
Jedenfalls haben wir brav angehalten und das Fenster geoeffnet (Monsun hat grade eine Pause eingelegt) und gewartet. Ja nix Alkohol! Jemand hat die Polizei angerufen, dass da Im Lokal der Alarm bruellte und dann Menschen mit einem weissen Van weggefahren sind!
Jedenfalls wurden wir beide regelrecht verhoert, Adresse und Kennzeichen aufgenommen, unsere Aussagen verglichen, volles Programm! Bis Martin unsere Visitenkarte rueberreichte… das waere ja doch etwas viel Aufwand fuer einen Einbruch in ein eh schon monitortes Lokal… 😉
Hey, man sollte meinen, dass unsere Nachbarn nach anderthalb Jahren uns und unser Auto langsam kennen sollten… Oder sind wir nur froh, dass da Jemand so aufmerksam war?

Wie auch immer, ganz schoen anstrengend, diese freien Tage!

Liebe Gruesse und bis bald!
Anja & Martin

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Neuseeland ist langweilig!

Hallo ihr lieben, Neuseeland ist langweilig. Schaut selbst!:

Hurra, wir leben noch.

Hallo ihr Lieben,
kaum ist die erste Woche vergangen, ist die Vierte auch schon rum. 8)
Wollt Ihr wissen, wie’s uns geht?

1. Muede.
Unser Wecker klingelt 6x die Woche um 5 Uhr morgens.
Noch Fragen?

2. Erfolgreich.
Ja, das sind wir wohl… Obwohl – seit die doofe
3. Rugby-WM 2011
angefangen hat, sind die Tagesumsaetze etwas runter gegangen, weil, warum auch immer, keiner mehr auf der Strasse ist.
Allerdings ist
4. Unser Freitaeglicher Pizza-Abend ein durchschlagender Erfolg, der das wieder wett macht. Und irgendwann ist ja auch mal wieder Ruhe mit dem Rugby-Kram… 8)
Obwohl es schon cool ist, dass man das ALL BLACKS Zeichen von unserem „Zweisitzer“-Platz aus sehen kann! Da gab es ja Riesen-Diskussionen, weil der Huegel wohl zum Flughafen-Gelaende gehoert und die dort Verantwortlichen sich irgendwie dachten, es waere cool, auf dem Huegel „WELLIWOOD“ stehen zu haben, weil die Filmstudios (u.a. von Herrn der Ringe) ja gleich um die Ecke sind. Und das kann dann Jeder sehen, der in Wellington einfliegt.
Zum Glueck fanden die Wellingtonians das nun gar nicht so cool und auch gar kein bisschen innovativ und ein massiver Buergerprotest brachte die Airportleute zum Einlenken.
Nun steht da halt erst mal das All Blacks Sign und in der Zwischenzeit duerfen sich die Wellingtonians selber was einfallen lassen, was auf den Huegel soll.
Ich waer ja fuer Schafe, das passt irgendwie… 😀
5. Liqour License.
So heisst das Ding, das man braucht, wenn man im Land der Schafe (sic!) Alkohol verkaufen will (MUSS, wenn es nach unseren Kunden ginge… die ollen Schnapsdrosseln kommen erst gar nicht – Sonntags nach der Kirche, wohlgemerkt! – wenn es keinen Alkohol gibt!)
Und diese Lizenz zu kriegen ist gar nicht so einfach. Und das dauert auch ein paar Wochen, weil es u.a. den Vermieter, die Nachbarn, das Bauamt, noch irgendein Amt, das ich vergessen habe, die Polizei und die Nachbarn und, und, und… mit einbezieht. Und es kostet einen Haufen Geld. Und man muss es jaehrlich erneuern. Kostet natuerlich wieder einen Haufen Geld… Und man muss eine Pruefung ablegen!

6. Brezn & Weisswuerscht!
Am Samstag hatten wir eine Geburtstags-Weisswurscht-Fruehstueck bei uns.
Und wenn wir es schon schaffen, ordentliche Weisswuerscht und Haendlmaier-Senf zu beschaffen, mussten natuerlich auch Brezn her. So haben wir wir in aller Baeckers-Fruehe Lauge angeruehrt, Hefe und Mehl und Butter und Wasser und Salz gemischt und damit doch ganz ordentliche Brezn zustande gebracht.
Es waren jedenfalls die besten Brezn, die es am Samstag in Welliwood gab. 😀

7. Facebook
Das findet Ihr unser Wirtshaus auch. Da ist auch schneller mal ein Satz veroeffentlicht in aller Fruehe.
Hier koennt Ihr kucken.

Liebe Gruesse!

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Grade bei den Wagners im Wohnzimmer:

Martin: „Woasst wia i mia des imma merk wos fia a Monad grod is in Deitschland?“
Anja: „I glaab, de ham jetz aa Juni…“

Untertitel:
Martin: „Weisst Du, wie ich mir immer merke, was fuer ein Monat grade ist in Deutschland?“
Anja: „Ich glaub, die haben jetzt auch Juni…“
😀
Was er eigentlich sagen wollte, dass wir ja jetzt Winter haben, also umgekehrte Jahreszeiten, also waer‘ in Deutschland jetzt Dezember…
VERSTEHT UNS JEMAND DA DRAUSSEN?
IRGENDWER???
Wir liegen grad groehlend unterm Tisch… 😀

Walking Sluts

Hallo Ihr Lieben,

bei meinem Fotokurs stand heute ein „Field Trip“ an – also das theoretisch Gelernte bei einer reellen Aussentour umsetzen und ausprobieren.
Es standen zwei Moeglichkeiten zur Auswahl:
a) TePapa (das Nationalmuseum): „langweilige Architektur? Drinnen? bei dem schoenen Wetter?“
oder b) „SlutWalk“: Halbnackte Weiber auf einem Protestmarsch durch Wellington.
Die Entscheidung fiel den ueberwiegend maennlichen Kursteilnehmern schon sehr schwer, und nach laaangem Hin und Her hat die Architektur dann doch klar verloren… 8)
Ich gehe hier nicht naeher auf die Thematik des Walks ein, das laesst sich prima ergooglen.

Und beim Spazierengehen haben wir heute von ganz weit weg noch die Ecke, an der unser Restaurant steht geknipst und uns anschliessend gefreut, dass es doch so gut zu erkennen war.
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Aus gegebenem Anlass.

Hallo Ihr Lieben

Solltet Ihr bei der aktuellen „Osabama bin Laden/President“ Geschichte auch nicht so wirklich durchblicken, ist folgender Podcast sehr hoerenswert:
KenFM

Bis bald!

Spenden mal anders: „hoert auf den Namen Rocky“

Hallo ihr Lieben,

hier eine weitere kiwicuriosity, eine kuriose Auktion,  gefunden in Trademe.
Wir haben euch den Auktionstext so ungefaehr uebersetzt, spannend sind mal wieder die mittlerweile paar hundert Fragen und Antworten.  😉

Hier gehts zur Auktion.

Text wie folgt:

Zu verkaufen eine 25 bis 30 Tonnen schwere „Landschaftsgestaltung“.
Hoert auf den Namen Rocky. Er ist in tadelloser Kondition (ein wenig staubig hier und da).
Passt als Gartenelement oder, wie in unserem Fall als grossartige Erweiterung unseres Wohnzimmers.
Rocky wird Ihr „indoor outdoor“ Erlebnis erheblich verbessern, besonders wenn man ihn durch das Garagendach installiert, wie wir.
Leider koennen wir Rocky nicht liefern, aber wir wuerden uns freuen wenn ihr ihn abholen koenntet.
Bitte informiert unsere Nachbarn wenn so weit ist.
Der Hoechstbietende wird ein persoenliches Foto vom Abtransport erhalten.
Alle Gebote gehen natuerlich in den Erdbebenfond.

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Bis Bald, viele Gruesse!

Die schnellste Couch der Strasse…

Hallo Ihr Lieben!

Neulich haben wir beim Stoebern ein Paradebeispiel der „Kiwi Ingenuity“ gefunden:
die 50km/h couch
Kiwi Ingenuity laut wiki „Die Weltanschauung der Neuseeländer, oft „Kiwi Ingenuity“ genannt, beschreibt eine positive Grundeinstellung gegenüber einer Aufgabe und die angebliche Fähigkeit, mit beschränkten Hilfsmitteln dennoch besonders gute Resultate zu liefern“
Wobei wir es nicht Weltanschauung sondern Grundhaltung nennen wuerden… aber das waere ja Erbsen zaehlen… 😉

Aber das Beste an der Auktion waren die Q&A, die Fragen und Antworten, hier ein paar mehr schlecht als recht uebersetzte:
you are a legend!!!!
thankyou. may the fleas of a thousand camels infest the crotch of anyone who tries to ruin your day.
(Danke. Moegen die Floehe von tausend Kamelen die Weichteile Desjenigen befallen, der Dir versucht den Tag zu ruinieren.)

Haha it made it on to trademe cool auctions and is it road legal?
Ist es erlaubt, damit auf der Strasse zu fahren?
Answer: im pretty sure its road legal in Antarctica and Kazakhstan…. And maybe Kosovo
(Ich bin ziemlich sicher dass es erlaubt ist… in der Antarktis und Kasachstan…  und vielleicht im Kosovo)

hier gehts zur Auktion

Ein Beispiel fuer Kiwi Ingenuity:

Aurora Australis

Hallo ihr Lieben!

Habt ihr euch eigentlich auch schon mal gefragt, ob’s in der suedlichen Hemisphaere auch Nordlichter gibt?

Also nicht unsere seltsam sprechenden Nachbarn aus dem Norden, die hat’s genug  😀  sondern die Polarlichter…
Und es gibt sie tatsaechlich, also die ‚Suedlichter‘, und sie werden „Aurora Australis“ genannt.

Folgendes kleines Video zeigt die Suedlichter  im Zeitraffer ueber eine ganze Nacht hinweg, gleich neben der Milchstrasse.


Die Aufnahmen stammen vom Dunstan See in Otago auf der Suedinsel. Das ist keine Montage, der Sternenhimmel ist hier vielerorts tatsaechlich so klar und deutlich wahrnehmbar.

So einen Himmel hatten wir auch Freitag Nacht, als wir direkt nach der Arbeit nochmal nach Castlepoint gefahren sind, weil es a) unseren Lungen so gut getan hat, eine Nacht direkt am Meer zu verbringen und b) weil es einfach so unglaublich schoen und ruhig dort ist. So ruhig, weil da kaum jemand wohnt und der Sternenhimmel ohne starke „Lichtverschmutzung“ zum Greifen nah zu sein scheint.
Man sieht die Milchstrasse! Eine unglaubliche Menge an Sternen, wie man es sich in Deutschland gar nicht vorstellen kann.
Und diesmal haben wir ES endlich fotografieren koennen! Das Kreuz des Suedens, das Ihr von Mitteleuropa aus nicht sehen koennt und das in frueheren Zeiten auch zum Navigieren benutzt wurde, weil die senkrechte Achse zum Suedpol zeigt.
Da hatten wir doch vor mehr als 2 Jahren am Cape Reinga, ganz im Norden oben, nachts einen Ranger, einen Maori, gefragt, ob er uns das Kreuz des Suedens zeigen koenne. Er kratzte sich aber am Kopf und meinte, dass er das nicht kann, weil er immer weiss wo er ist und es deshalb noch nie gebraucht haette…  😀

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Ja is‘ denn scho wieda…

Weihnachten?
Hallo Ihr Lieben!!!

Wir muessen uns wohl foermlich entschuldigen:
Wir haben absolut keine Weihnachtsgefuehle!
Xmas heisst ja in Kiwiland „silly season“ und wie in Fasching geht’s auch zu… Kein Spur von besinnlich und stille Nacht. Xmas-PARTIES mit verkleiden und Blinke-Nikolaeusen als Ohrringen und so…  das passt irgendwie nicht so in unser „Weihnachts-Ambiente“.
Das einzige was passt waere die Erkaeltung, die wir uns beide zugezogen haben, als wir es bei 100% Luftfeuchtigkeit, gefuehlten 32 Grad und tagelang bedecktem Himmel nur noch bei allen Fenstern offen ausgehalten haben…

Was wir sonst noch tun?
Businessplan schreiben.
Macht ja schon auf deutsch keinen grossen Spass… Aber wir haben da dieses schnuckeliche Cafe gefunden, das wir gerne uebernehmen wuerden…  8)
Nach der silly season, natuerlich… jetzt ist erst mal fuer geraume Zeit Funkstille in Kiwiland. Wer irgendwie kann haut ueber die Feiertage ab in die Batch, das Ferienhaus am Strand. Strand hat’s ja genug.
Achja, fuer Euch da drueben fallen die Feiertage ja ziemlich unguenstig – hier werden einfach Montag und Dienstag auch noch zu Feiertagen erklaert, Silvester gleich nochmal.

Und noch eine traurige Nachricht:
Das Koenigreich ist von uns gegangen. Saemtlich Poldi’s haben trotz Tarnanzug nicht ueberlebt. Sehr traurig, das.
Nun schau’n wir immer mal wieder, ob wir nicht nochmal Eier an den Swan Plants finden, denn angeblich soll das den ganzen Sommer ueber stattfinden koennen. So ein Monarch hat’s halt auch nicht leicht…  😉

Wir wuenschen Euch Allen da draussen ein wunderschoenes, gesundes und friedliches Weihnachtsfest!

Anja & Martin

Was guggst du?

wir sassen in der Mittagspause in einem Caffee, als ‚das da‘ vorfuhr:

Liebe Gruesse

So sanns, de Prinz’n

Hallo Ihr Lieben,
Der Begriff Monarchie stammt vom griechischen μοναρχία (monarchía) ab, das sich aus den Wörtern μόνος (monos = „ein“) und άρχειν (archein = „herrschen“) zusammensetzt, und bedeutet „Alleinherrschaft“.
Nicht so bei unseren beiden koeniglichen Schoenheiten. Neulich haben sie sogar gemeinsam friedlich Ranzen an Ranzen gebrunched. Faszinierend jedenfalls, wie schnell die koenigliche Vorratskammer schrumpft. Fuer zwei Waenste duerfte der Gabentisch vermutlich nicht bis zur Kroenung reichen.

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Fortsetzung folgt

Neues aus dem Koenigshaus

Hallo ihr Lieben,
Prinz Leopold Maximilian Ludwig der erste, sprich Poldi, ist wieder aufgetaucht.
Wahrscheinlich war er nur mal eben um die Haeuser. Das Gestaendnis der armen Spinne ist also hinfaellig. 😉

Jetzt haben wir zwar 2 Raupen, aber einen Namenskonflikt. Und eine wahrscheinlich viel zu kleine Pflanze.
Der grosse Poldi misst mittlerweile stolze 16 Millimeter, der Kleinere hinkt mit etwa 8 Millimeter Laenge- oder Kuerze- noch etwas hinterher.
Die beiden fressen fast den ganzen Tag und wachsen unglaublich schnell.
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Fortsetzung folgt.

Poldi ist tot

Hallo ihr Lieben,

Poldi ist von uns gegangen. Der Tatbestand ist noch unklar. Fakt ist, es war kein Brudermord.
Schwer in Verdacht ist eine Spinne, die ebenfalls Bewohnerin der Swan Plant war.
War. Sie ist leider beim Verhoer gestorben.
Sein direkter Nachfolger ist Prinz Leopold Maximilian Ludwig der Zweite, oder Poldi der Kurze.
Poldi der Kurze ist kuerzer als sein Vorgaenger, so ca. 2 – 3 Millimeter.
Macht aber nix, waechst ja.

Unser neues Haustier

Wer kann schon von sich behaupten, er zuechte Monarchen?
Klar, die Wagners.
Und viele andere Kiwis auch, besonders die mit Kindern.
Klingt komisch ist aber so.
Wenn in Deutschland die ersten Weihnachtssterne in den Supermaerkten zu finden sind, werden hier fuer viel Geld die ’swan plants‘ angeboten.
Der Rest geht fast von selbst:
Swan plant fuer Schmetterlinge sichtbar plazieren, giessen und warten.
Monarchen legen dann ihre Eier auf die Blaetter. Dann holt man die Pflanze am besten vogelsicher nach innen und kann der schluepfenden kleinen Raupe beim Fressen zuschauen.

Unser Poldi (also Prinz Leopold Maximilian Ludwig der Erste) ist gerade mal 4 Millimeter gross.
Fortsetzung folgt! :)

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The coolest little capital in the world

Glueckwunsch,
der australische Verlag Lonely Planet Publications hat unsere windige, wackelige aber doch irgendwie liebenswerte Hauptstadt zur
„coolsten kleinen Hauptstadt der Welt“ gekuert.
Viel Spass mit dem Video!

Fuer alle Enthusiasten und hardcore Fans hier die ganze nackte Wahrheit zu dieser Stadt:
Die ganze Wahrheit

Liebe Gruesse

Strandgekugel

Hurra! Ich hab sie beruehrt! 8)
Seit ich mein erstes Buch ueber Neuseeland gelesen hatte, wollte ich diese ‚Dinger‘ mal besuchen.
Bin am Mittwoch beruflich nach Timaru geflogen. War das schonmal sehr aufregend, denn in einem 16-Sitzer Flugzeug zu reisen ist wie der Pilot sagte ‚a bit more bumpy‘  .
Nach einem schoenen Tag und einer Nacht bin ich von dort ca. 200km ins suedlicher gelegene Dunedin gefahren. Und auf der Strecke lagen Sie dann, diese seltsamen Gesellen.
Wiki schreibt ueber die Moeraki-Bolders

Die Moeraki Boulders sind Felsblöcke, die 40 Kilometer südlich von Oamaru in der Nähe des kleinen Ortes Moeraki verteilt an der Küste der Südinsel von Neuseeland liegen.
Es sind Konkretionen, oder genauer Septarien, die sich vor ungefähr 65 Millionen Jahren gebildet haben. Ihre runde Form ist außergewöhnlich, sie wurde nicht von Wind und Meer geformt, sondern durch einen Kristallisierungsprozess von Calcium und Karbonaten. Es ist ein ähnlicher Prozess wie der, bei dem Perlen in Muscheln entstehen. Dieser findet um geladene Partikel in schlammigen Unterwassersedimenten statt. Kalziumoxidmineralien haben sich dann mit der Zeit um den Kern, der häufig aus einem Fossil oder Knochen gebildet wurde, angesammelt und nach ungefähr vier Millionen Jahren entstand so die Form, die die Felsblöcke heute haben. Sie sind eingebettet in Tonstein, der vor 15 Millionen Jahren an die Meeresoberfläche gehoben wurde. Erosion hat die erosionsresistenten Felsblöcke freigelegt.
Einer Legende der Māori nach entstanden die runden Felsblöcke jedoch auf ganz andere Weise. Sie sagen, es seien Flaschenkürbisse – eine traditionelle Speise der Māori. Diese sollen von dem großen Reisekanu Areiteuru gefallen sein, als das Kanu vor etwa 1000 Jahren Schiffbruch erlitt.

Bedauerlicherweise war das Wetter eher maessig, was widerum sein Gutes hatte, sonst haette ich dort nicht mehr weg gewollt.
Und ich sollte ja schliesslich arbeiten und nicht rumkugeln.

Liebe Gruesse,
Martin

PS: Hier noch ein paar Bilder vom Sueden:

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Denglish

Hallo Ihr Lieben!

Wir sind ja aus Deutschland eine Menge ‚Denglish“ gewohnt, so schoene Worte wie ‚Handy“, was in einem englisch sprechenden Land ja eigentlich praktisch und nuetzlich heisst, oder der ‚Beamer‘, den hier keiner kennt, der heisst Projektor! SMS heisst Text und neulich dachte ich, oh Mist, schon wieder reingefallen, als der Radiosprecher vom ‚Benutzen unerlaubter Medikamente‘ sprach anstatt von Doping (da habe ich aber nachgeschlagen, Doping gibt es auch im Englischen… puh… 😉 ).
Was ich aber nicht wusste, es gibt das Ganze auch andersrum!
Gestern fuhr ich hinter dem Van einer Fensterputzfirma her, die auch bei Hochhaeusern die Fenster reinigt, in dem die armen Mitarbeiter von oben irgendwie abgeseilt werden… Und diese Firma heisst somit folgerichtig ‚Abseiling‚! 😀
Koennte ja fast aus Deutschland stammen, das Wort…  😀
Aber nicht nur das: ein Kindergarten heisst auch hier Kindergarten – nur wissen die Wenigsten, was das Wort bedeutet, genausowenig wie bei den Kinder Ueberaschungseiern, den Kinder Surprise Eggs (auch hier haben Kinder offensichtlich gleich drei Wuensche auf einmal…)
Leider gibt es kein Hanuta. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte…  😉

Immer wieder fallen uns deutsche Worte auf, die in Kiwiland ganz selbstverstaendlich ausgesprochen werden, wie etwa Angst – und alle im richtigen Sinne des Wortes!
Es wird auch immer wieder ‚uber‚ (das ue klappt nicht so bei englisch Sprechenden…) benutzt: der Uber Rugby Spieler, uber cool oder uber sensitive…
Dann hoert man auch wunderbar, liest von einem Wunderkind… und fuehlt sich fast wie in good old Germany… 😀

Ansonsten ist es kalt. Winter halt.
Wir betreiben somit meistens extreme couching after extreme einheizing! 😀

Liebe Gruesse!

WOMAD – World of Music and Dance

Hallo Ihr Lieben!

Von Freitag Mittag bis Sonntag Nacht waren wir unterwegs…
Nach New Plymouth/Taranaki sind es 340km und dafuer braucht man im Land der Kiwis allermindestens 4 Stunden, wenn man nur schnell tankt zwischendurch… Hier gibt es ja keine Autobahnen in dem Sinn, nur mehrspurige Highways in den dichter besiedelten Gebieten, also kann man sich die 340km wie auf normalen Bundesstrassen vorstellen, mit maximal 100km/h bergauf, bergab durch die Pampa und diverse Staedtchen und Doerfer…
Aber wenn man ein Ziel vor Augen hat ist das alles halb so wild!
Auf dem Hinweg war es das 3-Tages-Festival, auf dem Rueckweg war es das heimische Bettchen…  8)
Es war einfach soooo klasse!
Freitag kamen wir grade rechtzeitig zur Eroeffnung um kurz vor 6 abends an und wurden gut organisiert und stressfrei mit unseren ‚3-Tages-Ticket-Besitzer‘-Baendchen um die Handgelenke versehen und auf einen Camping-Stellplatz in der Mitte einer Pferderennbahn bugsiert! Und kurz darauf waren wir auch schon mittendrin und hatten einen supertollen Abend!

Im Detlef laesst es sich immer noch sehr gut schlafen, fast wie in ‚alten Zeiten‘, man haette direkt Reisefieber kriegen koennen… 😉
Samstag und Sonntag: perfektes Festival-Wetter, ab und zu mal ein paar Wolken, meistens Sonne, trotzdem nicht zu heiss, einfach ideal! Die Bands, die wir gesehen haben, waren super, und wenn es mal nicht so ‚gefunkt‘ hat, ist man halt zur naechsten Buehne weitergewandert, es gab ja immer mindestens 3 Konzerte gleichzeitig! Aber da alle Bands wenigstens 2 mal aufgetreten sind, haben wir auch nichts verpasst und Calexico sogar 3 mal gesehen!  😀
Es gab natuerlich die Festival-typischen Staende mit allerlei Schnickschnack und mit Essen und Trinken aus aller Herren Laender, aber der Preis fuer den ausgefallensten Stand wuerden wir jedenfalls an den Stand mit den Saergen vergeben – der zeigt mal wieder schoen den Kiwi-Sinn fuer Kurioses…  😉

Liebe Gruesse!

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Schafe, Kiwis und … Geister.

Hallo Ihr Lieben!

Dass die Kiwis immer fuer Kuriositaeten zu haben sind, wusste wir ja schon, aber jetzt wird’s langsam echt schraeg!
Hat nicht einer bei Trade Me 2800 NZDollar fuer zwei in kleinen Flaeschchen gefangenen Geistern – GEISTERN! – bezahlt…

Die Verkaeuferin gab sogar eine ziemlich genaue Personenbeschreibung mit: ein harmloser, alter Mann, der wohl in ihrem Haus gestorben waere und ein kleines Madchen, dass sie ‚versehentlich‘ ins Haus geholt hat, als sie mit Ihrem Mann ein „Oujia Board“ ausprobiert hatte…
Das Maedchen trieb es dann wohl so bunt im Haus der Verkaeuferin (Licht an und aus, Teekessel kochte, sie soll sie sogar beruehrt haben… tststs…), dass ihr nichts anderes uebrig blieb, als einen Exorzisten zu rufen, der die Beiden dann in die zwei Flaeschchen mit heiligem Wasser verbannte.
Und seitdem ist Ruhe im Haus, auch dem Hund geht’s wieder gut.

Die Geister kann man uebrigens freilassen, in dem man sie in ein kleines Schaelchen schuettet und verdunsten laesst.
Da kratzt man sich doch echt am Kopf…

Viele liebe Gruesse!

Wenn Baeren steppen

Momentan ist grad Ausnahmezustand in Wellington

Wir werden Euch berichten!


Bald!

Viele liebe Gruesse
Anja und Martin