Grosse Dinge…

… werfen Ihre Schatten weeeeeiiit voraus!

Hallo Ihr Lieben!

Ihr kriegt nichts zu lesen, weil wir arbeiten muessen.
Und zwar mit Hochdruck.
WAS?
Wird noch nicht verraten…  8)

Wir melden uns bald, danke fuer die Aufmerksamtkeit!
😀

Kein kalter Kaffee…

Hallo Ihr Lieben!

Heute mal keine gefaehrlichen Tiere und auch keine wilden Gartengeschichten, sondern einfach mal wieder was aus dem Leben der Kiwis…
Ich war ja vor ca. 10 Jahren schon mal hier im ‚Land der grossen weissen Wolke‘ und kann mich mit Schaudern immer noch an das erinnern, was man, wenn ueberhaupt, als Kaffee vorgesetzt bekam: Instantbruehe in dunkelschwarz…
Heute ist das alles ganz anders.
Heute ist frisch vor Ort gemahlener, leckerer Kaffee aus riesigen, glitzernden, dampfenden und schweineteuren Maschinen wirklich an jeder Ecke erhaeltlich. Wenn ein grosser Baumarkt (!) nicht gleich selbst ein Cafe betreibt, dann findet man aber ganz sicher einen mobilen Espressowagen davor oder sogar innen drin, gleich neben den Gartenmoebeln…   8)
Da wo ich arbeite haben wir jetzt auch endlich ein solches Glitzerteil, was ja fuer einen Delikatessen- und Catering-Laden eigentlich nicht zwingend noetig erscheint. Aber wenn jeder dritte Kunde danach fragt, will man ja auch nich so sein…  😉
Und weil schliesslich jeder von uns dann auch wissen sollte, was er damit tut, bekamen wir auch eine Schulung. Schoen!
Als Barista, also gelernter Kaffee-Kocher… nee, Zubereiter? also als der, der moeglichst schnell moeglichst viel perfekt zubereiteten Kaffee unters Volk bringt, bist du zumindest in Neuseeland nie arbeitslos…  😉
Na gut, da kam er also, der Barista-Trainer. Bis dahin dachte ich noch, kann alles nicht so wild sein.
Weit gefehlt! Man muss die Sekunden zaehlen, wie lange das schwarze Gold braucht um aus den Haehnen zu tropfen! Und wenn es zu lange dauert oder zu schnell geht, muss man den Mahlgrad der Kaffeemuehle entsprechend regulieren! Und man muss die Temperatur der Kaffeebohnen dabei beachten! und, und, und…
Einfach mal eben einen Kaffee machen ist da nich…  8)
Interessanterweise heisst der Kaffee, den unsere Kunden jetzt endlich bekommen „The Immigrants Son“ – wenn das nicht passt!?
Aber das Beste an der Schulung war eigentlich der Satz, dass Europe, besonders London, in der Kunst des Kaffeezubereitens mindestens 10-15 Jahre hinterher hinkt…

HA! Jetzt wisst Ihr also Bescheid!

Wieviel Jahrhunderte die Kiwis uns aber in der Kunst des Brotbackens und Wurstmachens hinterher hinken, wollte ich ihm in dem Moment nicht erklaeren, ich hatte naemlich grade die ’silky‘ (seidige) Milch fuer den Flat White vergeigt…  😀

Bis bald!

tierische Abenteuer – WAT (wagnersadventuretours)

Martin schneidet, sich der neuseelaendischen Gruseltierdichte bewusst, Hecke.
ploetzlich kriecht aus Unterholz Untier,
faellt Martin an.

besteigt ihn schnell,

Martin sinkt zu Boden verliert das Bewusstsein.

Tier fluechtet

Martin erwacht, kann es fassen,

Tier glotz erst verduzt,

greift dann aber erneut  an…

werden es beide ueberleben????
dies und mehr erfahren sie in der naechten Episode von WAT, wenn es wieder heisst:
grusle ich mich einfach nur oder schrei ich sofort los…

liebe Gruesse
Anja und Martin

Frohe Ostern!

Hallo Ihr Lieben!

Ostern im Herbst hat was…
Hier gibt es auch eine Osterspezialitaet – nein, kein trockener Ruehrteig im Lamm-Format mit einer Fahne durch den Ruecken gebohrt… 8)
Hier gibt es sogenannte „HotXBuns“ gesprochen Hot Cross Buns, das sind suesse, weiche (natuerlich!) Hefeteig-Semmeln mit Weihnachtsgeschmack, also Zimt etc. drin. Obendrauf ist aus Mehl und Wasser ein Kreuz gespritzt.
Ich weiss nicht, was mir da lieber ist, das Lamm mit dem Bandscheibenschaden oder die weihnachtlich schmeckende Oster-Weichsemmel…   😀

Wir haben strahlendes Wetter, wenn es auch ab und zu mal einen kalten Abend dazwischen hat… aber wir haben ja jetzt einen schoenen Holzofen!

Und wir haben heute schon wieder einen Hai gesichtet! Wir waren MIttags am Beach und haben die Sonne genossen. Nachmittags musste ich dann arbeiten und Martin hat die Titahi-Huegel erklommen und tolle Gegend-Bilder gemacht!
Und als wir da so rumgestiefelt sind, ruft uns einer irgendwas zu von wegen, schaut euch mal den Carpet da an! ??? Welchen Teppich? Wo? Und dann zeigten sie uns einen kleinen Hai, der ganz am Ufer entlang dahinpaddelte und manchmal fast den Eindruck machte, als wollte er auf’s Ufer schwimmen… Eine Frau, der er im Wasser am Bein entlang strich meinte, dass es ihm wohl nicht richtig gut gehen wuerde. Aber als dann ein kleines Motorboot herantuckerte, war er verschwunden.
War mal wieder echt beeindruckend…

Heute gibt es mal wieder Bilder satt, viel Spass und liebe Gruesse!

[mygal=nz-38]

Heim-Essen

Hallo Ihr Lieben!

Heute war uns mal nach Essen aus der guten alten Heimat…  daher gab’s feines Backhendl mit Remoulade und bayrischem Kartoffelsalat aus NZ-Moonlight-Kartoffeln. :)
Ok, manch Oesterreicher mault jetzt vielleicht, dass das eher traditionell alpenrepublikanisches Essen waere, aber von uns aus betrachtet ist diese Entfernung echt marginal…  😀
Wir haben uns doch in unserem ganzen Container-Pack-Wahnsinn noch eine billige, kleine Gastrofriteuse besorgt, die jetzt bei uns auf dem teuren Blanco-Edelstahl-Ex-Wirtshaus-Trolley draussen auf dem Deck wohnt. Sehr praktisch, so hat man den Gestank gleich draussen gelassen!
Und da es immer noch so gut wie nicht regnet und tagsueber um die 20 Grad hat, ist outdoor kochen sehr willkommen!
Ueberhaupt sehr angenehm bis jetzt, dieser Herbst.
Und solange wir noch Hendl essen wollen…
Warum? Na, weil wir planen, dass in unserem Garten da draussen nicht nur Salat und Radieserl wachsen, sondern auch frische, freilaufende Eier – nee, Huehner natuerlich.  8)
Nein, wir sind ganz und gar nicht plemplem, wenn man naemlich bedenkt, wieviel hier (angeblich, man weiss ja nie so ganz genau…) freilaufende Eier kosten und wieviel Gemuese-, Brot-, Nudeln-Abfall man so produziert (und unsere Wuermer fressen jetzt auch nicht wirklich sooo viel), dann lohnt sich das bestimmt.
Irgendwann…  😉
Platz genug haben wir ja. Und da die Huehnerhaltung auch innerhalb der Siedlungen hier erlaubt ist (nur keine Gockel, aber so einen wollten wir ja eh nicht…) steht unserer Zukunft als Kleinbauern nur noch im Weg, dass wir erst ein Haus fuer die Hendl, aehm, Huehner brauchen.
So studieren wir grade eifrig diverse Webseiten zum Huehnerthema wie zum Beispiel die Instructables, wo es auch alle moeglichen anderen Anleitungen zu Bestaunen gibt!

Viel Spass und liebe Gruesse!

Infringement?

Hallo Ihr Lieben!

Ja, wir lernen immer noch jeden Tag ein neues Wort, gestern war es ‚infringement‘.
Leo sagt dazu ‚Rechtsverletzung„, dict.cc meint ausnahmensweise das Gleiche.

Und dieses Wort mussten wir lernen, weil wir auf dem Gruenstreifen vor unserem Haus geparkt hatten. Das ist ein ‚offence‘, eine strafbare Handlung und kostet 40 $.
Ganz schoen teuer fuer ein schwarz-weisses A4-Foto vom eigenen Auto.
8)

Liebe Gruesse!

…gruselig…

Martin und Anja werkeln im Garten.
Anja quietscht.
Martin: Was’n los?
Anja: Uaaaah, schau mal in den Schubkarr’n!
Martin: Wow, geil, hol schnell den Fotoapparat!
Anja: Ich kann nicht!
Martin: ?
Anja: Ich hab Gaensehaut auf den Kniescheiben!

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Das Tier ist ein „WETA“.  Laut Wikipedia kommt der Name Weta (oder Wētā) aus der Sprache der Māori. Dort nennt man sie Wētāpunga, was so viel heißt wie „Gott der hässlichen Dinge“.
Dem haben wir eigentlich nichts hinzuzufuegen… 😉

Liebe Gruesse!

Naherholung

Hallo Ihr Lieben!

Mei, waren wir heut wieder fleissig!
Heute war unser Garten dran – das erste Mal Rasen maehen! Martin konnte endlich sein neues Maennerspielzeug, den NZ-Super-Rasentrimmer ordentlich einweihen und unseren D-Elektro-Rasenmaeher auf NZ-Tauglichkeit testen…  die ersten, zur house warming party geschenkt bekommenen Salat-, Spinat- und Mangoldpflanzerl wurden eingraben, Fruehlingszwiebeln gesaeht und alles ordentlich gewassert, da es kaum regnet, hoechstens mal ein bissl feuchterer Wind weht.
Und weil wir so fleissig waren und weil es vielleicht doch morgen mal regnen soll, sind wir nachmittags noch die Sonne ausnutzen gefahren und endlich mal auf der anderen Seite von Titahi Bay den Huegel hochgefahren, ca. 4 km von daheim entfernt – und siehe da: keine Menschenseele zu sehen, einsame Buchten, wilde Klippen – und ein paar Autowracks…
Gut zu wissen, dass man echt nicht weit fahren muss, um mal allein am Strand abzuhaengen…   8)

bis bald!

[mygal=nz-36]

Vom Krokodil verfolgt!

Hallo Ihr Lieben!

Nein, keine Sorge, es gibt immer noch keine Krokodile in NZ!
Aber heute waren wir bei Bunnings, einem riesengrossen Baumarkt und wurden mit Radio berieselt. Ist ja grundsaetzlich meist besser als sonst so abgenudelte Kaufhausmusik… Und so schlenderten wir mitpfeifend durch die Regale und haben eigentlich nicht viel von der Musik mitgekriegt.
Aufgehorcht haben wir erst, als der Sprecher erzaehlte, dass er sich eine CD gekauft hat mit „Number-1-Hits in Germany“. Eingeweihte wissen ja, dass das nicht unbedingt was Gutes heissen muss…   8)
Und schon hoerten wir zu unserem Ensetzen Milli Vanilli mit „Girl you know it’s true, uh uh uh, i love youhuuu“… Oh Elend.
Der Sprecher sagte auch prompt, dass der CD-Kauf wohl eine grosse Fehlentscheidung war und dass er sein Geld zurueckverlangen will – da waren wir dann doch neugierig… Und als wenige Sekunden spaeter der Refrain von „Schnappi, das kleine Krokodil“ durch den Baumarkt droehnte, lehnten wir groehlend am Regal und konnten den Sprecher wirklich gut verstehen…  😀
Die letzten Worte des Sprecher zu seinem Fehlkauf waren: „Schnappi, you owe me money!“  (Schnappi, du schuldest mir Geld!)
War ja fast schon bissl peinlich… 😉

Zuhause angekommen mussten wir aber doch recherchieren, wieso der Kerl grade auf eine deutsche Nr.1-Hit-CD kommt – und siehe da: Schnappi war 2005 auch in NZ 25 Wochen in den Charts und hat es bis auf Platz 2 geschafft – muessen wir uns also wenigstens nicht mehr alleine schaemen! 😀

Bis bald!

house warming party

Hallo Ihr Lieben!

Am Montag hatten wir die ersten Gaeste im neuen Zuhause!
Und auch hier heisst es (wie in Deutschland auch auf gut neu-deutsch) ‚house warming party‘, wenn man zur Einweihung einlaedt! 😉
Unser vielen von Euch sicher wohlbekanntes „Von-Allem-und-fuer-Jeden-etwas“-Buffet kam auch bei unseren internationalen Gaesten (von uns selbst mal abgesehen: halb Ungarn/USA, halb Kiwi/D, halb Schweiz/D, halb Kiwi/Schweden, rein D, Kiwi/Maori… nur unsere daenische Konditorin konnte nicht kommen…) sehr gut an!
Zum Glueck hatten wir uns in unserem Storage schon bis zu den ueber 30 grossen Kunststoff-Kisten durchgewuehlt, in denen unsere ganzen Teller, Glaeser und Besteck verstaut waren… 8)
Aber ein bisschen wehmuetig war uns schon beim gemeinsamen Kochen – besonders, als wir dann noch die DVD vom Wirtshaus und den letzten grossen Veranstaltungen zeigten…
Der Plan, auch hier ein Wirtshaus zu haben, auch wenn die Sitten, Gebraeuche – und nicht zuletzt die Essgewohnheiten! – so voellig unterschiedlich sind, ist nicht vergessen… Aber erst mal muessen wir uns um die PR (permanent residency), die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bemuehen, und das wird noch ein Weilchen dauern.
Aber gut zu wissen, dass wir a) noch nichts verlernt haben und b) auch zumindest experimentierfreudige Kiwis unser Essen moegen! 😉
Auch wenn wir eine echt volle Huette hatten, bei solchen Gelegeheiten vermissen wir EUCH schon… Sonst waere es ja auch wirklich zu schoen… 8)

Hier eins unserer tollen house-warming-Geschenke, ein selbstgemaltes Aufklapp-Haus!
Vielen Dank Celeste, woher wusstest Du vorher schon, wie’s bei uns aussieht? :)

our house

Liebe Gruesse!

Massentierhaltung…

Hallo ihr Lieben,
das hier ist eine vorher-nachher Studie unseres „Gartens“

garten

Ein Kiwi hat mir erzaehlt, das Grass wuerde hier schneller wachsen als man es schneiden kann.
Also mussten wir dieses kleine Stueckchen Land erst einmal ziemlich schnell soweit entwildern, um an Gemuesepflanzung auch nur zu denken… Und zu diesem Zweck haben wir uns einen motorisierten Trimmer zugelegt, der sowohl mit Nylonseilen als auch mit einem Messer gute Dienste tut.
Was man ueberall so sieht werden schaetzungsweise 70 Prozent der Rasen in NZ mit Trimmern gemaeht, und wie auch beim Kauf von anderem maennlichen Motorspielzeug standen beim Kauf unseres Trimmers gleich vier nickende und wohlgrummelnde Kiwis um mich herum, die um Geschichten, die sie mit ihren eigenen Trimmern so erlebt haben, nicht verlegen waren.
So, nun ist unser Garten-Kleinod nahezu nutzbar! Nur die Bodenqualitaet ist vielleicht nicht so besonders…
Da wir im Haus mit Massentierhaltung nun schon reichlich Erfahrung sammeln konnten, uns aber die Gattung des Ctenocephalides felis (gemeiner Katzenfloh) nicht so zusagt, haben wir uns ein anderes Tier zur Zucht erwaehlt, naemlich eins zur Familie der Lumbricidae gehoerenden. Den Regenwurm.
wurm
Vorher also je weniger desto besser und nun, je mehr desto gut…

Vielleicht hilft uns der Regenwurm ja bei der weiteren Nutzbarmachung unseres Ex-Jungles. Hier gibt es in fast allen Supermaerkten sogenannte worm bins, Wurm-Kisten. Mit Zuchterde und Begleitbuch soll es moeglich sein, in kurzer Zeit viele Regenwuermer heranzuziehen, die alle 1-2 Tage mit Kuechenabfall (ohne zuviel Fett und ohne Fleisch, also echt gesund!) gefuettert und feucht gehalten werden muessen, damit sie moeglichst schnell sehr naehrstoffreichen Kompost produzieren.
Wir haben das Glueck eine Wurmfarm (kein Witz!) in 2 Kilometer Entfernung zu haben. Und dort haben wir uns heute „tausend Wuermer“ gekauft – ohne nachzaehlen…  😉
Und jetzt koennen wir es kaum erwarten morgen frueh nachzusehen, ob die Wuermer auch fressen, was wir ihnen gegeben haben, ob sie sich schon ausgebreitet haben, ob es warm genug ist…
Da soll mal einer sagen, so ein Regenwurm macht keine Arbeit…  8)

Liebe Gruesse!

Das Leben hat uns wieder!

Hallo Ihr Lieben!

Nach vielen Tagen, Erlebnissen und Kaempfen sind wir wieder „richtig“ online!
Gekaempft haben wir

– mit unserem Provider, der leider auch hier fuer unseren Geschmack viel zu viele Telefonate und viel zu viel Zeit braucht um Online-Suechtige wie uns wieder ordentlich ans Netz zu bringen…  8)

– mit TranzMetro, was hier die oertliche Bahngesellschaft ist, die am Sonntag ohne Vorwarnung einfach den kompletten Schienenverkehr auf Busse verlagert, dabei den Fahrplan geflissentlich ignoriert, doppelt so lang braucht – und am Ende ein einsamer Schaufler auf der ganzen Strecke gesichtet wird… Dass ich ausgerechnet an diesem Tag mein Mobiltelefon zuhause vergessen hatte und somit weder Arbeitgeber noch Martin erreichen konnte und mir im Bus das Telefon einer netten Asiatin ausleihen musste – nun, dafuer konnte die Bahn allerdings nix…   😀

– mit unseren Haustieren, denn die Katze der Vormieter hat im ganzen Haus Mengen von hungrigen Tierchen hinterlassen, die sich nun Mangels Nach-Katze auf uns stuerzen mussten… Und bis man erst mal drauf kommt, dass die im Dutzend auftauchenden, roten, fies juckenden Stiche Flohbisse sind, das dauert…  :(
Dass man hier ganz legal und ueberall die toedlichsten Substanzen (inklusive RoundUp, aber das ist ein anderes Thema…) erwerben kann, hat die Sache fuer die Floehe nicht einfach gemacht. Allerdings haben wir auf den Einsatz der Alles-Viehzeug-Vernichter-Bomben bisher verzichtet, schliesslich wollen wir hier ja auch noch wohnen… So haben wir erstmal im ganzen Haus den Boden mit Giftkram gewischt und auch so unseren Bronchien schon ganz schoen zugesetzt. Bis jetzt sieht’s ganz gut aus an der Flohfront – es wurden zwar noch Einzelne gesichtet (weisse Socken helfen ungemein!), die waren aber im Vergleich zu vorher ziemlich desolat beinand… Hoffen wir das Beste, sonst muessen wir doch noch die Bomben einsetzen und eine Woche im Garten schlafen… oder so…

Aber wir haben nicht nur gekaempft:
Nachdem Neuseeland der weltweiten Rezession scheinbar nur 3 Monate im Land gegeben hat, hatte Martin urploetzlich gleich mehrere Jobangebote und konnte sich jetzt den Besten aussuchen! Juppidei!  😀

Jetzt wird unser Selbstversorgertum mit eigenem Gemuese aus unserem Garten wohl noch etwas warten muessen, weil da bis jetzt ja hauptsaechlich Martin gegraben und gewerkt hat, dazu aber bald mehr…

Achja: leider muss ich ja am Wochenende immer arbeiten, so musste Martin am Sonntag allein am Strand rumhaengen – aber er hat wieder mal tolle Fotos gemacht und sogar ein Filmchen mit einer Band, die auf dem Dach des Beach-Cafes, Aunt Daisy’s Boathouse, spielt!  8)

Viel Spass!

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Der Film ist im Artikel drunter zu finden.

Nachtrag -> Film

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damit sich Bilder und Film nicht ueberschneiden musste ein Abstand zwischen diese

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Abschied von Paekakariki

Hallo Ihr Lieben!

Wir haben einen ganz schrecklichen Umzugstag hinter uns:
erst haben wir einen Schluesselbund verloren (wahrscheinlich liegt er in irgendeiner Kiste wohl verpackt…)
dann haben wir ewig die Truck-Vermietung gesucht, die trotz Navi einfach nicht zu finden war (erst als wir total entnervt aufgaben und wieder zurueckfahren wollten, haben wir sie zufaellig entdeckt…)
danach haben wir uns auch noch freiwillig den schrecklichsten aller alten Kleinlaster ausgesucht (weil er der schmalste war fuer unsere schmale, steile Einfahrt…) und Martin musste mit Gangschaltung auf der falschen Seite und widerspenstigen Gaengen durch die Gegend rumpeln…
Nun sitzen wir ziemlich erledigt in unserem leeren Haeuschen in „Pykok“, aber auch nur, weil das Wasserbett und die Kaffeemaschine noch da sind…  😉
Das Bett wird morgen abgebaut, dann nochmal alles geputzt und gestaubsaugt und wir sind raus!

Im neuen Haus sind noch diverse kleine Schoenheitsreparaturen im Gange, also passt das ganz gut.
Weil wir aber dort unseren Broadband-Anschluss noch nicht haben, werden wir erstmal nur sporadisch mit unserem kleinen Vodafone-Modem surfen.

Bleibt uns trotzdem gewogen, wir melden uns bald wieder!  8)

Liebe Gruesse!

Hier noch die Abschieds-Stimmungen…

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on the move!

Hallo Ihr Lieben!

Hier sind die ersten eigenen Fotos von unserer neuen Bleibe!
Wir haben schon angefangen unseren Kleinkram wie zum Beispiel unser Sofa und die Liegestuehle rueberzufahren…
Und fuer morgen haben wir einen kleinen Laster gemietet, um den Rest und auch aus dem Storage ein paar Kisten zu holen. Wir koennen ja jetzt unser Gartenwerkzeug brauchen  – und vielleicht auch bald die Sauna! 8)

Viele Gruesse!

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Maerzember

Hallo Ihr Lieben!

Da wir ja in Kuerze ueber einen richtig schoenen und grossen Garten verfuegen, ueberlegen wir schon die ganze Zeit, a) wo das Messer vom Rasenmaeher eingepackt ist 😉 und b) was man im Maerz in NZ (was ja in etwa September in Deutschland ist) noch so in den Garten pflanzen kann…
Und auch sonst sind die Monate in Verbindung mit den Jahreszeiten ganz schoen verwirrend. Nach dem Herbst kommt auch hier der Winter, trotzdem ist die naechste Ernte im Garten nicht erst naechstes Jahr!
Blickt da einer noch durch? 8)
Laut einem NZ-Gartenkalender soll man im Maerz
Rote Beete, Bohnen, Weisskraut, Broccoli, Gurken, Lauch, Ebsen, Radieserl, Spinat, alle moeglichen Kraeuter etc. etc. saeen…?
Was mir der Gartenkalender aber nicht verraet ist, wann das Ganze dann zu Ernten ist: noch vor dem Winter (Juni/Juli) oder erst im naechsten Sommer?
Da hilft vermutlich nur ausprobieren… Und weil wir grade erst das SFG, das square foot gardening (zumindest theoretisch) entdeckt haben, bei dem man in Beeten in der Groesse von 1,2m mal 1,2m angeblich weniger Arbeit und Unkraut vorfindet, weniger Wasser braucht, aber mehr erntet und weniger Schaedlinge befuerchten muss, sind wir natuerlich gespannt auf das Ergebnis!  😉
Erst muessen wir aber die Beete unter dem ganzen Unkraut in der Gemuese-Ecke des Gartens wieder ausgraben…
Fotos gibts bald, weil wir am Donnerstag naemlich schon ein paar Sachen im unteren Zimmer (= zukuenftige Werkstatt) einlagern koennen! 😉
Und wir haben auch wieder ein Gartenhaeusl (naja, mehr einen Rasenmaeherlagerplatz…) und da denke ich doch oefter mal an unser frueheres Sauna-Gartenhaus…  8)

Liebe Gruesse!

PS:
Im Wasserbett ab- und aufbauen werden wir langsam Profis…   Wir mussten zwar jetzt lange nach einer passenden Wasserpumpe suchen und die leider auch kauflich erwerben, um das Bett wieder leer zu kriegen, aber dafuer ist das einzig verfuegbare und fuer den Zweck brauchbare Geraet wenigstens ein Qualitaetsprodukt aus Augsburg – mit deutscher Betriebsanleitung…  😀

Hausadaybin?

Hallo Ihr Lieben!

da es leider nichts Neues zum Umzug gibt (ausser das wir bald wieder mal anfangen Kisten zu packen…), weil wir hier noch nicht raus und dort noch nicht rein koennen, erzaehl ich Euch einfach mal wieder ein paar Geschichten aus dem Leben bei den Kiwis…  8)

Es ist schon wieder ein paar Wochen her, aber der Typ wird sich sicher immer noch amuesieren:
Wir kauften uns mal wieder Verlaengerungskabel, um alle unsere Elektrogeraete auf Kiwistrom umzuruesten – ist echt nicht zu glauben, was man so alles an Strom anschliessen muss, kein Wunder, dass die Rechnung immer zu hoch ist…
Da steh ich nun an der Kasse und warte darauf bis der Kerl mit Scannen und Einpacken fertig ist, grinst er mich an und sagt: „Hausadaybin?“
Aehm, wie meinen? Hausadaybin?
Er dann, leicht irritiert, wieder „Hausadaybin???“
Hm. Keine Ahnung. Ich sehe Martin fragend an, der offensichtlich verstanden hat, was der „Kassenwart“ von mir will, weil er ueber’s ganze Gesicht grinst… „Er will wissen wie dein Tag war!“
ACHSOOO!!! How is your day been? Der fragt mich wie mein Tag war!
Meine Nerven, jetzt sind wir ja doch schon ein halbes Jahr hier und mir passiert sowas immer noch?! Jetzt fragt mich nicht, wie das die ersten Wochen war…  😀

Wenn man so auf Einkaufstour unterwegs ist, faellt einem wirklich ganz stark auf, dass viele Menschen, die in D maximal fuers Rote Kreuz selbstgehaekelte Topflappen verkaufen… viele Maenner und Frauen deutlich jenseits der 65 oder 70 arbeiten im Baumarkt, im Souvenierladen, im Supermarkt an der Kasse, eigentlich sieht man sie fast ueberall. Ich glaube nicht, dass das nur daran liegt, dass es hier eine niedrige staatliche Grundrente gibt und man fuer den Rest einfach selbst sorgen muss. Nein, hier kriegt man einfach in dem Alter auch noch Arbeit! Und da man auch nur wenige Tage im Jahr bei Krankheit weiterbezahlt wird, hat ein Arbeitgeber auch kein Risiko.  Hat eben alles seine Vor- und Nachteile.

Noch was ist uns aufgefallen:
Scheinbar liegt es daran, dass hier niemand stirbt, dass es mittlerweile schon knapp 5 Millionen Menschen in Neuseeland gibt – jedenfalls ist uns neulich aufgefallen, dass wir in der ganzen Zeit noch nie einen Leichenwagen gesehen haben…  8)

Achja, wer von Euch geht gern auf eine oeffentliche Toilette? Hm??
Wahrscheinlich keiner. Aber wir haben festgestellt, dass das hier wirklich problemlos ist – selbst das abgelegenste Wald- und Wiesenklo hat Papier und fliessend Wasser, riecht nicht wie ein Bahnhofsklo und wird offensichtlich regelmaessig geputzt! 😉 Und es gibt sie wirklich ueberall!

Ja, das war’s heute von uns,

Bis bald,
Anja & Martin

Ein Haus, ein neues Haus!

Hallo Ihr Lieben!

Jaaaa, wir ziehen mal wieder um!
Wir haben das Haus, das wir uns in Titahi Bay angesehen haben, tatsaechlich bekommen!

Das heisst, wir sind ab 8. Maerz stolze Besitzer von zwei Pfirsichbaeumen, einem Zitronen-Baum (NZ-Zitronen sind voellig anders als das, was es in D zu kaufen gibt: weniger sauer und viel aromatischer) und einem Feijoa-Strauch! Auf die Feijoas freuen wir uns schon besonders, weil wir die noch nicht kennen, aber wenn schon Feijoa-Schokolade unheimlich intensiv-exotisch schmeckt, wie schmecken dann erst die Fruechte?!   8)

Achja, es gibt ja nicht nur den Garten, nein, wir sind stolze Bewohner eines 3-Bedroom-Hauses!

Wenn man hier nach einem Haus sucht, kann sich sehr selten nach  Quadratmetern orientieren, sondern man gibt an, wieviel Schlafzimmer man braucht…
OK, wir brauchen nicht unbedingt 3 Schlafzimmer, aber die Durchschnitts-Zimmergroesse ist hier viel kleiner als in D, so gleicht sich das wieder aus… :)
So wird auch die Haussuche viel abenteuerlicher – ein 2-Bedroom-Haus kann 60 oder 200 qm haben…  😉

Unser neues Haus hat eine grosse Kueche, ein Esszimmer, ein Wohnzimmer mit – Hurraaa! –  schoenem, neuen Woodburner (Holzofen), 3 Schlafzimmer (davon sind aber zwei sehr klein, dafuer sind viele Wandschraenke eingebaut), einen grossen Stauraum, Bad, Toilette – und eine riesige Terrasse ueber dem Garten, weil es ein Hanghaus ist! Und von dieser Terrasse haben wir zum Glueck wieder, wenn auch bissl weiter weg, Blick ueber das Meer und Sonnenuntergaenge! :)

Aber seht selbst, die Fotos stammen noch aus der Annonce, wir muessen erst selbst welche schiessen!

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Viele Gruesse!

Te Whanganui-ā-Tara

Nagut…
dann gibts eben heute nochmal Bilder … ausnahmsweise.  :-)
Als schoener Kontrast diesmal aus Wellingon (Maori: Te Whanganui-ā-Tara).

Ich hatte heute Mittag wieder ein Interview und die Zeit davor haben wir genutzt um in der Innenstadt zu bummeln.
Trotz seiner 448.956 Einwohner hat Wellington immer noch das Flair einer gemuetlichen, kleinen Stadt mit viel Erholungsmoeglichkeiten. Und bietet immer wieder einen schoenen architektonischen Kontrast zwischen alter und neuer Bauweise.
Hier also ein paar Eindruecke!

[mygal=nz-30]

P.S.: warum unsere Seite am Kopf abgedunkelt ist koennt ihr hier nachlesen.

Liebe Gruesse
Anja und Martin

Titahi Bay

Hallo Ihr Lieben!

Nachdem in den letzten Tagen das Wetter sehr durchwachsen war (Sonntag hab ich mir nachmittags auf der Terasse einen Sonnenbrand geholt und Montag brauchten wir dicke Pullis, weil’s so kalt und stuermisch war), hatten wir heute mal wieder einen wolkenlosen Traumtag!
So sind wir heute nach unserer woechentlichen Einkaufstour (dafuer war’s uns gestern echt zu grauslich draussen) nachmittags Richtung Wellington gefahren und in Porirua schliesslich nach Titahi Bay abgebogen. Da waren wir noch nie und da wollten wir einfach mal vorbeischaun…
Ok, das ist nur die halbe Wahrheit:
da unser Haus a) eine echt winzige Kueche hat und b) unglaublich zugig ist, sind wir auf der Suche nach einem groesseren und eventuell besser isolierten und beheizbaren Haus.
Und sowas haben wir jetzt bei Trade me gefunden! Also haben wir uns heute die Gegend angeschaut und dabei einen idyllischen und gut besuchten Strand gefunden.
Die kleinen, bunten Haeuschen dort sind ein beruehmtes Fotomotiv, sie werden immer ‚Bootshaueser‘ genannt, aber wir hatten heute ein paar gute Einblicke: da sind immer Riesen-Kuehlschraenke, Sofas, Kuechenzeilen und – Ghettoblaster drin! 8)

Ein Tag am Meer – extraklasse!

Liebe Gruesse!

[mygal=nz-29]

Auf vielfachen Wunsch…

Hallo Ihr Lieben!

Nachdem jetzt so viele Menschen so nett nach Fotos vom geschniegelten Martin und der frisch-friseur-ten Anja gefragt haben, werden wir diese hiermit nachreichen!  8)
Dazu muss ich Euch noch die Geschichte vom Friseur erzaehlen:
Wer mich ein bisschen kennt, weiss vielleicht, wie sehr ich es hasse, zum Friseur zu gehen.
Der Gedanke, bei aus schlechten Ghettoblastern droehnender Discomucke einer konversationswuetigen Blondine (am besten noch mit schwarzen Straehnchen…) ausgeliefert zu sein, die mich, die ich meine Haare seit 42 – pardon, angeblich hatte ich mit 3 noch kaum Haare – also, die ich meine Haare seit immerhin 39 Jahren kenne, trotzdem davon ueberzeugen will, dass genau diese Foenfrisur ueberhaupt keine Arbeit macht…
da hab ich einfach keine Lust drauf.

Allerdings hat meine liebe Schwester, die auch dieser Zunft angehoert, aber zum Glueck nicht blond ist, mich letztes Jahr im August das letzte Mal verschoent… Und nach nun mehr als 5 Monaten Sonne, Meer und Wind war es einfach allerhoechste Zeit…
So hat mich Martin letztens ganz ohne Vorwarnung in unserer Shoppingmeile einfach in den Friseurladen geschubst! Und wo ich halt dann schon mal drin war und die Maedels auch sofort Zeit hatten…  seufz.

Aber eins sage ich Euch:
geht in einem Euch fremden Land nie unvorbereitet zum Haareschneiden!!!
Ich wusste ja nicht mal, was Foen heisst! (Blowdryer… 😀 ), geschweige denn konnte ich der Tulpe verstaendlich machen, dass es absolut NIX bringt, meine Haare hoechst strapazioes ueber eine riesige Rundbuerste glatt zu foehnen und dann mit dem Glaetteisen Loeckchen reinzudrehen – bei draussen 26 Grad und einer Luftfeuchtigkeit wie auf Bali!
Das Beste war aber, dass sie mich vorher noch fragte, wie ich meine Haare trockne – an der Luft. WIE? Sie sah mich an, als ob ich vom Mond kaeme… um mir dann ganz ernsthaft zu erklaeren, dass ich mir immer Serum in die Haare spruehen muesste, weil sie sonst vom vielen Foehnen kaputt gehen………
Aber als ich am naechsten Tag das Vormittags-Hausfrauen-Fernsehprogramm gesehen habe, wusste ich, WIE super-in ich noch am Tag vorher war! All diese Fernseh-Tulpen hatten glatte Haare mit unten sonem Korkenzieher dran…
Hab ich ein Glueck, dass eine Foenfrisur bei mir nicht mal richtig bis nach Hause haelt!  8)

Koennten wir nicht glatt als Blues-Geschwister durchgehen?  8)

Liebe Gruesse!

Interviews and Beehives

Hallo ihr Lieben,

es geht voran! Gestern, wir gerade auf dem Weg zum ersten Mal einen Ausflug mit dem Zug nach Wellington zu machen, kam ein Anruf, ob ich sofort Zeit haette fuer ein Interview.
Aufregend! Klar. Nur her damit. Wenn`s nix wird, ist es doch immer wieder eine gute Englisch-Uebungsstunde. Und eine prima Gelegenheit meinen neuen, schicken Anzug mal wieder auszufuehren.  😉

So denn, heute Morgen geschniegelt und gestriegelt nach einer miesen Nacht zu einem Interview gefahren.
Homoeopathische Relaxas, Notfalltropfen, Atemuebungen und geuebtes Dauergrinsen tun das ihre, um diese wirklich stressigen Situationen bewaeltigen zu koennen. Bewerbungsgespraeche hab ich ja in Deutschland schon gehasst.
Das ganze aber dann noch in einer fremden Sprache bewaeltigen zu muessen ist stellenweise really gruselig.
Aber Uebung macht den Meister und so schlug ich denn puenktlich auf … und siehe da, ein klasse Gespraech in angenehmer Atmosphaere mit angenehmen Menschen. Vorausichtlich also erfolgreich.
Aber solange nichts unterschrieben und ich nicht meinen ersten Arbeitstag hinter mir habe,
will ich den Pfarrer noch bei seiner Koechin lassen.
Mitlerweile haben wir einige liebe Leute um uns, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. In Neuseeland ist es wichtig, Netzwerken anzugehoeren.

Wellington mit dem Zug ist klasse. Am Meer entlang sicherlich eine der schoensten Strecken die es gibt.
Bilder gibts hierzu leider nicht, weil die Fenster des Zuges durch die Naehe zum Meer entsprechend aussehen.  :)

Anjas Backkuenste entwickeln sich uebrigens exponential… Vor Kurzem hat sie fuer Milly, die fuenf Jahre alt wurde, eine koestliche Beehive (Bienenhaus)-Torte gebacken. Alle, sogar die Eltern der Kinder waren mehr als begeistert.

Das Regierungsgebaeude in in Wellington wird auch schmunzelnd „beehive“ genannt
Warum ? -> guggst du hier

Ach ja, hier noch was zum Schmunzeln, laueft bei uns zur Hauptsendezeit in den Werbepausen.
Und hilft bei Erektionsproblemen:

Viele liebe Gruesse
Martin

Gimp

Hallo Ihr Lieben!

Waehrend Anja richtige Broetchen und Brote gebacken hat, habe ich mir mit brotloser Beschaeftigung die Zeit verschoent.
Und zwar mit einem Bildbearbeitungsprogramm, das wie Photoshop Ebenen, Pfade und Kanaele beherrscht und fuer Linux und Windows verfuegbar ist.
Eine Photoshop Version kostet momentan stolze 1400 Euronen, Gimp ist kostenlos.

Weil es kostenlos, gut dokumentiert und stabil ist, erfreut es sich grosser Beliebtheit – und auch, weil sich viele hilfsbereite Nutzer im Web tummeln, die einem die eine oder andere Frage beantworten, Tipps geben und gegebenenfalls auch helfen koennen.
Fuer Web-Worker ist es unerlaesslich wenigsten eins dieser beiden Bildbearbeitungsprogramme einigermassen gut zu beherrschen.
Das kann ich nun auch behaupten, wenigsten bei den Grundlagen.  😉
Hier also ein paar Bilder, die nicht aus dem Fotoaparat sondern aus der Konsole kommen.

liebe Gruesse

[mygal=nz-28]

ZWEI JAHRE!!!

ZWEI JAHRE!
Zwei Jaaaaaahre!!!!

Hallo Ihr Lieben!!!

Wir haben heute unser Work-Visum bekommen!!!  😀
Wenn wir jetzt keinen goldenen Loeffel klauen, duerfen wir bis 29.01.2011 hierbleiben!
Und weil unser Erspartes leider nicht so lange reichen wird, duerfen wir damit jetzt arbeiten…  8)
Worueber sich bestimmt auch mein Boss freuen wird, der dankenswerter Weise letzte Woche die Schnarchnas… die Immigration-Menschen angerufen hat und sich nicht abwimmeln liess… Und siehe da! Ploetzlich ging’s!!!
Waehrend ich mit meinem Visum an meinen Arbeitgeber gebunden bin, hat Martin ein sogenanntes Open-Work-Visum, das heisst, er kann eigentlich tun was er will, solange er es angestellt tut.
Heute hatte er ja sein erstes Job-Interview, das Bewerbungsgespraech, das den meisten ja schon in der Muttersprache schwer faellt… Aber Dank Flo’s Hilfe (einer supernetten Neuseelaenderin, die lange in Deutschland gelebt hat und dort Business-English unterrichtete!) hat das wohl sehr gut geklappt! Es ist ja nicht nur die Sprache anders: was wollen die von dem Auslaender alles wissen, wie zieht man sich an (nachdem ja hier alle rund ums Jahr mit Shorts und FlipFlops rumlaufen, fragt man doch lieber vorher…  8) ).
Nun warten wir mal ab, was rauskommt. Man kann ja schliesslich nicht erwarten, dass gleich beim erstem Bewerbungsgespraech alles klappt… Aber nachdem jetzt wirklich alle wieder aus dem Weihnachstkoma aufgewacht sind, werden wieder jede menge Jobs angeboten.
Ich haette euch ja zu gerne ein Foto gezeigt von meinem nadelgestreiften Bankdirektor, aber er hat gedroht, dann meine Frisch-vom-Friseur-Bilder zu veroeffentlichen, aber das ist eine andere Geschichte! 😀

Liebe Gruesse!

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,

nein, auch die Worscht moecht ihm wohl schmacken.

Wo sind all die Metzger hin???  Neulich erzaehlte mir Erika bei ihr gaebs jetzt Leberkaes…
Dieses Wort loeste sofortige Mundinnenraumsturzbaeche aus.

Aber Anja`s Backkuenste sind mittlerweile phaenomenal. Wirklich! Wie weit habe ich reisen muessen um so lecker Backwerk geniessen zu duerfen. Nichts gegen den Leckerbaecker, aber schon der Geruch der sich ausbreitet, wenns Morgens frische Semmeln aus`m eigenen Ofen gibt.
Waehrend Anja grosse Broetchen baeckt, bin ich eher mit brotloser Kunst zugange und versuche mich in Bildbearbeitung. Gimp heisst das Ding und ist fuer jeden frei nutzbar und kostenlos. In dieses Programmm habe ich mich in letzter Zeit eingearbeitet. Dazu stelle ich Euch bald noch eine Galerie zusammen!
Ja, was man nicht alles macht, wenn man viel Zeit, aber noch keine eigene Farm, noch kein Boot und noch keine Kontiki-Ausruestung zum Fischen hat… Aber ab jetzt wird alles anders!
Gestern waren wir naemlich shoppen und haben mich bewerbungstauglich eingekleidet, denn was 6 Monate im Container gewohnt hat, sieht im Moment noch nach Caritas-Klamotten aus…  Also haben wir Anzug, Guertel, Hemd und Krawatte erstanden, denn am Montag habe ich endlich mein erstes Interview, also Bewerbungsgespraech!
Drueckt mir die Daumen!

Liebe Gruesse!