Grade bei den Wagners im Wohnzimmer:

Martin: „Woasst wia i mia des imma merk wos fia a Monad grod is in Deitschland?“
Anja: „I glaab, de ham jetz aa Juni…“

Untertitel:
Martin: „Weisst Du, wie ich mir immer merke, was fuer ein Monat grade ist in Deutschland?“
Anja: „Ich glaub, die haben jetzt auch Juni…“
😀
Was er eigentlich sagen wollte, dass wir ja jetzt Winter haben, also umgekehrte Jahreszeiten, also waer‘ in Deutschland jetzt Dezember…
VERSTEHT UNS JEMAND DA DRAUSSEN?
IRGENDWER???
Wir liegen grad groehlend unterm Tisch… 😀

Walking Sluts

Hallo Ihr Lieben,

bei meinem Fotokurs stand heute ein „Field Trip“ an – also das theoretisch Gelernte bei einer reellen Aussentour umsetzen und ausprobieren.
Es standen zwei Moeglichkeiten zur Auswahl:
a) TePapa (das Nationalmuseum): „langweilige Architektur? Drinnen? bei dem schoenen Wetter?“
oder b) „SlutWalk“: Halbnackte Weiber auf einem Protestmarsch durch Wellington.
Die Entscheidung fiel den ueberwiegend maennlichen Kursteilnehmern schon sehr schwer, und nach laaangem Hin und Her hat die Architektur dann doch klar verloren… 8)
Ich gehe hier nicht naeher auf die Thematik des Walks ein, das laesst sich prima ergooglen.

Und beim Spazierengehen haben wir heute von ganz weit weg noch die Ecke, an der unser Restaurant steht geknipst und uns anschliessend gefreut, dass es doch so gut zu erkennen war.
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Erste Bilder vom wagnerischen Wirtshaus!

Hallo Ihr Lieben!

Wie versprochen, erste Bilder von den „premises“, wie der Makler immer so schoen sagt…
Mit dem hatten wir uns heute nochmal vor Ort getroffen und als wir so bei offener Tuer im Lokal stehen, kam einer rein, schaute sich fragend im leeren Raum um und meinte dann, er haette jetzt wohl gern einen Kaffee gehabt… na, wenn das kein gutes Zeichen ist?!
Genau die gleiche Situation hatten wir naemlich im letzten Wirtshaus auch immer, nur wurde da, sobald die Tuere offen war, nach Bier gefragt… Bayern halt! 😀

Liebe Gruesse, bis bald!
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Kaum wartet man 9 Monate…

schon hat man ein Cafe!

Am Freitag kam die Nachricht vom Immobilienmakler, dass der Kaeufer, der Gastronom, das Lokal nun doch nicht kaufen wird, weil … ach, lange Geschichte, hat was mit „leaky homes“ zu tun und dass die Reparaturen vom Council noch nicht abgesegnet wurden.
Achneeee… nun wieder alles von vorn, oder doch nicht oder wie?
Montag kam der naechste Anruf vom Makler, der Immer-noch-Besitzer des Hauses will es uns nun doch vermieten. Wer’s glaubt, dachten wir und trafen uns heute abend mit beiden, Makler und Hausbesitzer.
Haben wir doch tatsaechlich die Vertraege, die wir im Grunde schon vor Wochen unterschrieben hatten, recycled! Per Hand wurde fix das Datum geaendert und die Sache war gegessen!

Nun sitzen wir hier und reiben uns erstaunt die Augen und haben plotzlich wieder ein Wirtshaus! 😀

Nun muss ich nur noch kuendigen, auweia… Aber fuer die mobilen unter meinen Rentnern besteht Hoffnung, unser Wirtshaus ist nur 5km weit weg… 😉

Wir melden uns bald mit Bildern!
Liebe Gruesse!

Was alles so passiert…

Hallo Ihr Lieben!

Wir hier drueben sind wohl schon wieder bei Euch in den Nachrichten – Erdbeben in Christchurch.
Zum Glueck „nur“ Verletzte, aber bei all den Menschen, die sowieso seit den starken Beben im Februar taeglich mehrfach geschuettelt werden, liegen die Nerven wieder total blank.
Bei uns ist es seit einiger Zeit ziemlich ruhig und wir hoffen sehr, dass das auch so bleibt. Und sicherheitshalber haben wir ein bisschen „survival equipment“ ausserhalb des Hauses gelagert – man weiss ja nie.

Neues gibt es von der Wirtshausfront:
Das Lokal wird definitiv an den Gastronomen verkauft, sein Angebot wurde vom Besitzer angenommen.
Unser neuer Vermieter hat uns ja schon bei unserem Treffen gesagt, dass er beim Kaufpreis etwas niedriger angesetzt hat um noch Kapital zum Renovieren uebrig zu haben. Und da gaebe es schon zwei, drei Kandidaten: die Dunstabzugshaube (ggfs. Innenreinigung), das Treppenhaus (streichen) und der Kuechenboden koennte auch bissl Kosmetik gebrauchen… 8)

Ansonsten alles ruhig.
Anfang Winter halt. Der gemeine Kiwi traegt bei 12 Grad um 18.00 Wollmantel und FlipFlops.

Naechste Woche koche ich meinen Kiwi-Rentnern ein Midwinter Christmas Dinner, einen ganzen, ofengebackenen Schinken und Truthahnrollbraten, dazu gibts Preiselbeeren, Kartoffelsalat, geroesteten Kuerbis und Krautsalat. Und danach gedaempften Fruchtkuchen mit Vanillesosse. Also, auf englisch klingt das alles viel leckerererer… 😉

Unsere Waesche trocknen wir (zum ersten Mal in meinem Leben!) in einer Launderette, also einem „Waschsalon“, weil es oft kurz mal regnet und sonst einfach zu feucht ist, um Waesche irgendwie trocken zu kriegen. Aber es hat schon was: an einem Tag alle Waesche auf einmal gewaschen, auf einmal in einem riesigen Waeschetrockner getrocknet (30 Minuten!) und sofort gefaltet – fertig! Nur Samstag nachmittag ist keine gute Zeit – buchstaeblich die ganze Welt versammelt sich da in der Launderette und schaut den Trommeln beim Drehen zu… 8)

Haben wir Euch eigentlich erzaehlt, dass wir hier grade Osterglocken und Sonnenblumen kaufen koennen? Gleichzeitig! Das macht uns mal nach… 8)

Und kalt ist es: wir haben unsere Stromrechnung auf bisheriges Rekordhoch getrieben, frieren immer noch und weinen unserem Holzofen nach… Dafuer hat sich unsere Benzinrechnung halbiert, weil wir ja jetzt viel weniger weit fahren muessen.
Ich haett trotzdem gern den Holzofen zurueck. 😉

Ohne Krimi geh’n die Wagners nie ins Bett.

Hallo ihr Lieben,
die Nerven liegen blank.
Unser Cafe-Krempel waechst uns ueber die Ohren und noch nix Neues vom neuen Besitzer.

Wir waren ja schon auf dem Sprung und haben die Schluessel zu unserem neuen Reich bei der Uebergabe unseres unterschriebenen Mietvertrages erwartet. Da hat uns der Makler aber eines Besseren belehrt und uns aufgeklaert, dass unser Mietvertrag nur ein „Angebot an den Vermieter“ sei.
???
„Schluessel? Ne, ne… Wo denkt Ihr hin?“
Und es sei noch ein Kaeufer an dem Objekt interessiert.
Na gut. Etwas irritiert harrten wir also der Dinge.
Dann hiess es, der Kauefer sei eventuell an auch UNS interessiert, weil er zwar Gastronom sei, aber nicht die Zeit haette, das Cafe selbst zu etablieren.
Zwischenzeitlich haben wir schon einen Pizzaofen, eine Gastrospuelmaschine, eine Stand-Bar, einen Mini Kuehlschrank und eine weitere Aufschnittmaschine gekauft. All das Zeug ist nun in unserem Bus, der bald nicht mehr passabel fahrbar sein wird.
Dann wollte uns der Kaeufer kennenlernen und entpuppte sich schliesslich als ein netter, hilfsbereiter, junger, sympathischer Mensch, der selbst nach seinem Angestelltendasein bei Logan&Brown binnen kurzer Zeit das erfolgreiche Cafe Polo aufgebaut hat.
Soo … und wenn sie nicht gestorben sind, (an Herzversagen bei mitternaechtlichen online Auktionen oder an nervoes abgekauten Fingernaegeln), dann warten sie noch heute.
Bis bald!