Happy new year!

Hallo Ihr Lieben!

Mit Mueh‘  und Not haben wir uns grade von Wellington nach Hause (zum Glueck mit dem Taxi durch diverse Alkoholkontrollen…) geschleppt, wo wir einen sehr unterhaltsamen Abend verbracht haben… 8)
JA, es ist gleich vier Uhr morgens und wir versuchen uns jetzt an der „letzten Bastion“ – der Treppe zum ersten Stock und ins Schlafzimmer!
Aber bevor wir das tun koennen, muessen wir uns noch was reinziehen, sonst waere das ja kein richtiges Silvester:
Dinner for one!

Wir wuenschen Euch Allen ein friedliches und gesundes neues Jahr!

Liebe Gruesse!

Frohe Weihnachten

Hallo Ihr Lieben!

Wir wuenschen Euch froehliche, besinnliche, gemuetliche, gesunde, warme und friedliche Weihnachtstage!

Anja & Martin

PS:
Das Bild ist quasi noch „warm“, wir waren vorhin am Strand, das Wasser waere sogar fuer mich badetauglich, leider weht ein bisschen kuehler Wind…
aber man kann ja nicht alles haben…  8)

Advent, Advent…

… kein Lichtlein brennt!

Hallo Ihr Lieben!

Tja, wir muessen leider zugeben, dass sich auch in diesem Jahr keinerlei Weihnachtsstimmung einstellt…
Wie denn auch?
Der laengste Tag des Jahres steht vor der Tuer, der Salat schiesst, die Pfirsiche sind schon groesser als Golfbaelle und der Rasen muss schon wieder dringend gemaeht werden! Martin nennt das eher „Grundstuecksrueckgewinnung“…
Am Abend naschen wir einen Teller frischer Erdbeeren und keine Spekulatius… wobei wir sogar ein Packerl Nuernberger Lebkuchen im Schrank haetten!

Achja, Weihnachten…
Mein Muttilein hat uns ja weihnachtlich reich beschenkt und das Packerl ist auch erstaunlich schnell angekommen, seitdem haben wir wenigstens einen Plastik-Christstern mit Goldflitter auf’m Tisch liegen…   😉
Einkaufen gehen ist grade wie ueberall in der Weihnachtszeit ganz schrecklich, wenn sie sich auch erstaunlicherweise mit entsprechender Musik sehr zurueckhalten! Zum Beispiel hab ich erst ein Mal „Last Christmas“ vom Wham! hoeren muessen! Das allein ist schon eine Menge wert…  8)
Uebrigens heisst es hier auch nicht Advent oder besinnliche Zeit, sondern „Silly Season“… Wahrscheinlich muessen deshalb viele Angestellte im Dienstleistungsgewerbe Nikolausmuetzen oder Elchgeweihe oder blinkende Weihnachtsbaum-Ohrringe tragen. Manche sind trotzdem freundlich dabei…
Hab ich ein Glueck, dass mein Chef als Ex-Deutscher Weihnachten nicht leiden kann und unser ganzer Laden wohl die einzige „X-mas“-freie Zone in ganz NZ ist…  😀

Liebe Gruesse!

Der alte Mann und das Meer

Hallo Ihr Lieben!

Letzten Dienstag war Martins 44. Geburtstag.
Fuer ihn war das Grund genug, vor 2, 3 Wochen mit dem Golf spielen anzufangen…  😉
Nun ist Golfen hier bei Weitem nicht sowas elitaeres wie in D, nein, es ist vielmehr so „gewoehnlich“, dass wir schon Golfplaetze gesehen haben, die mit Hinweisschildern darauf aufmerksam machten, dass man bitte nicht mit Gummistiefeln spielen moege und das Abhalten von Barbeques waere auch verboten auf dem Gruen…  😀
Was schenkt man jetzt aber so einem „alten Mann“?
Nun, das naechst Beste nach einem eigenen Boot und Angelzubehoer:
einen 8-Stunden-Trip mit einem Segelboot zum Fischen rund um Mana Island!
Und nach einem ordentlichen Geburtstags-BBQ am Samstag, mit Bier, Steaks und Erdbeerbowle 😉 bei strahlendem Sonnenschein und vielen Freunden bei uns auf dem Deck, starteten wir am Sonntag Morgen gegen 10.30 zu unserem ersten Fischer-Ausflug!
An Bord waren mit uns 9 Personen, davon 6 Vogel-Begeisterte, die auf Mana Island abgesetzt wurden, um dort die native Vogelwelt zu bestaunen… als Vogel haette ich mich vermutlich am Meisten vor den unglaublich riesigen Objektiven gefuerchtet… 8) Der mit dem Groessten hat tatsaechlich mehr als 20.000 NZDollar ausgegeben fuer seine Kamera!

Leider war diesmal der Himmel komplett bedeckt, der Wind wehte ordentlich und die Wellen waren nicht zu verachten!
Ich hatte mir noch Sorgen gemacht wegen eventueller Seekrankheit (und Resten der Erdbeerbowle im Kopf…), aber solange das Boot durch die Wellen schaukelte und fuhr, war alles Bestens… erst als wir vor Mana Island ankerten, um die Vogelnarrischen abzusetzen, wurde mir ziemlich schwummerig von dem Geschaukel auf der Stelle, aber das legte sich zum Glueck wieder… Der Skipper meinte, er waere erst ein Mal seekrank gewesen, waere sich aber nicht sicher, ob das nicht der hang over (Kater) vom Vortag war… 😀
Und Martin war so begeistert von der ganzen Aktion, dass er sowieso das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekam und offensichtlich keinen Gedanken an Seekrankheit verschwendete…  :)
Und endlich ging es los:
Einmal um die Kurve bei Mana Island, wo es laut Skipper „ruhiger“ sein sollte, wurden Angeln mit gleich drei Haken und Koedern bestueckt und ins Wasser geworfen. Und weil das noch nicht genug war, wurde noch ein zylindrisches, durchloechertes Etwas mit so Leckerlichkeiten wie altem Weissbrot, Fischoel und Chicken Pellets befuellt und auch ins Wasser geworfen…
brr… Um es kurz zu machen – es hat nur Moewen angezogen, leider keine Fische… Obwohl der in den Bord Computer eingebaute „Fish finder“ ganz klar anzeigte, dass es unter uns nur so wimmelte!
Nun denn, andere Taktik, anderer Koeder!
Jetzt wurde das Gewicht abgenommen und an Stelle der 3 kleinen Haken wurde ein ungefaehr 20cm lange Plastikfisch in weiss und knallrot (!) mit drei Monsterhaken ins Wasser geworfen und waehrend der Fahrt hinterher geschleppt!
Ich bin eigentlich froh, dass wir dabei auch nichts erwischt haben, denn was DA anbeissen wuerde, waere eindeutig zu gross fuer unsere Pfannen!
Na, man muss halt auch mal goennen koennen und dann gibt’s heut abend eben Fish&Chips vom take away um die Ecke…  8)
Es war naemlich Zeit, die Vogelfreunde samt ihrer Riesenkameras wieder einzufangen, also fuhren wir wieder zurueck zum Ankerplatz. Unser Skipper schipperte wieder mit seinem kleinen Motorboot zur Insel, waehrend Martin nochmal die Angel mit dem unversehrten Koeder „badete“…
Doch kaum war das Ding im Wasser – ZACK! Martin hatte einen Fisch an der Angel! JUHUUU! Endlich!
Fisch vom Haken gefummelt, riesig ist der ja nicht… also ab in den Eimer, Wasser drauf und warten, bis der Skipper kommt und ueber die Brauchbarkeit entscheidet.
Auf der Insel war wohl noch einer abgaengig und so war noch genug Zeit, weiter zu machen.
ZACK! noch einer! und noch einer und noch einer! innerhalb von 10, vielleicht 15 Minuten!
Als Alle wieder an Bord waren, war’s im Eimer ganz schoen eng…
Leider wusste der Skipper nicht, was wir da gefangen hatten, aber gross genug und essbar waeren die allemal – er haette Solche aber immer wieder ins Wasser geschmissen…!
Na, das geht ja gar nicht. Nun haben wir uns schon zum ersten Mal selber was zu Essen gefangen, jetzt tun wir das auch!

Nach einer noch stuermischeren Rueckfahrt waren wir gegen 16.30 wieder im Hafen, erschoepft aber gluecklich.
Den Fisch haben wir gleich verarbeitet: ausgenommen, entschuppt, filetiert.
Zum Kochen waren wir zu muede…
Die ersten 4 Filets haben wir gestern verspeist – natur gebraten, mit Salzkartoffeln und Schmorgemuese, lecker!  Sehr saftig und zart, wirklich gut!
Mittlerweile haben wir auch rausgefunden, WAS wir da aus dem Wasser auf den Teller geholt haben: das sind Taangahangaha (Maori Name) oder Banded wrasse oder Notolabrus fucicola.
Die letzten 4 Filets gibt es heute abend!
Geht’s uns gut???  😀

Liebe Gruesse!

P.S.: fuer die Eingeweihten…  am Tag zwei gabs Fischwuerscht.  😉

Mana Island voraus!Wer hat den Groessten?Titahi Bay von weit weg...Mana Island ganz nah...es hat ordentlich Wind...Die ersten Vogelnarrischen auf dem Weg zur InselDAS Objektv wird als ganze Person gerechnet und muss auf die naechste Fuhre warten...Fischers Fritz...Endlich! Der erste selbstgefangene Fisch!Und der Haifisch, der hat Zaehne... aber hat ihm alles nix genuetzt!Sooo lecker!

Selected from the Pool!

„Congratulations.
We are very pleased to confirm that your Expression of Interest has been selected from the Pool for further consideration.
We will conduct some preliminary checks of the information you have provided to determine whether your claim is accurate.  Following this checking, you may be invited to apply for residence in New Zealand.
We wish you all the best with your Expression of Interest.“

HA!
Das heisst soviel wie: Gehen Sie ueber LOS, zahlen Sie 400 NZDollar und warten Sie, bis wir Ihre Angaben ueberprueft haben. Wenn wir der Meinung sind, dass das alles stimmen koennte, bekommen Sie eine Einladung, sich fuer eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu bewerben…  😀

Wir hatten letzte Woche die gefuehlten 284659 online-Seiten ausgefuellt (die beim „Umblaettern“ bis zu 30 Sekunden dauern… gaehn) und abgeschickt und dafuer schon mal 400 NZDollar bezahlt. Nun wurden wir, zusammen mit 342 Anderen, aus dem Pool der eingesendeten Anfragen gezogen und warten nun auf die Einladung zur Bewerbung. Das kostet dann nochmal 1400 NZD.
Dann haben wir 4 Monate Zeit, unsere Unterlagen zusammen zu stellen, aber da haben wir ja eh schon Einiges fuer das work visum gebraucht, nur ein neues medizinisches Gutachten (pro Nase 370 NZDollar), polizeiliches Fuehrungszeugnis aus D (wenn es uns denn je erreicht… ;)), unsere Geburtsurkunden und Englischtests (200 NZD) fehlen noch…
Und ein Lottogewinn…  😀
Denn wenn sie dann endlich unsere Paesse umstempeln, muessen wir nochmal pro Nase 300 oder 400 bucks berappen…
So’ne Einwanderungsbehoerde ist doch ein eintraegliches Geschaeft, oder?

Viele Gruesse!