Shakespeare Regional Park

heute mal bei schönen Wetter und etwas Linksfahrgeübter unser erster Ausflug unter anderem an die Te Haruhi Bay in Whangaparaoa.
Und es gibt sie doch, die Schafe.
Nach unserer Suche die letzten Tage haben wir schon einen „Schafturm“ auf der Südinsel vermutet. 😉
viel Spass und liebe Grüße
Anja und Martin
P.S.: Für alle die googleErde benutzen (mit rechter Maustaste speichern unter) –HIER–

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Gumb'nGranmovencrazy chicken!der erste BaumfarnTruthuhnUnd es gibt sie dochirgendwelche doofe Touristenirgendwelche doofe Touristen 2.0SchnägleggalAuckland-Skylineüberfüllte Strändeüberfüllte SträndeSchatz am Bam, Bam in da Au.....Schatz am Bam, Bam in da Au.....Stoamandaltwo crazy chickenschon wieder so 'n HuhnDrun'd in da greana Au...Nice.Isn't it?Grillplatz

Mythos

Dass das Badewasser, wenn man den Stöpsel der Wanne zieht andersherum abfliesst, ist definitiv ein Volksmythos.
Kein Mythos ist aber, dass der Strassenverkehr hier andersherum stattfindet. What a funny experience!!! really. Und wir mitten drin.
Forsch ein Auto ausgeliehen, haben wir uns linksfahrend in die Höhle des Löwen gewagt. Also mittenrein – nach Auckland Stadtzentrum. Ich sag euch ……  uff.
Wir Zentraleuropäer sind es gewohnt, dass Rechtsabbiegen „easy“ ist- also hier das Linksabbiegen 😉 Auf die andere Seite des Fahrzeugs zu gehen, um als Fahrer einzusteigen, daran kann ich mich gewöhnen … aber dann mit der rechten Hand zum Gurt (links) zu greifen… das sind Gewohnheitsbewegnungen, die nicht so leicht umzuprogrammieren sind. Glücklicherweise fahren die Menschen hier gesittet, umsichtig und sehr langsam.
Und ich kann mir vorstellen, dass doch auch Unfälle passieren weil Touries auf die Fahrbahn laufen,
die vorher natürlich nach links schauen, ob ein Auto kommt, dann aber mit einem ebensolchen, von rechts kommenden Nahkontakt aufnehmen und verunfallen.
Konzentration also !!!!  :)

Alles liebe, bis Bald
Anja und Martin

the first contact

Hallo ihr Lieben,
Bilder sagen bekanntlich meist mehr als Worte, also schaust du hier:
Völlig übermüdet und mit Bali-Belly im Bauch, aber total aufregende Bilder im Fernsehen  😉

Der erste Kontakt mit Neuseeland

noch mehr neues Seeland… Auckland – Skyline

Am Ende des Regenbogens ist ein Topf voll Gold…

Das sind Kühe – wo sind die 40.000.000 Schafe?

WINTER in Neuseeland 😀

auch Winter…

Wenn man kein Schaf für den Rasen hat, muss man eben selber ran… 😉

up and down, sehr hügelig hier…

hier ist wirklich Winter!

Immer noch keine Schafe…

…und einem Schaf wäre das wohl nicht passiert…

Sagte ich schon, dass hier Winter ist?

Endlich am Meer, auch wenn die Wolken tief hängen – Browns Bay

ok, ich geb´ zu, dass es nicht so warm ist wie in D zur Zeit, aber es ist echt auszuhalten! Hier blühen Geranien, Gänseblümchen, Strelizien – Pflanzen, die wir in D in Töpfen halten, werden hier mehr als haushohe Bäume…
Unsere Campervansuche war noch nicht direkt von Erfolg gekrönt, aber das liegt wohl auch daran, dass wir uns nicht sonderlich beeilen… wir laborieren immer noch an dem feinen Bali-Mitbringsel und machen per neuerstandenem NZ-TomTom-NaviDings zu Fuß die Gegend unsicher… 😉
Ihr hört wieder von uns!  😉

Anja & Martin

PS:
Lebt eigentlich noch jemand von Euch da draussen?

PPS:
Unsere eMailadressen sind immer noch die gleichen! 😉

Bali – Nachtrag

Hier wie versprochen noch ein par Bilder aus Bali:

Das ist er, der Affe und die Coladose... ;)Pura Uluwatuirgendwelche Touristen...Blümlein blauWatch your glasses, Ma´m!!!auf geht´s zum Musikantenstadel!Die Kecak-Sunset UluwatuPura Uluwatu - und ein Fischerboot?FiredanceThe Beachboys...  ;)

WIR SIND DAAHAAAA!!!

Hallo ihr Lieben alle da draußen!

Wir sind heute um 16.05 Ortszeit eeendlich in Auckland angekommen, d.h. in Deutschland war’s 4 uhr morgens.

Eine kleine Rückblende:

Vorgestern waren wir nachmittags noch am Pura (Tempel) Uluwatu, der von Horden wilder Affen „bewacht“ wird. Als Tourist kriegt man dauernd „watch your glasses!!!“ eingeschärft, später haben wir dann gesehen warum: die Affen sitzen auf den Tempelmauern und klauen einem blitzschnell die Brille oder Haarspangen etc.! Die sind einfach so konditioniert! Wenn der schlaue Affe ganz oben provozierend an der Brille nagt, flitzt schon ein Einheimischer und wirft dem Affen was Leckeres zu und schon lässt der die Brille fallen. Der schlaue Einheimische dagegen bringt das Beutestück zur erleichterten Touristin, die daraufhin zum Geldbeutel greift… so haben eben alle was davon- Der Affe was zu futtern, der Balinese ein Trinkgeld und die Touristen ein tolles Fotomotiv: Affe mit Brille. 😉
Wir haben dagegen „Affe mit Coke-Dose“ fotografiert, natürlich auch x-fach den Tempel, der atemberaubend an der Klippe zum indischen Ozean steht. Da wir aber heute etwas schwächlich sind (Erklärung kommt gleich…) und unser Internet hier in Central Auckland nach nach teuren Stunden abgerechnet wird, werden wir die Bilder so bald wie möglich nachreichen.

Nach der Tempel-Affen-Besichtigung fand auf dem Gelände ein „Kecak-Feuer-Tanz“ statt, den hunderte von Touristen bestaunten. Entsprechend war die Vorstellung auch eher ein balinesischer Musikantenstadel…
Danach brachte uns unser Fahrer zu einem „Famous Seafood Restaurant“, wo wir direkt am Strand, also w i r k l i c h mitten im Sand saßen und der Brandung lauschten und selbst ausgesuchten Fisch frisch gegrillt mit Reis und verschiedenen asiatischen Soßen serviert bekamen. Links und rechts die beleuchtete Küste, atemberaubend romantisch. Atemberaubend auch der Preis. Wahrscheinlich kann der Fahrer von der Provision gleich zwei Tage frei machen… 😉
Allerdings bekamen wir ausgerechnet vom teuersten Essen der ganzen Woche beide in der Nacht den sogenannten „Bali-Belly“… bitte lasst mich nicht weiter drauf eingehen… Jedenfalls haben wir unseren letzten Tag hauptsächlich stöhnend und in ständiger Nähe zu einer Toilette auf dem Hotelgelände verbracht… Um kurz vor 8 abends wurden wir dann endlich zum Airport gebracht. Weil der Flughafen in Denpasar aber so klein ist, geht das alles recht schnell und wir hatten auch hier noch 3 Stunden „Zeit“ zum rumhängen… Was aber mit Bauchkrämpfen nur halb so lustig ist…
Außerdem – so liebenswert und freundlich die Balinesen sind – das ewige „Wanna Massaaaaasch, Madam?“ – „come and sit, cold driiink?“ …wenn man sogar nach dem Check-In auf dem Flughafen keinen Schritt machen kann, geht einem das langsam ziemlich auf den Senkel.
Wir haben aber das alles und die beiden Flüge (Denpasar-Sydney-Auckland) auch noch überstanden und sind endlich in Auckland angekommen!
Morgen kaufen wir als Erstes eine Telefonkarte, danach besuchen wir unser Konto, das praktischerweise schon eine ganze Weile genau gegenüber „wohnt“ und dann werden wir irgendwann zu unserer ersten Pension fahren, dem „Newstart“, spezialisiert auf Leute wie uns… 😉

Wir gehen jetzt ins Bett, es ist hier schon 9.30 pm, wir sind k.o. 😉
Bald also mehr, liebe Grüße,

Anja & Martin

unser letzter Tag

Nach ausschweifenden nächtlichem Getreibe hätten wir heute beinahe das Frühstück verpasst und das wäre schrecklich für mich gewesen. Unser Hotel prahlt damit, das größte Frühstücksbuffet auszurichten.und ich muss zugeben es kann sich schmausen lassen. 😉 Vor allem hat es mir die asiatische Abteilung angetan und ich habe meine Essgewohnheite auf morgens heiß, scharf und reichlich umgestellt. Beginnend mit einer Frischfruchtplatte und echtem ital. Maschinenkaffe lande ich meist in diesem „asias delight“ Bereich und komm nicht mehr weg. Statt Verdauungsspaziergang stell ich noch ein paar Bilder rein, die ich besonders mag.

Zum einen mein Schatz,gesegnet, geweiht, beräuchert und gesalzen… äh geReist. 😉
Anja

Für alle daheimgebliebenen Freunde der gepflegten Strommusik:

Bali rocks

Ganz bezaubernd auch das hier… Was du wolle big, small or bath??
Piss………………………1000 RP
Big Piss …………………2000 RP
Take a bath ……………..3000 RP

und zu guter letzt, in the end 😉 gefunden mitten in Kuta:

Bis Bald
Martin

Bilder

Hallo Ihr Lieben,
heute haben wir es e t w a s ruhiger angehen lassen und sind erst um 10 aufgebrochen Richtung Ostküste, wo man besser schwimmen kann, weil das Meer ruhiger sein soll… Naja, nur weil´s nicht direkt zum Surfen reicht, reichts für meinen Geschmack noch lange nicht zum Schwimmen… 😉
Wir sind über Sanur und Candidasa immer weiter die Küste entlang gefahren und haben zwei weitere Tempel besucht, aber wir haben auf der Strecke leider auch Stellen gesehen, wo es noch nicht zu bescheidenem Wohlstand gereicht hat. Aber trotz allem gibt auch auch dort alle paar Meter ein spottbilliges „Warung“, einen „Essenladen“, wo der normale Europäer vermutlich schon beim Eintreten Durchfall bekommt… 😉 Unsere Fahrer haben uns bisher immer schwer von den Warung auf dem Land abgeraten. „Only for Locals, believe me“ – und das uns, wo wir doch einigermaßen experimentierfreudig wären und Immodium akut dabei haben… 😀
Sollten wir nochmal nach Bali kommen, würden wir nach bisherigem Kenntnisstand nach Candidasa gehen, ruhig, schöne Gegend, günstig, mittelruhiger Ozean und Sandstrand. Dort sind wir nach einem guten Mittagessen ( Nasi Goreng mit verschiedenen Beilagen ca. 3 Euro) direkt am Strand mit einem Auslegerboot (in den Bildern zu finden) über die riesigen Wellen (und das MIR!) gehopst und haben draussen vor ein paar kleinen Inseln über einem Riff geankert. Weil ich dummerweise nur meine Sonnenbrille mitgenommen hatte (und so ein Schisser bin bei Wasseraktivitäten…) konnte nur Martin Schnorcheln gehen und supertolle Fische sehen und sogar eine Schildkröte fangen (Bilder!). Solange hab ich mich über Wasser bei mächtig Seegang und viel Sonne wunderbar mit dem zweiten Bootsführer über mein Trauma unterhalten… 😀
Und wieder sind wir erst kurz vor Sonnenuntergang ins Hotel gekommen, aber heute haben wir uns nochmal aufgerafft und haben uns in das Saturday-Night-Fever von Kuta gestürzt…   Puh, das ist nix für Weicheier. Irgendwie ist ganz Kuta auf der Straße, am Liebsten auf dem Motorbike, alle fahren, aber ich habe keine Ahnung, wohin eigentlich….?

In diesem Sinne, bis bald!
Anja & Martin

Hier ein paar Bilder…

smile, and the world smiles back - scheinbar das Motto aller Balinesen.Teich vorm Teich, nein, vorm Indischen Ozeander Gott der Autofahrer, der Kosmetikerinnen und der Boxkämpfer... :D wundern tät´s uns nicht... ;)damit waren wir kurze Zeit später auch unterwegs......bloß nicht den Ring loslassen...schau, was ich da hab!!!keine Sorge, diese Turtle ist wenige Augenblicke später fröhlich um uns rum geschwommen.normale Verkehrssituation in Kuta, Motorbikes allüberalla nice flower for you, Sir!unser erstes Gamelan-Konzertder Barong, das Symbol für das Gute...und Rangda, die Böse, die Hexe, leicht zu erkennen an den Glubschaugen und den großen Brüsten...  ;)fine Silver-Artworknettes Bild, oder?eine echte Mimose!ein Wasserfall, zu dem 128234385945 Stufen von ca. 50cm Höhe hinabführen. Und das kurz nach dem Regen bei 500% Luftfeuchtigkeit! ;)... und das war noch nicht mal der höchste Turm an Opfergaben, den wir gesehen haben!balinesischer Kreisverkehr.Reisterassen ohne EndeBatur - eindrucksvoller Vulkan im Vulkan, mit KraterseeTouristen-Blempe... ;)die Papageienblumedas ist die oberirdische Seite von Ingwer!Galungan: Festlich gekleidete Familie vor dem Beteneiner von zig-Schreinen, dieser steht im Wasser-Tempel, Pura Tirta EmpulHati Hati! Achtung!also, Mädels - Farbe bekennen...  :Dselbe Familie, mittlerweile bei der zweiten Anbetung (mit Blume)wer hat Angst vorm bösen Wolf?zum selber googeln: Yoni + LingamMartin und der Ficus Benjamini...Zeremonie bei der Fledermaus-Höhle - Pura Goa LawahHier wartet man stundenlang auf die Fähre nach Lombok

Bali quer

Hallo ihr lieben,
heute sind wir völlig erschöpft.. daher eigentlich zu faul zu schreiben.
Wir hatten das Vergnügen, mit Godayj, einem sehr liebenswerten Balinesen, der hervorragend deutsch spricht und einem Fahrer eine geführte quer-Land-Tour zu unternehmen. Vom Süden zum Norden, sind wir zunächst zu einem Barong-Tanz (großes Gamelan Orchester, viele Tänzer/innen, Königinnen, Dämonen, Premierminister, Götter und Affen uvm..).
ein klitzekleiner Ausschnitt hier:

daraufhin ein Steinmetzviertel, danach eine Silberschmiede, Reisfelder, einen Wasserfall, einen Shivatempel den wir leider nicht betreten durften.(Den Balinesen sei Dank, dass es hier viele religiöse Orte gibt, bei denen Touristen grundsätzlich nichts zu suchen haben.) Danach Terassenreisfelder, einen Vulken, einen Kratersee, einen Lehrpfad, in dem wir Zitronengras, Ananas, Sternfrucht, Mangos, Papajas, Kaffee, Kakao, Schlangenhautfrucht, Vanille, Cardamom, Nelken, Ingwer, Mangostin, Muskatnuss, Pfeffer scharz/weiß, Durian (Stinkfrucht, riecht wie die Hölle, schmekct wie der Himmel, sagte unser Führer :)), Jackfrucht, Tamarillo, Curcuma, Avocado, Nelken, Bali-Kiwi, Passionsfrucht, Zimt, etc…. live bestaunen- und sogar teilweise probieren durften.

Und zu guter Letzt durften wir einen Vishnu-Tempel (mit einer heiligen Quelle) anschauen, für den wir extra in einen Sarong gewickelt wurden, damit wir auch standesgemäß gekleidet waren.
Wir bekamen einen Einblick in den balinesischen Hinduismus, die Menschen, ihren Mythologien und ihren Lebensweisen. Godayj erzählte sehr viel und ging klasse auf all unsere Fragen ein. Er wollte seinen deutschen Wortschatz verbessern… viel gabs da aber nicht nur das Wort Kaulquappe war ihm neu !?! 😉

Uff… wir sind beide beim Nachhauseweg im Auto eingeschlafen. Glücklicherweise habe ich viel gefilmt, da fällt die Erinnerung leichter.
liebe Grüsse, bis dann,
Martin

Flughund

Hallo,
auf Bali wird es um ca 18:00 dunkel. Kurz vorher konnten wir gestern bei einer Tempelbesichtigung einen scheinbar zahmen Flughund bei der Morgentoilette beobachten. Dieses Tier war ca. 40cm lang.
Guggst du hier

Liebe Grüße, bis Bald
Martin

P.S.: Anja sagt ich soll unbedingt noch dazuschreiben, dass das Tier sich frei bewegen konnte. d.h. nicht festgehalten wurde.

Galungan

guten Morgen ,

das gestrige Fest war das Auftaktfest zu Galungan  (Galungan Fest: Youtube)

Galungan ist der Jahrestag der Schöpfung der Welt und einer der wichtigsten Feiertage auf Bali. Nach dem balinesischen Pawukon-Kalender wird Galungan einmal alle 210 Tage gefeiert und leitet eine 10tägige Festzeit ein, die mit dem Kuningan-Fest endet.

Nach balinesischer Vorstellung wurde die Welt von Sang Hyang Widi, dem höchsten Gott, erschaffen. Am Jahrestag der Schöpfung besucht er zusammen mit anderen Göttern und den Ahnen die Tempel bzw. die Häuser der Nachkommen, der Lebenden, und verlässt diese am letzten Tag (Kanungan) wieder.

Die Straßen und Häuser werden anlässlich dieses Festes mit dem Penjor geschmückt. Der Penjor ist ein Bambusstab, der mit verschiedenen Früchten, kleinen Reiskuchen, Blumen und einem Stück weißen oder gelben Stoffes geschmückt wird. Der Penjor ist ein Symbol für die Anwesenheit des Schöpfergottes und wird einem Tag vor Galungan vorbereitet.

Galungan und Kuningan werden von Prozessionen und großen Tempelfesten zu Ehren Gottes und der Ahnen begleitet, wobei vor allem der letzte Tag den Ahnen gilt.

schönen Tag, bis dann
Martin

P.S.: Für all unsere Beatbox-Bauchklang-Rythm Fans….
schaut mal, was wir gestern am frühen abend erleben durften,
fast so geil wie Schuhplatteln: 😉
kecak ceremony

guten Abend -> Nachtrag

Hallo,
schon im Bett, wunderten wir uns, daß lautes Gamelan zu hören war… und das um halb ein Uhr Nachts.
Das kann doch nicht unser Hotel sein?
Wir hatten vor Wochen gelesen, dass um den 20.August religiöse Festivitäten stattfinden würden. Also gingen wir der Sache kurzerhand auf den Grund und fanden tatsächlich den Ursprung des Radaus… dieser Klänge. 😉
Und so konnten wir einem religiösen Fest beiwohnen, natürlich dezent im Hintergrund um niemanden zu stören.
Fotos haben wir keine gemacht, um auch wirklich nicht zu stören aber akkustisch konnte ich Teile festhalten.

Was genau der Grund der Feierlichkeit war, fanden wir allerdings nicht heraus. Hunderte Balinesen waren in und um eine alte Tempelanlage versammelt. Viel Rauch stieg auf, Männer schrien- wirkten verstört, tranceähnlich
und es fanden offensichtlich Waschungen statt. Spannend.
Ein akkustisches, olfaktorisches und optisches Schmankerl… und das mitten in der Nacht.
Ach, bei euch ist es ja erst 19:30

So nu aber gute Nacht, wir müssen Morgen früh raus!

Viele Grüße,
Martin

Bali!

hallo ihr lieben alle da draussen!

als ihr heute noch faul in den betten gelegen seid, haben wir uns schon unseren ersten sonnenbrand geholt! 😉

aber eins nach dem anderen:
wir sind pünktlich um mitternacht (ortszeit, bei euch also 6 stunden früher) in/auf Bali angekommen, haben brav 10 US-Dollar pro nase flughafensteuer bezahlt, uns in die langen schlangen vor den visum-schaltern eingereiht und gespannt auf die ersten stempel in unseren nagelneuen, biometrischen reisepässen gewartet… :)
das ganze bei einer gefühlten luftfeuchtigkeit von 300% und 30 grad… *schwitz*
endlich draussen fanden wir unseren namen gleich auf dem schild eines sehr netten Balinesen in traditionellem aufzug: sarong und lustige kopfbedeckung. er brachte uns zu einem der unzähligen kleinbusse, die vor dem airport (und ganz oft mit laufendem motor!) auf die touristen warten, um sie zu ihren hotels zu bringen. wir stiegen also ein und stellten fest, dass auch schon in Bali das lenkrad auf der falschen seite eingebaut ist! und auch eine neue erfahrung: völlig übermüdet, auf der falschen seite fahrend und um mittlerweile schon gut nach halb eins nachts in einem kleinbus ohne sicherheitsgurte dem reiseführer in bali-deutsch zu zuzuhören, während der fahrer den vielen mopeds aus allen richtungen ausweicht… *brrr

zum glück waren wir sehr schnell an einem wunderschönen hotel angekommen, die koffer wurden aus dem auto gewuchtet, was den kleinen Balinesen sichtlich schwer fiel 😉 , wir wurden zur rezeption komplimentiert, die reisegutscheine ausgepackt – oha, das ist leider das falsche hotel!
wir fanden das sehr schade, war eine ganz tolle atmosphäre dort und wer weiss, was nun kommt. nachdem aber der reiseführer meinte, dass unser hotel noch besser wäre, waren wir beruhigt… 😉
und da sind wir also im Discovery Kartika Plaza gelandet – viel größer als das erste hotel, sehr edel eingerichtet, aber auch ein bisschen unpersönlicher. macht nix, unser zimmer hat aircondition, eine 2-3 personen-gleichzeitig-dusche, einen balkon mit blick in den garten, und zwischen den kokospalmen blitzt sogar ein bissl meer durch!
und das beste habt ihr ja schon gemerkt: wir sind hier online! 😀
also sind wir dann gegen 3 uhr ortszeit ins bett gefallen, haben uns aber sicherheitshalber den wecker auf 9.00 gestellt, damit der jetlag keine so große chance hat.
zur feier des tages haben wir uns frühstück aufs zimmer bestellt (zum glück ist Bali nicht so teuer… 😉 ), die frischen früchte waren echt der hammer!
danach sind wir losgetigert, die gegend erkunden, sind am strand entlang und dann in kleine gassen eingebogen. allüberall die mopeds, oft beladen mit ganzen familien, kreuz und quer, wo´s manchmal keine 2 meter breit war.
dann war´s mittag und uns die sonne zu heiss, also haben wir an der schattigen poolbar erst mal eine frische kokosnuss (für Michi: küküsnüss! 😀 ) probiert – das ist was völlig anderes als das, was es bei uns als kokosnuss gibt! martin ist völlig begeistert und will jetzt jeden tag mindestens zwei davon!
von der sonne, dem jetlag und den drinks NACH der kokosnuss waren wir so k.o., dass wir erst mal zwei stunden geschlafen haben. und weil es hier ja um 6 schon stockdunkel ist, sind wir um 7 halt in den finstren hotelpool gestiegen… 😉
danach lecker saté und noch eine kokosnuss – jetzt liegen wir erledigt im bett…
das reicht ja auch für den ersten tag…
morgen geht´s nach Ubud, im inneren der insel.

liebe grüße, gute nacht!
anja & martin

Singapur!

hallo ihr lieben!

nach 5 stunden bahnfahren und 12 stunden fliegen sind wir am Flughafen in Singapur angekommen!
hier ist es 6 stunden später, also schon bald weder zeit fürs betti! 😉
reif für die insel sind wir inzwischen sowieso… 😀
wär ja fast noch bissl hektisch geworden, weil unser ICE in FFM am hauptbahnhof justament einen triebwerksschaden (oder sonst irgenwas…) hatte und wir da fast 20 minuten rumgestanden sind, bis das triebwerk ganz plötzlich wieder funktionierte!
das beste war aber die durchsage: „we apologize for any convenience!“ (convenience heißt annehmlichkeit, der meinte vermutlich eher „IN-convenience“)
keine sorge, convenience hatten wir eh keine… 😀

in einer stunde ist boarding nach Denpasar, diesmal weiss ich, dass das auf Bali liegt – hatte ich heute im flieger peinlicherweise etliche stunden einen aussetzer und überlegt, wo nochmal Singapur hingehört……… aber *psssst*… 😉

und bis jetzt funktioniert das ganz gut mit „stay tuned“, im Singapur-airport gibt es nämlich 2 stunden kostenlos internet – im gegensatz zu D, wo im zug überall mit „hotspots“ geworben wird, aber mit kreditkarte… ist mal weder echt typisch…

in diesem sinne:
byebye!
anja & martin

PS: danke für den tollen abschied am bahnhof…. *schnüff*

let´s go.

hallo ihr lieben alle da draussen!

endspurt! panik greift um sich, haben wir auch alles? und was machen wir mit den bergen, die sich um die koffer auftürmen und definitiv NICHT mehr reinpassen?
meine güte, das ist alles viel aufwendiger als gedacht… 😀
nein, im ernst, so langsam ist alles verpackt und es kann endlich losgehen!

aber wer gedacht hat, seit dem auto-fiasko wäre alles glatt gegangen… mitnichten!!!
letzte woche, Montag war´s, fahr ich zur post, das erste 20kg-paket aufgeben, in dem wir unsere selbstaufblasenden isomatten (schweineteuer…), die beiden schlafsäcke und Martins neues Bayernoutfit (eine kurze und eine lange lederhose… 😉 ) verpackt hatten. ich hatte schon schlimmes befürchtet, weil hier die Post eigentlich eine reinigung ist und „Max Dumm“ heißt…
aber die reinigungstante warf einen kurzen blick auf die adresse, griff sich routiniert die passenden unterlagen und zeigte mir, wo ich was noch auszufüllen hätte. nun gut. anschliessend pappte sie das ganze auf die kiste tippte alles in den computer und machte mich um 82 euro ärmer. die schlange hinter mir reichte schon fast bis zur tür.
auf meine frage, wie hoch das ding denn versichert sei, sagte sie „500 Euro“.
draussen denk ich so vor mich hin, dass 500 euro auch nicht viel sind, und dass ich doch besser gleich nochmal unterlagen zum ausfüllen mitnehmen sollte. und als ich wieder in der post/reinigung stehe, zwitschert die tante fröhlich am computer stehend „ach, ich habe sie gerrade was falsch gesagt- geht nur 137 euro versischerrrrung“ – „WIE BITTE???“ – „ja, hab isch grad nomma geguggt!“ – „und es geht nicht höher zu versichern?“ – „Nä, steht in computer.“
die schlange hinter mir grummelte schon und ich bin reichlich perplex abgezogen. nun, ein kurzer anruf bei der post, „kundenservice“: klar geht das paket höher zu versichern! muss ich nur „premium“ ankreuzen ( das stand zwar da, aber nur mit dem hinweis, dass es dann schneller geht…), kostet 12,90 euro mehr. aber nun ists zu spät, die kiste ist schon weg. aaaaahhhrrggg!!! :(
nun gut.
2 tage später schau ich mit unserer trackingnummer vom paket auf der dhl-webseite nach unserer kiste, steht da:
„sendung in die Niederlande, Empfänger unbekannt“
HÄ????? NIEDERLANDE????? wer will DAS denn? hat die blöde kuh auch noch statt New Zealand Netherlands angeklickt!?! weiss der henker, ob und wann wir das paket kriegen, das wir eigentlich als erstes gebraucht hätten in NZ (bis auf die lederhosen… )
um es jetzt kurz zu machen:
klar kann man das paket höher versichern, als „wertpaket“, kostet 6 euro mehr. Premium heißt nur Luftpost (aber auch 500 euro…)
ich muss hier weg, das hält doch keiner aus…

morgen geht´s los.
drückt uns die daumen, das bis dahin alles glatt läuft… 😉

viele grüße,
anja

PS: HEUTE geht´s los, hab grad auf die uhr gesehen… 😉

Der Nervenzerstörerpreis

sorry, dass es so lange gedauert hat, bis hier im blog wieder was passiert, aber es passiert einfach sooo viel, hier ein paar Stichpunkte:

_letzte woche harter Konkurrenzkampf zwischen der Pension Kistajer und der Pension Weber in Anzenkirchen, dort gab es nämlich morgens ein entzückendes Baby und Kaffee ans Bett! da muss man sich das mit der Sternevergabe nochmal überlegen! 😉

_bei der Abfahrt aus Niederbayern, wo nunmal meine ganze Sippe wohnt, durften wir uns Mami´s „Schlampenschlepper“, einen 318er BMW Kombi ausleihen. Sehr praktisch, so können wir unser Leasing-Ex-Firmenauto etwas früher und entspannter zurückgeben. Dachten wir. Der BMW schaffte mit Bravour die Strecke in die Sauna, die wir natürlich im Bäderdreieeck ausprobiert haben (sehr zu empfehlen: der Saunahof in Bad Füssing!), dann die Strecke nach Österreich zum Tanken, dann die 150km zurück zur Pension Kistajer. Aber justament die ersten 10km weiter hat uns der Heizungskühler verlassen und sein Leben samt Frostschutz in den Innenraum des BMWs ausgehaucht, naja, eher ausgedampft… 😉

_letzte Woche wurden wir von Russen entführt! Nein, das nicht, aber sie haben uns gezwungen, seltsame Aluminiumstäbe teilweise mit roher Gewalt ineinander zu pfriemeln und eine schwindlige Gummihaut darüber zu spannen! Das ganze nannte sich dann auch noch „U96“ und musste mit eigener (!) Muskelkraft ca. 25 km über den Chiemsee und anschliessend die Alz abwärts bis nach Truchtlaching transportiert werden. Natürlich unterbrochen von einer anständigen Brotzeitpause und Übernachtung im Zelt und mit nassen Klamotten auf einer wunderschönen, zunächst sehr einsamen Sumpfwiese – bis die Mücken kamen! wahrscheinlich hätten wir uns eine Woche in Autan einweichen müssen, dass das irgendsoein Viech beeindruckt hätte! Aber es war wunderschön, auch wenn wir einmal beinahe gekentert wären… die Dinger heißen offiziell Admiral Faltboote und stammen vom russischen Militär. Danke, Nelja & Vladik!

_mittlerweile steht Mamis BMW beim Reparieren, denn einer unserer Lieblingsschwager hat den letzten Sonntagnachmittag investiert um uns einen „neuen“ Heizungskühler zu bringen, damit die Kutsche auch wieder in die Heimat fahren kann ohne überzukochen!

_endlich sind unsere internationalen Führerscheine fertig – was für hässliche graue Lappen! Und als wir die Lappen abholten, hat Martin netterweise und rückwärtsfahrend einem Radfahrer Platz gemacht – und einen noch hässlicheren Waschbeton-Blumenkübel einen halben Meter verschoben………

_den 1. Nervenzerstörerpreis hat aber ganz deutlich unser Ex-Autoverkäufer gewonnen: seit Dezember weiß die Pfeife, äh, der Verkäufer unseres Leasing-Autos eigentlich, dass wir im August unser Auto zurückgeben. Anfang Mai haben wir telefoniert und ich hab ihm gesagt, dass wir am 18.08. weg sind. Letzten Donnerstag hab ich ihn noch mal angerufen, weil’s ja langsam eng wird, ja, alles klar, er ruft zurück.
FR Nachmittag ruf ich ihn wieder an, was nun los wäre, achso, äh, ja, nein, er weiß noch nix von der Citroen-Bank, die müssten ihm erst den Rückkaufswert mitteilen.
Heute fahren beim Händler vorbei – HABEN DIE BETRIEBSURLAUB!!!! Seit gestern und bis einschl. 16.08.
Da bleibt dir doch echt die Spucke weg, oder???

Nun haben wir mittelschwer verzweifelt die Citroen-Bank angerufen: wir hätten den Händler gar nicht gebraucht (und dass das eine totale Frechheit wäre, die Bank vorzuschieben, die Pfeife, äh, der Verkäufer könne alle Daten perfekt online abrufen). Die Bank schickt sowieso einen unabhängigen Gutachter, das Auto muss nur irgendwo stehen, dass der dran kann, den Rest macht die Bank dann per Post mit uns direkt.

Schnell vergeht die Zeit, wenn man Spaß hat, oder???
😀

in diesem Sinne, bis bald
anja
(noch 13 Tage!)