Wer suchet…

… der findet – so heisst es doch im Allgemeinen, oder?

Hallo Ihr Lieben!

Wie manche vielleicht wissen, kann man im Hintergrund der eigenen Webseite nachsehen, wieviele Leute sich deine Seite so ansehen. Und unter anderem kann man auch sehen, wie die Leute dich gefunden haben. Das ist echt spannend! von „Metzgerin Gummistiefel“ ueber „Post Kundenservice“ (haha…) bis zu „aus welchem land kommen die kiwis“  😀
Aber wollt Ihr wissen, mit welchem Keyword die meisten Leute zu uns finden? Neuseeland? Ganz falsch.
Da kommt Ihr niiiiieee drauf.

HUFEISEN.       😀
Kein Witz!
Wir hatten doch in einem fruehen Eintrag mal das Bild von dem uralten Hufeisen eingestellt, das wir zum Abschied geschenkt bekommen haben – und ‚Hufeisen‘ ist mit Abstand das absolute Topwort bei den Suchanfragen, und das nicht nur kurz vor Silvester, sondern in jedem einzelnen Monat…
Das heisst, die Leute geben bei Google „Hufeisen“ ein und gehen dann auf Bilder bzw. „Ergebnisse Bildersuche nach Hufeisen“ und was finden sie da? Eine Auswahl wunderschoener Hufeisen und – eben unseres… Schaut selbst, da muss man einfach draufklicken. ;o)

Was auch ziemlich oft gesucht wird, sind „Haie in Neuseeland“, dazu wird Martin sicher noch was schreiben, der hat ja da schon Erfahrung… 😀

Liebe Gruesse!

Schwedeneisen

Am Freitag Nacht kam ein liebgewonnener Gast zu uns und drückte uns ein schmutziges U in die Hand, mit den Worten „…des is a Schwedeneisen, des hob i auf’m Acker g’fundn und des is scho recht oid, und do hob i ma denkt, dass eich des auf eiana Reise Glück bringa soid.“ Dass es sich hierbei um ein Hufeisen handelt war zwar erkennbar, aber ein Schwedeneisen….? Beim nachgooglen habe ich Folgendes gefunden:
[mygal=schwedeneisen]
Das altdeutsche Hufeisen aus dem 13.-15. Jahrhundert, auch „Schwedeneisen“ genannt, ist dick und breit. Es hat einen breiten Zehenteil mit breiten Schenkelenden und neben den Stollen einen Griff. Aus dem 16. Jahrhundert sind zahlreiche Aufzeichnungen über den Hufbeschlag überliefert. In Deutschland erschien ebenfalls 1598 ein Buch von Seuter über „Vieharzneykunde“.“

Kommt ein Freund von Kirkegaard zu Besuch zu diesem und sieht, dass der ein Hufeisen über der Tür hängen hat. „Was soll denn das mit dem Hufeisen, Du glaubst doch wohl nicht daran, dass das Glück bringt?“ „Natürlich nicht“, erwidert der, „aber ich habe mir sagen lassen, dass es auch hilft, wenn man nicht dran glaubt“.

Jedenfalls ist dat Ding steinalt und es hat uns riesig gefreut, von Hans so ein symbolhaftes Geschenk zu bekommen. Hoffentlich finden wir ein schönes „Platzerl“ dafür.
Bis bald,
Martin