Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,

nein, auch die Worscht moecht ihm wohl schmacken.

Wo sind all die Metzger hin???  Neulich erzaehlte mir Erika bei ihr gaebs jetzt Leberkaes…
Dieses Wort loeste sofortige Mundinnenraumsturzbaeche aus.

Aber Anja`s Backkuenste sind mittlerweile phaenomenal. Wirklich! Wie weit habe ich reisen muessen um so lecker Backwerk geniessen zu duerfen. Nichts gegen den Leckerbaecker, aber schon der Geruch der sich ausbreitet, wenns Morgens frische Semmeln aus`m eigenen Ofen gibt.
Waehrend Anja grosse Broetchen baeckt, bin ich eher mit brotloser Kunst zugange und versuche mich in Bildbearbeitung. Gimp heisst das Ding und ist fuer jeden frei nutzbar und kostenlos. In dieses Programmm habe ich mich in letzter Zeit eingearbeitet. Dazu stelle ich Euch bald noch eine Galerie zusammen!
Ja, was man nicht alles macht, wenn man viel Zeit, aber noch keine eigene Farm, noch kein Boot und noch keine Kontiki-Ausruestung zum Fischen hat… Aber ab jetzt wird alles anders!
Gestern waren wir naemlich shoppen und haben mich bewerbungstauglich eingekleidet, denn was 6 Monate im Container gewohnt hat, sieht im Moment noch nach Caritas-Klamotten aus…  Also haben wir Anzug, Guertel, Hemd und Krawatte erstanden, denn am Montag habe ich endlich mein erstes Interview, also Bewerbungsgespraech!
Drueckt mir die Daumen!

Liebe Gruesse!

Fragen an den Leckerbaecker…

Hallo erstmal,
das Stichwort ist gefallen und somit klink ich mich mal wieder ein 😉 “Semmel” Da muss ich sagen, herzlichen Glückwunsch!! unter diesen Umständen Semmeln zu backen, die dann auch noch so lecker aussehen (geh davon aus, die schmecken auch so!!), sollte jeder mal selber ausprobieren, wie schwierig das ist!! Brot backen kannst du ja auch ganz gut, was ich gesehen habe!! Es ist jetzt so, ich suche nämlich zum 01.Sep. 09 noch einen Lehrling, soll ich weiter erzählen? – Nein, ihr überlegt euch jetzt nicht zurück zu kommen, bleibt wo ihr seid, sonst hab ich ja keine geschichten zu lesen 😉 😉
Ich bewundere euch immer noch, und Anja, solltest du mal ein Backproblem haben, du kannst dich vertrauensvoll an mich wenden!! Alles gute, direkt aus der Backstube und bis zum nächsten Fallen des Stichwortes 😉
Wolfgang

Ja wenn das sooo ist…  😀
Auch wenn die Tatsache verlockend ist, irgendwo einfach so das Arbeiten anfangen zu duerfen…  :)
Nein, ich geh hier nicht weg…

Also, wenn Du’s wirklich wissen willst:
Probleme bereitet mir immer noch das Brot, das wird nicht so locker wie ichs gerne haette. Ich wuerde gerne ein Roggenbrot oder Roggenmischbrot mit Sauerteig backen, aber der Sauerteig, den ich hier fabriziert habe war gleich so sauer, dass er nicht zu gebrauchen war.
Ich bin jetzt auch nicht sooo ambitioniert, dass ich wochenlang ein Gefaess bei 23,7 Grad und nur linksgeruehrt mit Plastikloeffel horten mag… 😀 Ausserdem sind hier die meisten Hauser kaum isoliert und ungeheizt, so dass ich es nicht hinkriege, einem Sauerteig die ihm passende Temperatur zu gewaehrleisten (wir kriegen das schliesslich auch keine konstanten Temperaturen… :) )

So hab ich mir ziemlich dilettantisch und nach x-Stunden in diversen Foren ein Rezept zusammengebastelt:
300 g Roggenvollkornmehl ueber nacht mit 1EL Essig, 2 EL Joghurt und 400ml Wasser irgendwo in der Kueche zugedeckt stehen lassen.
Dann mit ca. 7-10g Trockenhefe (es gibt hier nur sehr schwer frische Hefe zu kaufen), Salz, gemoerserten Brotgewuerzen und soviel Mehl/Vollkornmehl gemischt, bis ein einigermassen knetbarer Teig ensteht. Den dann 10 Minuten kneten, ca. 1 Stunde gehen lassen und dann bei 220 Grad mit viel Dampf auf den Backstein befoerdern. Nach 10 Minuten Backofen oeffnen und bei 180 Grad ca. 50 Minuten fertig backen.
Soweit, so gut…
Das Brot schmeckt ganz gut, aber ich haette es eben gern lockerer. Hast Du einen Tipp, was ich veraendern koennte?

Eine Breze waer auch mal wieder nicht schlecht… 😉 aber das wird wohl nix, weil es hier keine Lauge zu kaufen gibt… Nein, falsch, habe grade bei Trade-me nachgesehen, nur im 5kg-Sack, was echt ueppig waere, fuer ein paar Brez’n… Ausserdem ist mir nicht ganz wohl bei dem Gedanken, meine Brez’n in etwas zu tauchen, das sie hier als Farb-Abbeizer und fuer hausgemachten Biodiesel verkaufen… :)

Update: inzwischen hab ich auch Brez’n gebacken! Und zwar mit der Hausfrauen-Methode, bei der man Natron resp. ‚Baking Soda‘ verwendet. Martin hat die nur unter Protest (das sind keine Brez’n, die tun nur so…) gegessen, spaeter aber festgestellt, dass sie fuer NZ-Brez’n gar nicht schlecht waeren…  😉

Ja, so vergehen die Tage, wenn man Spass hat und immer noch kein Work-Visum… 8)

In diesem Sinne,
liebe Gruesse!

Dies und das…

Hallo Ihr Lieben!

Wir wurschteln uns durch unser „neues“ Zeug und versuchen unser klitzekleines Haus so zu fuellen, dass wir auch noch rein passen…   Was zumindest in der Kueche gar nicht so leicht ist, seit die Aufschnittmaschine den Raum dominiert… 😉 waehrend sich im Schlafzimmer das Wasserbett mindestens ebenso breit macht.
YES! Seit gestern haben wir wieder ein richtiges Bett! Entgegen aller Aengste war es gar nicht sooo schlimm, das Ding wieder aufzubauen. Der alte Holzboden tut auch so, als ob ihn das Gewicht nicht sonderlich stoeren wuerde… Also alles in Ordnung.
Aber die Welt ist ungerecht, irgendwie: nach einem halben Jahr mehr oder weniger Camping faellt es mir seltsamerweise gar nicht so leicht, mich wieder an das gemuetliche Bettchen zu gewoehnen – waehrend Martin neben mir schlaeft wie ein Baby!  :)

Wir haben mittlerweise erfolgreich eine weitere Entzugserscheinung bekaempft (nach einem muetter- und schwesterlichen Carepaket bestehend aus ueberwiegend Haribo, Kinderschokolade, Pudding- und Vanillepulver, suessem Senf und Leberwurst!!! war gar nicht mehr so viel Entzug zu bekaempfen! 😉 ) – wir haben Semmeln gebacken!
Der erste Versuch ist schon ein paar Wochen her und wird einfach unter den Teppich geschwiegen… 😀
Der zweite Versuch hat wirklich gut geklappt und beim dritten war dann auch die Form einigermassen… :)
Und da es hier auch Bisrmarckheringe im grossen Glas gibt (bei dem Preis allerdings nur zu besonderen Anlaessen…) haben wir uns erst mal jeder zwei Fischsemmeln gegoennt!

Ansonsten – nichts Neues. Ihr waert ja die Ersten, die es erfahren wuerden! 😉

Liebe Gruesse!

Langsam wird’s eng…

…in unserer kleinen Bude!   😉

Hallo Ihr Lieben!

Nachdem ja am letzten Freitag unser ganzes Hab und Gut endlich bei uns angekommen ist, hier eine erste Zwischenbilanz:
Wir haben ganz ploetzlich eine riesige Stereo-Anlage – unser Fernseher hat naemlich nur noch Ton, kein Bild mehr…  aber das macht fast gar nichts, denn unser Fernsehkastl ist komplett verschollen…

Unsere Kueche platzt aus allen Naehten – obwohl Martin ein geniales Regal neben den Kuehlschrank gebaut hat, auf dem ganz oben die lang ersehnte Espressomaschine thront und obwohl es im Warehouse zwei exakt unter den Wand-Klapptisch passende Rollcontainer mit Schublaeden gab…
Die Kitchenaid hat unserem Roggenmischbrot ordentlich ‚eingeheizt‘, wenn man den Teig 10 Minuten kneten (lassen) kann, wird das Brot mindestens ein Drittel groesser!  😉  Allerdings passt sie nirgends rein und bleibt deshalb griffbereit mitten in der Kueche auf dem Klapptisch stehen.
Heute brauchten wir die grosse Aufschnittmaschine, weil Martin sein tolles, kraeutergebeiztes Filet gemacht hat – jetzt koennen wir kein  Geschirr mehr spuelen, hatten aber ein geniales Abendessen!  😀

Die Kiwi-Waschmaschine hat sich mit dem germanischen Waeschetrockner schon angefreundet und hat ihn aus Platzgruenden gleich huckepack genommen!  8)
An unser Wasserbett haben wir uns noch nicht rangetraut, das wird eine Ganztags-Aufgabe… und zuerst dachten wir sogar, dass einige Bretter des Aufbaus fehlen wuerden! Die sind zwar in den tiefen unseres Lagerraumes aufgetaucht, aber dass es im ganzen Haus keine Wasserhaehne gibt, an den man den noetigen Wasserschlauch anschrauben UND warmes Wasser bekommen kann, machts nicht leichter…
Aber unsere Couch steht und wir haben von hier aus einen kuscheligen Blick auf’s Meer!
Und unser Multifunktionszimmer ist jetzt schon fast ein richtiges Buero geworden… mit Buegelecke zwar, aber immerhin…  😉
Und Martin verbringt viele lustige Stunden in der ebenfalls ploetzlich ziemlich vollen Garage und ersetzt im Akkord deutsche Stecker gegen Kiwi-Plugs, denn ein Kiwi-Stecker kostet 5 NZ-Dollar, ein Adapter dagegen 16… So what?     😀

Liebe Gruesse!

Revision: Haie … es gibt sie doch!

Hallo Ihr Lieben!

Nachdem einige Seitenbesucher Informationen zu „Haie in Neuseeland“ suchten, haben auch wir unsere Forschungen wieder aufgenommen, denn Fehlinformationen wollen wir dann doch nicht streuen.
Bei unseren Recherchen haben wir einiges entdeckt, zum Beispiel dass letztes Jahr ein 4 Meter langes Viech dieser Spezies direkt vor unserer Kueste kreuzte und ein paar Tauchwillige maechtig erschreckte.

Wie in Wikipedia zu erlesen ist, dass der Hai sich an seinem Opfer reibt, denn auf seinem Koerper sind Geschmacksknospen.
Meist aber macht der Hai erst eimal einen Probebiss, um am Fettgehalt zu erschmecken, ob sich ein Angriff lohnt. Leider hatten diese Probehappen auch fuer Menschen schon toedliche Folgen.
Zum Angriff auf einen Menschen in Neuseeland kam es nach unseren Forschungen allerdings erst 1 mal und das war nur ein kleines Probehaeppchen bei einem Fischer, der sein Netz nahe des Ufers pruefte.

Die Liste von Verletzten wird eher durch Angriffe anderer Art angefuehrt, naemlich vom Stachelrochen!
An sich ein sehr friedliches Tier, das seinen Stachel nur im extremen Notfall nutzt. Aber ein Schlag mit dem Schwanzteil in dem der Stachel sitzt, kann der menschlichen Haut schon „tiefgreifende Irritationen“ zufuegen.
Das ist einem Maedchen passiert, das letzten Monat mit 26 Stichen genaeht werden musste.
Die Tiere suchen in der Daemmerung gerne im flachen Wasser nach Nahrung. Und da sie ein willkommener Leckerbissen fuer Orcas und Haie sind schlagen sie bei Beruehrung mit unbekanntem Groesseren erst einmal zu.
Das Maedchen war eine von vier gemeldeten Faellen dieser Schreckpruegel in den letzten 2 Monaten.

Aber zurueck zu den Haien. Wie einem Zeitungsbericht entnommen werden kann („11. January 2008 – Divers don’t want to be shark bait„, was soviel heisst wie „Taucher wollten kein Haifutter sein“) sind bereits mehrere Haie vor den Kuesten gesichtet worden. Ein 5 Meter langes Exemplar bei Nord-Taranaki, ein 3 Meter langer wurde in einem Fischernetz in Papamoa gefangen und ein  2,5 Meter „Mako“ kreuzte einige Zeit an der Northland’s Ocean Beach.

Der ins Netz gegangene Hai wurde Anfang des Jahres sogar in aller Oeffentlichkeit seziert.
Und so manches, von Hollywood inspiriertes Gehirn wurde bitter enttauescht, als der Mageninhalt des 300 Kilogramm schweren Tieres nicht wie erwartet Menschenteile, Surfboards, Neoprenanzuege oder eine Tauchausruestung, bot sondern „nur“ Fischreste, ein paar Angelhaken und Reste eines Netzes.

Insgesamt wohnten dem Spektakel immerhin 400 Menschen live und ca. 30.000 Internetzuschauer bei.
Dr. Tom Trnski, dem Wissenschaftler des Auckland Museums, der die Obduktion leitete, war sehr daran gelegen Vorurteile gegen diese Tiere auszuraeumen. Ob ihm das gelang ist dank Hollywood ungewiss.
Fakt ist, dass es Haie (auch weisse) in Neuseeland gibt und diese weltweit vom Aussterben bedroht sind.
Fakt ist auch, dass Anja zur Zeit nicht gerne ins tiefere Wasser geht, was aber auch an Frank Schaetzings „der Schwarm“ liegen kann. 😉

Zum Schluss noch der Satz den ein angeknabberter Fischer sagte:
„You’ve got to have respect for the ocean, there are things out there that are going to eat you and you’re on their turf.“

Liebe Gruesse
Anja & Martin

PS:
Gerade als ich diesen Eintrag fertig geschrieben hatte, war auf dem Titelblatt unserer Zeitung folgendes Bild und Artikel (auf Bild klicken) zu finden:

Herzlichen Glueckwunsch!

Hallo ihr Lieben,

bevor ich meinen Hai-Artikel richtigstelle, moechte ich uns erst einmal gratulieren.
Gratulieren? Jawohl!

Der letzte Eintrag auf dieser Seite war schliesslich der HUNDERTSTE!
Hundert Mal haben wir schon versucht, unser altes und neues Leben zu beschreiben und Euch auf dem Laufenden zu halten… Das ist doch was!
Danke fuer euer Feedback und eure Kommentare, das motiviert. :)

Liebe Gruesse!
Anja & Martin

Wer suchet…

… der findet – so heisst es doch im Allgemeinen, oder?

Hallo Ihr Lieben!

Wie manche vielleicht wissen, kann man im Hintergrund der eigenen Webseite nachsehen, wieviele Leute sich deine Seite so ansehen. Und unter anderem kann man auch sehen, wie die Leute dich gefunden haben. Das ist echt spannend! von „Metzgerin Gummistiefel“ ueber „Post Kundenservice“ (haha…) bis zu „aus welchem land kommen die kiwis“  😀
Aber wollt Ihr wissen, mit welchem Keyword die meisten Leute zu uns finden? Neuseeland? Ganz falsch.
Da kommt Ihr niiiiieee drauf.

HUFEISEN.       😀
Kein Witz!
Wir hatten doch in einem fruehen Eintrag mal das Bild von dem uralten Hufeisen eingestellt, das wir zum Abschied geschenkt bekommen haben – und ‚Hufeisen‘ ist mit Abstand das absolute Topwort bei den Suchanfragen, und das nicht nur kurz vor Silvester, sondern in jedem einzelnen Monat…
Das heisst, die Leute geben bei Google „Hufeisen“ ein und gehen dann auf Bilder bzw. „Ergebnisse Bildersuche nach Hufeisen“ und was finden sie da? Eine Auswahl wunderschoener Hufeisen und – eben unseres… Schaut selbst, da muss man einfach draufklicken. ;o)

Was auch ziemlich oft gesucht wird, sind „Haie in Neuseeland“, dazu wird Martin sicher noch was schreiben, der hat ja da schon Erfahrung… 😀

Liebe Gruesse!

Bescherung!

Hallo Ihr Lieben!

Heute war das Christkindl da!
Gestern Nachmittag klingelte urploetzlich mein Mobiltelefon (das ist ja noch relativ selten bei uns hier…) und endlich! meldete sich jemand von der Spedition, die sich hier um unseren Hausstand kuemmern sollten. Am Nachmittag waere wohl die MAF-Inspektion und vielleicht schon morgen koennten sie unseren Krempel in Paraparaumu anliefern!
Ja Hurra!
Dass wir bei der Inspektion gerne dabei gewesen waeren, schon weil es eventuell Fragen hatte geben koennen – wegen diverser Rasenmaeher, Staubsauger, Gartengeraeten, Bergschuhen, Blumentoepfen ect… also Alles, an dem gegebenenfalls Erde und somit NZ-fremde Samen haetten dran kleben koennen. Aber Ken von Conroy Removal meinte nur, dass das nicht ueblich waere.
Aha.
Und da es eh schon zu spaet war, noch schnell nach Wellington zu fahren, mussten wir zuhause ausharren… Aber da niemand mehr anrief, schien es keine Fragen oder Beschwerden zu geben! Und auch die Tatsache, dass unsere Reisepaesse (wegen Art des Visums oder ueberhaupt ein Visum!) nicht vor Ort waren, hat niemanden gestoert… Das geht dann doch nicht sooo genau, scheinbar.  8)
Und heute frueh um 9.00 rief Ken wieder an, dass sie schon um 10.00 in „Praem“ (Kurzform fuer Parapara… Ihr wisst schon… 😉 ) ausliefern koennten!
Ja Hurra!
Wir waren puenktlich vor Ort, die drei Jungs von der Spedition waren schon da – und 2 Stunden spaeter war alles vorbei und das Chaos perfekt!
Zum Glueck war Martin so schlau, bei der Reservierung des Lagerplatzes fuer’s Erste einen der groessten Raeume zu mieten! Nachdem wir naemlich erst die Couch, dann das Wasserbett, die Kitchen Aid und ein bisschen Kleinzeug nach Hause gefahren hatten, konnte man sich da drin noch bewegen UND das Tor runterlassen!  😀
Leider hinterlaesst eine monatelange Lagerung und eine Seereise von 7 Wochen Ihre Spuren… so ist unser Fernseh-Kastl verschollen, Martins Marmor-Gartendeko besteht jetzt aus zwei Teilen, eine Kiste ist getraenkt vom restlichen Oel aus dem Notstromaggregat (man geht ja nicht voellig unvorbereitet weg… 8) ), das kopfueber verstaut wurde… Aber alles in Allem sieht’s ganz gut aus und versichert war das Ganze ja auch.

Um kurz vor 5.00 Nachmittags war es dann doch Zeit fuer ein kleines Fruehstueck und zur Feier des Tages haben wir uns Samosas, Naan-Brot und leckere Curries beim oertlichen Inder gegoennt, damit wir heute wenigstens noch die Couch in unser kleines Wohnzimmer gequetscht kriegen…  😉
Und hier sitzen wir nun, ziemlich erschoepft vom, nach einem halben Jahr ziemlich ungewohnten Kistenschleppen und haben wieder ein Stueck geschafft!

Liebe Gruesse!

Ende des Komas?

Hallo Ihr Lieben!

Habt Ihr das neue Jahr gut angefangen? Sollten wir uns nicht gehoert oder gelesen haben, wuenschen wir noch nachtraeglich ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Wir haben das neue Jahr gebuehrend begruesst, wir waren doch im oertlichen Pub – lange, lange … laaaange!
und haben uns wirklich gut amuesiert:
ueber Kiwis in schicken Anzuegen mit feinen Krawatten – und FlipFlops!
Oder ueber voellig bedroehnte Teens beim Pool spielen…  😀
Ueber uralte Kiwi-Hymnen, die uns sofort als Auslaender entlarvten, weil wir als Einzige nicht mitgroehlen konnten…
Gefreut hat uns die Tatsache, dass hier nicht alles wie bloed um 10 vor 12 rausrennt, um tonnenweise Raketen in die Luft zu jagen – das wird ja schon am Guy-Fawkes-Day erledigt…  😉
Scheinbar wird Silvester nur in den groesseren Orten ein Generalfeuerwerk veranstaltet.
Und danach mussten wir noch ganz dringend mit Robyn, der Frau meines zukuenftigen Chefs, bei uns zuhause den beim Vintage-Festival frisch erworbenen NZ-Scotch halbieren… bis 4.30. puh.
Den 1. Januar haben wir somit ziemlich verpennt, dann hat es zwei Tage geregnet und wir hatten eine gute Ausrede, nicht zuuu aktiv sein zu muessen. Wir sind halt nicht mehr die allerjuengsten…  8)

Nun ist aber alles wieder gut und wir hoffen, dass die Kiwis morgen endlich aus dem X-Mas-Koma erwachen!
Wir haben schliesslich seit dem 18. Dezember nichts neues von unserem Container und seit dem 19. nichts mehr vom Immigration Office gehoert… Schnarchnasen…

Hier noch unser neuestes Bild – das sind klitzekleine, zerbrechliche, blaue Schneckenhaeuser, das kleinste grade mal 2 Millimeter gross, die nur an einem einzigen Tag bei uns am Beach herumlagen… ihr wisst schon, unser Strand, der jeden Tag anders aussieht…   😉

Liebe Gruesse!