Der Nervenzerstörerpreis

sorry, dass es so lange gedauert hat, bis hier im blog wieder was passiert, aber es passiert einfach sooo viel, hier ein paar Stichpunkte:

_letzte woche harter Konkurrenzkampf zwischen der Pension Kistajer und der Pension Weber in Anzenkirchen, dort gab es nämlich morgens ein entzückendes Baby und Kaffee ans Bett! da muss man sich das mit der Sternevergabe nochmal überlegen! 😉

_bei der Abfahrt aus Niederbayern, wo nunmal meine ganze Sippe wohnt, durften wir uns Mami´s „Schlampenschlepper“, einen 318er BMW Kombi ausleihen. Sehr praktisch, so können wir unser Leasing-Ex-Firmenauto etwas früher und entspannter zurückgeben. Dachten wir. Der BMW schaffte mit Bravour die Strecke in die Sauna, die wir natürlich im Bäderdreieeck ausprobiert haben (sehr zu empfehlen: der Saunahof in Bad Füssing!), dann die Strecke nach Österreich zum Tanken, dann die 150km zurück zur Pension Kistajer. Aber justament die ersten 10km weiter hat uns der Heizungskühler verlassen und sein Leben samt Frostschutz in den Innenraum des BMWs ausgehaucht, naja, eher ausgedampft… 😉

_letzte Woche wurden wir von Russen entführt! Nein, das nicht, aber sie haben uns gezwungen, seltsame Aluminiumstäbe teilweise mit roher Gewalt ineinander zu pfriemeln und eine schwindlige Gummihaut darüber zu spannen! Das ganze nannte sich dann auch noch „U96“ und musste mit eigener (!) Muskelkraft ca. 25 km über den Chiemsee und anschliessend die Alz abwärts bis nach Truchtlaching transportiert werden. Natürlich unterbrochen von einer anständigen Brotzeitpause und Übernachtung im Zelt und mit nassen Klamotten auf einer wunderschönen, zunächst sehr einsamen Sumpfwiese – bis die Mücken kamen! wahrscheinlich hätten wir uns eine Woche in Autan einweichen müssen, dass das irgendsoein Viech beeindruckt hätte! Aber es war wunderschön, auch wenn wir einmal beinahe gekentert wären… die Dinger heißen offiziell Admiral Faltboote und stammen vom russischen Militär. Danke, Nelja & Vladik!

_mittlerweile steht Mamis BMW beim Reparieren, denn einer unserer Lieblingsschwager hat den letzten Sonntagnachmittag investiert um uns einen „neuen“ Heizungskühler zu bringen, damit die Kutsche auch wieder in die Heimat fahren kann ohne überzukochen!

_endlich sind unsere internationalen Führerscheine fertig – was für hässliche graue Lappen! Und als wir die Lappen abholten, hat Martin netterweise und rückwärtsfahrend einem Radfahrer Platz gemacht – und einen noch hässlicheren Waschbeton-Blumenkübel einen halben Meter verschoben………

_den 1. Nervenzerstörerpreis hat aber ganz deutlich unser Ex-Autoverkäufer gewonnen: seit Dezember weiß die Pfeife, äh, der Verkäufer unseres Leasing-Autos eigentlich, dass wir im August unser Auto zurückgeben. Anfang Mai haben wir telefoniert und ich hab ihm gesagt, dass wir am 18.08. weg sind. Letzten Donnerstag hab ich ihn noch mal angerufen, weil’s ja langsam eng wird, ja, alles klar, er ruft zurück.
FR Nachmittag ruf ich ihn wieder an, was nun los wäre, achso, äh, ja, nein, er weiß noch nix von der Citroen-Bank, die müssten ihm erst den Rückkaufswert mitteilen.
Heute fahren beim Händler vorbei – HABEN DIE BETRIEBSURLAUB!!!! Seit gestern und bis einschl. 16.08.
Da bleibt dir doch echt die Spucke weg, oder???

Nun haben wir mittelschwer verzweifelt die Citroen-Bank angerufen: wir hätten den Händler gar nicht gebraucht (und dass das eine totale Frechheit wäre, die Bank vorzuschieben, die Pfeife, äh, der Verkäufer könne alle Daten perfekt online abrufen). Die Bank schickt sowieso einen unabhängigen Gutachter, das Auto muss nur irgendwo stehen, dass der dran kann, den Rest macht die Bank dann per Post mit uns direkt.

Schnell vergeht die Zeit, wenn man Spaß hat, oder???
😀

in diesem Sinne, bis bald
anja
(noch 13 Tage!)

1 comment to Der Nervenzerstörerpreis

  • Herta

    Hihi, schätze, der Abschied wird euch nicht besonders schwerfallen, was? :-)
    Genießt bloß die letzten Tage und behaltet vor allem die Nerven!

    Liebe Grüßle und … guhuten Fluhug,
    Herta

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